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Startseite zu Bibel-Reflektion.de :                                                 rev.20.1.2014

“Bibel-Reflektion” stellt Fragen an die Bibel und die Antwort (Reflexion) aus der Bibel finden sie in  verschiedenen Seiten, deren Inhalte im Laufe der Zeit erneuert und verändert werden. Es befinden sich in den Bibel-antworten wenig eigene Kommentare.  Der Glaube wird gefragt. Der Leser kann und soll eigenständig denken und seine eigenen Kommentare zu den Antworten der Bibel finden. Sie können die Seiten R1-R5, Kirchengeschichte, Glauben und Denk Um, oder die Titel direkt anwählen.

 

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     INHALTSVERZEICHNIS von Bibel-Reflektion / Reflection / Reflexion :

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R0:                                       Was ist Bibel Reflexion ?

Reflektion oder Reflection  im herkömlichen Sinne ist das Zurückwerfen oder Spiegeln einer Information mittels eines geigneten Spiegels. Zum Beispiel wird Licht durch einen Spiegel reflektiert und elektrische Wellen werden durch Metallteile reflektiert. Der ganze Vorgang wird als Reflexion bezeichnet. Aber was ist dann Bibel-Reflexion ? Bibel Reflexion wird oft mit Nachdenken über den Inhalt der Bibel definiert. Wir fragen die Bibel und erhalten als Antwort aus der Bibel, die Biblische Definition für Bibel-Reflexion, wenn wir in der Bibel unter dem Begriff  “ Spiegel “ , nachschlagen. Man findet zuerst, das das Wort Gottes, die Bibel ein geistiges Licht ist: Johannes 1/1 : “Im Anfang, war das Wort, und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch das Wort geworden und ohne dieses ist nichts geworden. In Ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis.”

Wir sehen:

#ref1>>> Das  Wort Gottes, die Bibel  ist, gleichzeitig Gott und ein geistiges Licht ist, das in die geistige Finsternis scheint.

Wenn wir die Bibel lesen, scheint dieses geistige Licht in unseren Sinn und in die Herzen und Seelen. Dieses Licht beleuchtet unseres Wesen. Das wird im Jakobusbrief beschrieben. Jakobus 1/22: “ Seid aber Täter des Wortes und nicht nur Hörer, sonst betrügt ihr euch selbst, den wer nur ein Hörer des Wortes ist und kein Täter, der gleicht einem Menschen der sein leibliches Gesicht im Spiegel beschaut, dann nachdem er gesehen hat, wie er ausgeschaut hat, vergisst er alsbald, wie er ausgesehen hat.”

Der gleiche Sachverhalt der Bibel-Reflexion , ist im Hebräerbrief beschrieben. Heb.4/12 :” Denn das Wort Gottes ist lebendig, und  wirkungskräftig, und schärfer als ein zweiseitiges Messer, es dringt hindurch, bis es scheidet, Seele und Geist, Gelenke und Mark, und ist ein Richter über die Regungen und Gedanken des Herzens.”

Es ist also :

#Ref2>>>Das Licht des Wortes Gottes zeigt uns, wie wir innerlich geistig aussehen es offenbart unseren Charakter

#Ref3>>> Die erste Reflexion (Antwort, Reflection) auf das Licht der Bibel, ist unser Charakter.

#Ref4>>> Die zweite Reflexion ( Antwort, Reflection ) auf das Licht der Bibel ist unsere Handlung, zur Veränderung unseres Charakters.

Eine weitere Reflektion (Anwort, Spiegelung) auf das Licht des Wortes Gottes ist, ob und wie wir Gott erkennen und geistig sehen : 1 Kor.13/12: “ Denn jetzt sehen wir in einem Spiegel nur undeutliche Bilder, später aber von Angesicht zu Angesicht....”

#Ref5>>> Die dritte Reflexion (Antwort, Reflektion) auf das Licht der Bibel ist die Erkenntnis Gottes.

 

R00 :                       Jesus Christus begreifen , verstehen und kennenlernen

Fast jeder hat schon von Jesus Christus gehört oder über ihn gelesen. Dieser Artikel, will helfen, Ihn plastischer zu verstehen und zu begreifen.Voraussetzung dazu ist , viele unbekannte Dinge über Ihn aus der Bibel klar zu machen, und falsche Vorstellungen zu bereinigen. Nach dem Verständnis dieser unbekannten Dinge, wird die Person Jesus plastisch und erkennbar. Dadurch wird der Glaube mächtig gestärkt.Um Jesus besser zu begreifen, muss man Ihn zuerst im zeitlichen Rahmen der Bibel verstehen.

R1: Jesus Christus im zeitlichen Rahmen der Bibel.

Die Bibel ist ein Buch der Gegenwart für die Gläubigen , die in der heutigen Zeit leben. Jetzt und Heute braucht sie Hoffnung, Trost und Kraft. Jedoch blickt die Bibel auch zurück bis an den Anfang der Zeit, bis zur Zeit der  Sechstage-Schöpfung und zu der Urzeit  der Sintflut. Die Bibel blickt aber auch besonders stark nach vorne in die Zukunft , die Zukunft der Welt, des Kosmos, unsere Zukunft und die Zukunft der Verstorbenen. In jeder Phase dieses Zeitrahmens, finden wir Jesus Christus pressend.

              Bild 1 Der Zeitrahmen der Bibel und Ereignisse die mit Jesus verknüpft sind

In Bild 1 ist der Zeitrahmen der Bibel aufgezeichnet. Die Buchstaben und Marken sind zeitliche Ereignisse, die die Bibel erwähnt . Zeit nach der Bibel beginnt mit dem Anfang A, und  endet mit F und G , der Zukunft nach dem Millenium dem 1000jährigen Friedensreich.

Die einzelnen Marken sind:

  • A  =   Der Anfang von Allem. Johannes 1/1. Heb.1/1 .
  • B   =  Die Schöpfung der Erde und des Menschen. 1Mose 1/1.
  • C   =  Die Geburt von Jesus, seine Menschwerdung. Matth.1/22
  • D   =  Die  Himmelfahrt Jesu, seine Verherrlichung. Mark.16/19
  • E   =   Die heutige Regierung von Jesus Christus auf dem Thron Gottes. Eph.1/20
  • F   =   Der Beginn des Milleniums, seine Rückkehr zur Erde. Jes.8/2; Offb.20/2
  • G  =    Das Ende des Milleniums und die Zeit der Auferstehung aller Toten. Offb.20/11

Nach der Untersuchung des Zeitelementes in der Bibel, wollen wir die Bibel gründlich danach untersuchen, welche  unbekannten Dinge von  Jesus  darin zu finden sind.

Aus dem Zeitrahmen erkennen wir:

# 11 >>> Jesus Christus war in der Vergangenheit, ist heute und wird in der Zukunft sein.

R2: Jesus Christus der Schöpfer .

Gott lässt uns durch die Bibel wissen, das es einen Anfang gegeben hat. Aber er er hat nichts näheres dazu schreiben lassen, denn Gott ist zeitlos und für Ihn gibt es kein Anfang und kein Ende Heb.7/3: Der Priester Melchisedek......... hat weder einen Anfang seiner Tage noch ein Ende seines Lebens, sondern gleicht vielmehr dem Sohne Gottes.”

Wir erkennen hier, das der Sohn Gottes keinen Anfang und kein Ende seiner Tage hat. Das Christus der Sohn Gottes ist, ist nichts unbekanntes weisen doch unzählige Bibelstellen darauf hin. Offb.2/18:;  Johannes 4/15;  Johannes 1/3, Römer 8/3. Zur Wiederholung dieser allgemein bekannten Tatsache, lesen wir in 1 Johannes 1/3:2:  “ Was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir auch euch, damit ihr Gemeinschaft mit uns habt, die Gemeinschaft mit uns ist aber zugleich die Gemeinschaft mit Gott dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus.“

Halten wir also fest :

# 21 >>> Jesus Christus ist der Sohn Gottes des Vaters.

# 22 >>> Jesus Christus hat weder Anfang noch Ende.

# 23 >>> Ein echter Christ hat mit dem Vater und dem Sohn Gemeinschaft.

Nun schauen wir uns den Anfang etwas näher in Johannes 1/1 an :“ Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dieses Wort geworden und ohne dieses ist nichts geworden von allem was geworden ist........“

Es wird hier von einer seltsamen Verknüpfung zwischen Gott und jemand oder etwas was Wort heißt, aber auch Gott ist, gesprochen. Durch dieses Wort, ist die ganze Schöpfung gemacht. Damit haben wir einen Hinweis , um heraus zu finden wer oder was dieses Wort ist. Von der Schaffung des Kosmos lesen wir im

Hebräerbrief folgendes 1/1: “ Nachdem Gott vorzeiten vielfältig und auf mancherlei Weise zu den Vätern geredet hat, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben von Allem einsetzt hat, durch den er auch die Welten geschaffen hat. Dieser ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt das Weltall durch sein Allmachtswort....“

Hier ist ebenfalls von Gott die Rede und von seinem Sohn, durch ihn hat Gott das Weltall geschaffen. Vergleichen wir beide Bibelstellen, so ist schnell klar, das oben erwähnte Wort ist der Sohn Gottes und damit :

# 24 >>> Jesus Christus hat das gesamte Weltall geschaffen.

Link: Gehe zur Schöpfung

# 25 >>> Jesus Christus ist seit dem Anfang Gott.

# 26 >>> Jesus Christus war schon im alten Testament pressend.

# 27 >>> Ein anderer Name für Jesus ist :  „Das Wort“

Die Schöpfunggeschichte zeigt uns in 1Mose 1/26 [M] einzelne Details:

Gott  sprach,:“ Lasset uns Menschen machen.“ Wir erkennen wegen des Wörtchen „ uns „ , Christus war bei der Schöpfung nicht alleine am Schaffen. Das bestätigt die gelesenen Bibelstellen von Heb.1/1 und Johannes 1/1. Denn da hieß es “ Das Wort war im Anfang bei Gott“   und Gott hat durch den Sohn die Welt geschaffen.“ In der hebräischen Bibel[H] findet man an dieser Stelle anstatt der Bezeichnung „Gott“ die Bezeichnung „Elohim“.  Übersetzer übersetzen Elohim mit Gemeinschaft. 1.Mose 1/26 liest sich dann wie folgt: Die Gemeinschaft Gott sprach : lasset uns Menschen machen.”

Also:

# 28 >>> ((Gott - Jesus)  und (Gott - Vater) = Elohim

# 29 >>> Heute gilt für die Geschwister von Jesus, diese sind auch = Elohim

Als Jesus Mensch war, hat er sehr oft auf seinen Vater hingewiesen, sei. Johannes 16/28:

“ Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen und gehe wieder zum Vater zurück“.

Damit ist die Gottesfamilie komplett:

# 210 >>> Die erste Person von Elohim  im alten Testament ist Gott-Vater.

# 211 >>> Christus und Gott-Vater , sind zwei verschiedene Geistespersonen, die aber eins sind.

Denn wir wir finden im Galaterbrief 3/20 [GTN] die Aussage: Gott ist Einer “. Auch Apostel Paulus hat darauf hingewiesen das Christus im alten Testament schon wirkte: 1Kor.10/1 : “Ich will euch nicht in Unkenntnis darüber lassen, liebe Brüder, das unsere Väter alle unter dem Schutz der Wolke gewesen sind  und alle die Taufe auf Mose in der Wolke und im Meer empfangen haben, und auch den geistigen Trunk getrunken haben, sie tranken nämlich alle aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete, und dieser Fels war Christus.

Dieses Ereignis finden wir in 4 Mose 10/34. Und hier finden wir Interessanterweise für Christus; der mit der Wolke zog nicht den Namen Elohim, sondern „JHWH“ : Aus dem Vergleich beider Bibelstellen ergibt sich logischerweise:

# 212 >>> Der Name von Jesus Christus im alten Testament neben dem Familiennamen Elohim, lautet: “ JHWH “.

Dieser Name wird in manchen Bibeln auch mit Jehova oder einfach Herr, übersetzt. Von der Schaffung des Kosmos lasen wir im schon im Hebräerbrief  1/1.

Das zeigt uns:

# 213 >>> Elohim ist die Gemeinschaft Gott und Sohn.

# 214 >>> Der Sohn hat natürlich den Namen seines Vaters und der lautet „ Gott“

Da , wie wir gesehen haben ein Christ heute auch Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn hat, ist es klar:

# 215 >>> Ein echter Christ der ein geistiger Bruder von Jesus ist, trägt auch den Namen „ ELOHIM“

Da Jesus alles geschaffen hat gilt auch heute:

# 216 >>> Christus trägt das Universum auch heute, durch sein Allmachtswort.

Wie soll man das verstehen? In der Schöpfunggeschichte  sagt Gott, wie jeder weiß : Es werde Licht, und es war Licht.“ 1  Mose 1/3. Das war gewissermaßen ein Befehl, für ein physisches Ereignis.

# 217 >>> Das heißt, Christus hält die Sonne und das Weltall durch Befehle am Laufen .

Und wir erkennen, dass der Gott, der in der Schöpfungsgeschichte  wirkte und die Tiere und Adam und Eva schuf, auch Jesus war. Man findet im alten Testament den kompletten Namen von Jesus: 1 Mose 2/1:2:“ Und es bildete „ELOHIM – JHWH“ den Menschen”. Das heißt dann :

                           „ und es bildete GOTT- JESUS CHRISTUS“ den Menschen”.

 

R3: Jesus Christus lässt den alten Bund einsetzen.

Manche Christen kennen Jesus aus den Evangelien des neuen Testamentes und denken nicht an seine geistige Herkunft. Er hat jedoch während seines physischen Lebens öfters Bemerkungen gemacht, die auf sein früheres göttliches Leben hingewiesen haben. Er wusste ja auch, dass er wieder zu Gott zurückkehren würde: Er sagte zum Beispiel in Johannes 8/58 :“ Bevor Abraham war, war ich“. oder, “ ich bin vom Himmel gekommen und kehre dahin zurück.”  Bedeutet die Erkenntnis, das Jesus zur Zeit des alten Testamentes im Himmel  wirkte und  sein Name JESUS =JHWH=Herr ist, dass er überall im alten Testament wo dieser Name auftaucht, direkt wirkte? Um das herauszufinden, untersuchen wir einige Passagen im AT etwas näher. Zuerst die Sache mit Mose am brennenden Busch. 2 Mose 3/1: ...da erschien dem Mose der Engel des Herrn als eine Feuerflamme, die mitten aus einem Dornbusch hervorschlug.....“ Wir lesen hier, das dem Mose nicht der Herr selbst erschien , sondern der Engel des Herrn. Dieser kam im Auftrag, und hat JHWH in dieser Sache vertreten. Denn der Engel des Herrn ist sein Bote und erscheint wie der Herr selbst. Dieser Engel war dann der, der die Israeliten bei Ihrem  Zug durch die Wüste begleitete, zu Ihnen redete und Wunder wirkte. Apostelgesch.7/36:” Dieser ist es auch, ( der Engel) der sie aus Ägypten weggeführt hat, indem er Wunder und Zeichen im Lande Ägypten und am roten Meer, sowie 40 Jahre lang, in der Wüste tat.” Dieser Engel, war nicht Jesus, sprach aber so, wie wenn er Jesus wäre. Auch bei der Übergabe der 10 Gebote und die Einsetzung des alten Bundes auf dem Berg Sinai in 1.Mose 20/1 war es dieser Engel: “Da redete ELOHIM alle diese Worte und sprach:“ ICH BIN JHWH, der Gott der dich aus Ägypten herausgeführt hat.“ 

Wir erkennen hier:

 # 31 >>> Zur Zeit des alten Testamentes wirkte  Jesus Christus nicht persönlich , sondern er wirkte durch Engel.

# 32 >>>  Der alte Bund wurde von Christus angeordnet, aber von Engeln verwaltet.

Da der Engel des alten Bundes vor allem in der Autorität Gottes erschien, die freundlichen Eigenschaften Gottes aber weniger zeigte, wie es Heb.12/15 wiedergibt, so denken etliche Christen, der  Gott des alten Testamentes ist der grausame Gott, aber der gute Gott ist nur im neuen Testament zu finden. Der Engel kam vor allem in der Autorität  von Jesus andere Eigenschaften hat Jesus dem Engel weniger übergeben.

# 33 >>> Jesus Christus hat viele Charaktereigenschaften, er kommt wie er will.

# 34 >>> Man kann nicht so einfach lapidar behaupten Jesus sei der Gott im alten Testament gewesen, sondern man muss sorgfältig unterscheiden zwischen JHWH und den Engeln, die als Statthalter eingesetzt waren und im Auftrag von Christus handelten

# 35 >>> Im alten Bund war Jesus Christus und damit Gott JHWH , nicht persönlich mit allen seinen Eigenschaften für jeden Gläubigen pressend.

Der Engel auf dem Berg Sinai trat im Namen von Jesus auf, und es taucht zum ersten mal ein anderer Name von Jesus auf: „ICH BIN.“ Dieser Name von Jesus taucht auch im Neuen Testament immer wieder auf; zum Beispiel sagte Jesus von sich:

  • ICH BIN das Brot des Lebens.
  • ICH BIN das Licht der Welt.
  • ICH BIN  von oben her.
  • ICH BIN die Auferstehung und das Leben.
  • ICH BIN der Weg die Wahrheit und das Leben.
  • ICH BIN der rechte Weinstock.
  • ICH BIN der gute Hirte.
  • ICH BIN ein König.

Was bedeutet dieser Name? Die Bibel erklärt es in 2 Mose 3/13“ Da sagte Mose zu Gott: Wenn ich nun zu den Israeliten komme und ihnen sage:  “Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt und wenn sie mich dann fragen : Wie heißt er denn? Was soll ich Ihnen dann antworten “? Da sagte Gott zu Mose : “ Ich bin der ich bin“: „  oder  :“Ich bin, der ich sein mag“ oder :“ ich will sein, der ich sein mag “.

Deshalb wiederholen wir :

# 36 >>> ICH BIN JHWH = Ich bin der ich bin = Ich bin, der ich sein mag = Christus

 

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R4.:  Jesus hat die Macht, auch über die Elemente.

Nun blicken wir nochmals zurück zum Berg Sinai. Der Apostel Paulus zeigt uns im Galaterbrief auch, das der Bund vom Berg Sinai  durch Engel verordnet wurde: Galater 3/19 : Was soll nun das Gesetz? Der Übertretungen wegen ist es der Verheißung hinzugefügt worden, bis der Nachkomme käme, dem die Verheißung gilt, und zwar ist es durch Engel verordnet..........

Gott macht Mose darauf aufmerksam , dass während des  Marsches der Jsraeliten durch die Wüste, von dem ja auch Paulus in 1Kor.10/1 geschrieben hat,  ein Engel vor Ihnen her gehen wird: “Wisse wohl, ich will einen Engel vor dir herziehen lassen um dich unterwegs zu behüten, nimm dich vor Ihm in acht, gehorche seinen Weisungen, weil ich nämlich persönlich in Ihm bin.“

Man erkennt daraus, das:

# 41 >>> JHWH = CHRISTUS delegiert Aufgaben an Engel, in diesen Engeln ist er selbst.

Der Prophet Jesaia hat in einer Vision gesehen, wie der Herr (JHWH) auf seinem Thron sitzt und wie Engel Ihm dienen. Jesaia 6/1:” Im Todesjahr des Königs Ussia, sah ich den Allherrn auf einem hohen und ragenden Trohne sitzen, während seine Säume das Heiligtum füllten. Seraphim (Engel ) schwebten über ihn. Jeder von Ihnen hatte sechs Flügel, mit zweien, bedeckte er sein Antlitz (Gestalt) , mit zweien bedeckte er seine Beine, mit zweien flog er, und der eine rief dem anderen beständig zu: ” Heilig, heilig, ist der Herr Zebaoth, heilig heilig, ist der Herr der Heerscharen, die ganze Erde ist seiner Herrlichkeit voll.......”

Auch als  Gott sich als der Mensch Jesus manifestiert hat, finden wir die Engel ständig mit Ihm.

Matth.4/11: “..... und siehe Engel traten zu Ihm und leisteten Ihm Dienste...“

Johannes 1/51: “ ....dann sprach Jesus: Wahrlich wahrlich, ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes über dem Menschensohn (Jesus) hinauf und hinabsteigen sehen.“

Unter # , hatten wir gefunden, das Jesus das Weltall durch Befehle im Gang hält. Ach diese Aufgabe macht er nicht selbst, sondern wie wir gesehen haben, er delegiert, so wie jeder vernünftige Chef seine Aufgaben an treue Mitarbeiter.Wir finden  im Neuen Testament in Koll.1/14, wo von Jesus die Rede ist folgenden Text: “ In diesem haben wir die Erlösung, nämlich die Vergebung der Sünden . Er ist ja das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der erstgeborene der Schöpfung, denn in ihm ist alles geschaffen worden, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, mögen es Throne oder Herrschaften. Mächte oder Gewalten sein, alles ist durch Ihn und für ihn geschaffen.“

Was wir hier lesen ist bemerkenswert, denn es sagt aus , dass Jesus nicht nur alles Materielle; sondern auch das Unsichtbare,( das  Geistige) , geschaffen hat:

# 42 >>> Jesus Christus hat alle geistige Mächte geschaffen.

Bestimmte Mächte sind die Befehlsempfänger, die nach dem Befehl von Jesus das Weltall am Laufen halten. Es sind geistige Kräfte und Mächte, die er selbst geschaffen hat. Man findet in der Bibel leider keine Aussage darüber, um welche Kräfte und Mächte es sich dabei handelt. Wie wir in # gesehen haben , sind diese Kräfte in erster Linie wohl Engel.

Nun machen wir einen großen Sprung durch die Bücher der Bibel und lesen bemerkenswerte Dinge die Jesus als Mensch tat: Er lief auf dem Wasser und  stillte den Sturm. Luk.8/23: “Eines Tages begab es sich, das er mit seinen Jüngern in ein Boot stieg und zu Ihnen sagte: „ Wir wollen an die andere Seite des Sees hinüberfahren“: So stießen sie denn vom Land ab. Während der Fahrt aber, schlief er ein. Dann fuhr ein Sturmwind auf denn See herab, das Boot füllte sich mit Wasser und sie gerieten in Lebensgefahr. Da traten sie zu Ihm und weckten ihn mit den Worten: „ Meister Meister wir gehen unter. Er aber stand auf und bedrohte den Wind und die Wellen des Wassers: Da legten sie sich und es trat Windstille ein....“

Und Matth.14 /25 : „ In der vierten Nachtwache kam er zu Ihnen, indem er auf dem See wandelte.......“

Wir sehen sehen an Hand dieser Berichte, das Jesus selbst als Mensch das Wort war und Mächte ihm dienten und gehorchten.

# 43 >>> Auch als Mensch hatte Jesus die Autorität und  Macht über der Elemente der Schöpfung

 

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R5:  D ie Menschwerdung Gottes-die Geburt Jesu.

Nachdem wir bis jetzt die gewaltige Macht und Größe von Jesus = JHWH vestanden haben, wenden wir uns seiner Menschwerdung zu. Obwohl es religiöse Richtungen gibt, die behaupten Jesus sei als ein normaler Mensch geboren und andere behaupten, Jesus sei gar nicht richtig geboren, sondern nur durch Maria hindurchgegangen, sagt die Bibel aus, was Sache ist:

Johannes 1/14“... und das Wort war Fleisch und wohnte unter uns und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie der einzige Sohn von seinem Vater hat. Johannes zeugt von Ihm und ruft: Dieser wahr es ,von dem ich gesagt habe: Der nach mir kommt, ist vor mir gewesen, den er war als erster vor mir......“

Da wir unter # schon bewiesen haben, daß mit dem Wort Jesus gemeint ist ,zeigt diese Bibelstelle ganz klar:

#51 >>> ELOHIM-JHWH hat seinen Gottesstand verlassen und wurde Mensch.

Wie fast jeder Christ weiß, Jesus wurde vom heiligen Geist in der Maria gezeugt . Böse Zungen behaupten, sie sagte dies nur, um ihren Fehltritt zu vertuschen.

Die Bibel ist die Wahrheit und sie sagt : Matth.1/18:

“ Mit der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, stellte es sich heraus, noch ehe sie zusammen gekommen waren, das sie vom heiligen Geist guter Hoffnung war. Da fasste Joseph ihr verlobter, ein rechtschaffener Mann war und sich nicht in üblen Ruf bringen wollte, den Entschluss, sich ohne Aufsehen zu erregen von ihr los zu sagen. Doch als er solche Gedanken hatte, siehe da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte zu ihm:“ Joseph Nachkome Davids, trage keinerlei bedenken, Maria deine Velobte als Ehefrau zu dir zu nehmen, denn das von ihr erwartete Kind stammt vom heiligen Geist. Sie wird Mutter eines Sohnes werden, den du den Namen Jesus geben sollst, denn er ist es, der sein Volk von seinen Sünden erretten wird. Dies alles aber ist geschehen, damit das Wort erfüllt würde:“Das der Herr durch die Propheten verkündigt hat:“ Siehe die Jungfrau wird guter Hoffnung und Mutter eines Sohne werden, den man den Namen Imanuel geben wird. Das heißt übersetzt: Mit uns ist Gott.......“

Aus diesem Text, kann man eine Menge über Jesus lernen:

#52 >>> Der Name Jesus stammt von Gott und wurde von einem Engel übermittelt.

#53 >>> Erst mit seiner Geburt bekam JHWH den neuen Namen Jesus.

#54 >>> Ein weiterer Name weißt auf den Zweck seiner Geburt hin: „GOTT MIT UNS “

#56 >>> Die Menschwerdung Gottes wurde schon im alten Testament prophezeit.

#57 >>> Jesus Christus war ein Jude, ein Nachkomme der Linie David in Juda.

Es ist interessant, das Jesus zwar vom heiligen Geist gezeugt wurde, aber wie jeder weiß, hat Jesus in seinem Leben immer zu seinem Vater im Himmel gebetet.Wenn der heilige Geist eine selbständige Person wäre, hätte Jesus den heiligen Geist als Vater ansprechen müssen. 

Das beweißt:

#58 >>> Jesus wurde von Gott –Vater durch  den heiligen Geistes gezeugt.

#59 >>> Der heilige Geist ist keine Person, sonst wäre der heilige Geist der Vater von Jesus

Die Geburt von Jesus war für viele Menschen ein Anlass zur Freude, wie die Bibel berichtet was und was jedem Bibelleser bekannt ist, das ein Engel des Herrn Hirten auf dem Felde. Die große Freude berichtete das Jesus geboren wurde: Luk.2/9: “Nun waren Hirten in desselben Gegend auf dem freien Felde und hielten in jener Nacht Wache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie, und sie gerieten in große Furcht. Der Engel aber sagte zu Ihnen:“Fürchtet euch nicht! Denn wisset wohl, ich  verkundige Euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren wird , denn euch ist heute ein Retter geboren worden, welcher ist Christus der Messias, welcher ist Christus in der Stadt Davids. Und dies sei das Erkennungszeichen für euch: Ihr werdet ein  neu geborenes Kind finden, das in Windeln gewickelt ist und in einer Krippe liegt. Und plötzlich waren bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen , die Gott priesen mit den Worten: „ Ehre sei Gott in den Himmelshöhen und Friede auf Erden unter den Menschen des göttlichen Wohlgefallens.“ Dies war der Anfang, der frohen Botschaft, des Evangeliums von Jesus Christus und man erkennt daraus Bekanntes und Unbekanntes:

# 510 >>> Jesus Christus wurde als Retter der Juden geboren .

# 511 >>> Jesus wurde geboren, um den Menschen Frieden zu bringen, die Gott gefallen.

Das die Geburt von Jesus ein Anlass zur Freude war, ist  nichts unbekanntes , wird doch diese Freudensverkündigung über die Geburt von Jesus oft als ein Teil der Weihnachts- geschichte gelesen. Wie aber der Bibeltext zeigt, waren zu dieser Zeit die Hirten auf der Weide . Die Geburt von Jesus kann also nur zur üblichen Weidezeit gewesen sein, und diese ist selbst im milden Palästina Ende Oktober zu Ende.

Das zeigt uns:

# 512 >>> Die Geburt von Jesus war nicht im Winter !!!!

# 513 >>> Weinachten und die Geburt von Jesus fallen nicht zusammen.!!!!

# 514 >>> Weinachten hat mit der Geburt von Jesus nichts zu tun. !!!!

Manches-mal, vergessen Christen daß Jesus ein Jude war und als solcher auch die mosaische Beschneidung erhielt. Luk.2/21:“ Als dann die acht Tage vergangen waren, das man das Kind beschneiden musste, gab man ihm den Namen Jesus, der schon vor seiner Empfängnis von den Engeln angegeben wurde. Als dann die vierzig nach dem Mosaischen Gesetz für die Reinigung vorgeschriebenen Tage zu End waren, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen.“

 Über die Kindheit von von Jesus wird uns wenig berichtet, aber Luk.8/39 ist interessant

Der Knabe wuchs heran und wurde kräftig und mit Weisheit erfüllt und die Gnade Gottes ruhte auf Ihm.“

Wir sehen hier wie es war:

# 515 >>> Jesus hatte schon als Kind den heiligen Geist Gottes bei sich.

Link: Gehe zur Gnade

 

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R6:  Die Kindheit und Jugend von Jesus.

Jesus war vom heiligen Geist in der Maria gezeugt und vor Ihrer Niederkunft lobte sie Gott.

 Lukas 1/46: M eine Seele erhebt den Herrn und mein Geist frohlockt über Gott meinem Heiland , dass er hingesehen hat auf die Niedrigkeit seiner Magd: Denn siehe von jetzt an werden mich seligpreisen alle Geschlechter....“  Das zeigt uns dass sich Maria voll bewusst war, dass Jesus von Gott gekommen war und sie etwas besonderes vollbracht hatte. Diese Bibelstelle zeigt auch, wie unsere Einstellung zu Maria als Mutter von Jesus sein sollte:

#61 >>> Man sollte die Leistung von Maria  anerkennen und sie dafür loben.

#62>>> Das Maria  Fürsprecherin für Christen ist, wird in der Bibel nirgends erwähnt, besonders, da Christus als Fürsprecher benannt ist. 

Die Ehe der Eltern von Jesus war ansonsten ganz normal. Er wuchs in einer kinderreichen Familie auf, denn Jesus hatte leibliche Brüder und  Schwestern. Für Maria war es keine Schande, noch weitere Kinder zu gebären. Jesus hatte Geschwister : 4 Brüder : „Jakobus; Simon, Joses, Judas,“ und mindestens 2 Schwestern. Mark.6/2-3 .

#63 >>>Jesus hatte mindestens 6 Geschwister.

#64 >>> Jesus wuchs in einer familiären Atmosphäre auf.

Er wuchs bekannterweise in Nazareth in Galiläa auf. Was aber weniger bekannt ist , ist eine Tatsache :Galiläa war die am meisten von Fremdlingen und Volkschaften verschiedener Religionen bewohnte Gegend in Juda. Jesus  wuchs also im Grenzland zwischen den Handels- und  Weltmächten Rom und Griechenland auf.  Und  so war es in Juda damals üblich, dass man 3 Sprachen sprach. Jesus sprach wahrscheinlich: Hebräisch; Aramäisch und Griechisch.

#65 >>> Jesus lebte als Jude zwischen  Kanaanitern, Syrophyneziern, Griechen und Römern.

#67 >>> Jesus wuchs mehrsprachig auf

Wie hat Maria Jesus erzogen? Hat sie Ihm erzählt, das er vom heiligen Geist war? Mit 12 wusste er es jedenfalls. Er muss den Kontakt zum himmlischen Vater in seiner Kindheit gelernt haben. Jesus predigte schon als Kind! Er hatte Gottes Geist und konnte schon als Kind die Bibel erklären ohne studiert zu haben. Lukas 2/42-47  . Das seine Eltern bei diesem Vorfall nicht wussten wo er war, zeigt uns : Jesus hatte für 12 schon eine große Selbstständigkeit, hing nicht mehr am Gängelband seiner Eltern und konnte schon eigenverantwortlich handeln. In Lukas 2 /47  waren alle überrascht, über seine Weisheit. Jesus hatte große Weisheit .Seine Eltern verstanden nicht, was Jesus eigentlich im Tempel tat . Es zeigt, das seine Eltern in Ihm vor allem das Kind sahen, obwohl sie seine göttliche Herkunft wussten. Jesus war sich immer seiner göttlichen Herkunft bewusst.

#68 >>>  Durch den Geist Gottes konnte Jesus schon als Kind die Bibel (AT) erklären.

Jesus musste auch Selbstdisziplin  und arbeiten lernen wie jeder andere Mensch auch. In Markus 1/6 wird Jesus als Zimmermann bezeichnet. Im griechischen Urtext wird sein Beruf mit dem griechischen Wort „Tecton“ angegeben : Die korrekte Übersetzung davon wäre eigentlich : Architekt und Bauhandwerker. Zu dieser Zeit gab es noch nicht die Unterscheidung in verschiedene Bauberufe. In diesem Sinne war er geistig und körperlich  tätig, indem er Pläne für Bauten erstellte , aber auch Balken setzte Steine vermauerte und Mosaik verlegte.

Also:

#69  >>> Der Beruf von Jesus war: Bauplaner und Bauhandwerker.

Man kann deshalb annehmen, dass die Eltern von Jesus keine armen Leute waren .Jesus war einer der vom Himmel am Rand des Universums zu uns kam  und musste wieder hineinwachsen in die geistige Größe, die er vorher hatte  und dabei im Fleische leben. Jesus musste vieles lernen, besonders die geistigen Dinge und hat dabei auch gelitten. Er musste die geistigen Dinge des Gottesseins im Fleisch genauso lernen wie jeder Christ heute. Jesus wurde dabei ein Mann der Barmherzigkeit und des Mitleides Heb.5/5 : So hat Christus sich nicht eigenmächtig die Würde des Hohenpriestertums angeeignet, sondern der hat sie ihm verliehen, der zu ihm gesagt hat : Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt, wie er auch an einer anderer Stelle sagt: du bist ein Priester nach der Weise Melchisedeks . Er hat in den Tagen seines Fleisches Gebete und flehentliche Bitten mit lautem Schreien  und Tränen vor dem gebracht, der ihm vor den Tod erretten konnte und hat auch Erhörung gefunden aus seiner Angst...“?

Dieser Text belegt:

#610  >>> Das Leben von Jesus war nicht einfach .

#611  >>> Er musste Gehorsam zu seinem himmlischen Vater lernen.

#612  >>> Er musste Gott um viel Hlife bitten .

#613  >>> Das Ziel seines geistigen Wachtums war es Hoher Priester zu werden.

#614  >>> Daneben lernte er seinen Beruf als Baumann..

Seinen Beruf übte Christus bis zu seinem 30 Lebensjahr aus dann begann sein Lehr und Verkündigungsamt. Lukas 3/23 :“Und er Jesus war als er auftrat etwa 30 Jahre alt...“

 

R7.Je sus ein Mann mit Gefühlen und Emotionen.

Beim Studium des Lebens  von Christus findet man, das er kein geistiger Übermensch oder Roboter war, sondern ein Mensch mit allen Emotionen wie wir. Er ist aber nicht so wie wir manchmal mit unseren Emotionen ausflippen unausgeglichen gewesen, sondern ausgewogen, balanciert und kontrolliert. Jesus dachte an andere Menschen und wie es ihnen ergehen würde. Das zeigt Johannes 6/5 wo er sich sogar Sorgen um das leibliche Wohl seiner vielen Anhänger machte:Als nun Jesus die Augen erhob, und sah, dass viel Volk zu Ihm kam, sagte er zu Phillipus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese essen können. ....“.

Seine besondere Aufmerksamkeit und Liebe galt natürlich sein Jüngern und Anhängern.Wir lesen dazu einige Beispiele:

Wir finden in Markus 15/40, das auch seine Jüngerinnen bei der Kreuzigung anwesend waren :“ Es sahen aber auch die Frauen von Ferne zu, unter ihnen Maria aus Magdala und Maria....“ Diese waren es auch die den Leichnam von Jesus am Sabbatabend salbten und  und Sonntags morgen schon wieder am Grabe waren. Markus 16/2. Dies zeigt uns, wie nahe ihnen die Kreuzigung von Jesu ging. Bei Maria war dies verständlich, denn sie war ja seine Mutter. Maria aus Magdala dagegen hat Jesus besonders verstanden, genau so wie auch wie der Freund von Jesus, der Jünger Johannes. Als Christus auferstanden war, war galt seine erste Sorge aber der Maria aus Magdala  und er erschien ihr zuerst. Er erschien nicht Maria seiner Mutter, nicht seinem Lieblingsjünger Johannes und auch nicht Petrus, nein er wollte Maria aus Magdala trösten weil diese am meisten unter seiner Kreuzigung litt. Mark.16/9: “Als er aber früh am ersten Tag der Woche auferstanden war, erschien er zuerst Maria aus Magdala...“ Wir finden auch noch andere Bibelstellen die von Jesu Mitgefühl berichten: Luk.19/41: Als Jesus der Stadt Jerusalem nähergekommen war, und die Stadt erblickte, weinte er über sie und sagte:“ wenn doch auch du an diesem Tage erkennen könntest, was zu deinem Frieden dient.......“  Jesus weinte über Jerusalem, weil er ihr Schicksal kommen sah und er sah dass die Bürger der Stadt den richtigen Weg  nicht erkannt hatten.

Als Lazarus der Freund von Jesu gestorben war, hat es ihn außerordentlich bewegt. Johannes11/5 „ Jesus hatte aber die Martha und ihre Schwester und den Lazarus lieb..........11/17 ...Als nun Jesus hinkam, fand er Lazarus schon seit vier Tagen im Grabe liegen.......11/33 ...Als nun Maria an die Stelle kam, wo Jesus sich befand, und ihn erblickt hatte, warf sie sich ihm zu Füssen, und sagte zu Ihm : “ Herr wärest du da gewesen, wäre mein Bruder nicht gestorben.“ Als nun Jesus sah, wie sie weinte, und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, fühlte er sich im Geist heftig bewegt und erschüttert. Darauf sagte er:“ wo habt ihr ihn hingelegt“? Sie antworteten: “ Herr komm und sieh es“ . Jesus weinte.  Da sagten die Juden : “ Seht wie lieb hat er ihn gehabt.......“

Wir sehen hier :

#71 >>> Jesus fühlte , trauerte , und liebte mehr als  jeder normale Mensch .

#72 >>> Jesus Christus  war keine gefühllose Maschine.

#73 >>> Die Freunde von Jesus nannten Ihn schon zu seinen Lebzeiten Herr.

#74 >>> Jesus hatte unter seinen Anhängern Menschen die er besonders liebte.

Jesus war ganz gerne Mensch und hat sich auf der Hochzeit zu Kanaan so wohl gefühlt, das er es nicht mit ansehen konnte, dass die Hochzeitsgesellschaft keinen Wein mehr hatte. So wandelte er 240 l Wasser in Wein um. (Johannes 2/1). Jesus war ein Mensch, der sich auch gerne freute und  Wein trank. Die Pharisäer meinten bösartig, er sei ein Schlemmer und Säufer. Matth.11/18 : „ Denn Johannes ist gekommen und as nicht und trank nicht , da sagten sie :“ Er hat einen bösen Geist. Nun ist der Menschensohn (Jesus) gekommen , welcher ist und trinkt, da sagen sie : “Seht ein Schlemmer und Weinsäufer, der Freund der Zöllner und Sünder. Seine Analogien vom Weinstock und vom Weinberg und der Wein des neuen Bundes, der sein Blut symbolisiert, zeugen, dass der Wein in seinem Leben eine Rolle gespielt hat. Sein Abschied von der Welt und von seinen Jüngern war auch ein Abschied vom Wein. Matth. 26/29 :“Ich sage euch aber, ich werde vom Erzeugnis es Weinstocks nicht mehr trinken , bis zu jenem Tage, da ich es trinken werde mit euch im Reiche meines Vaters.“ Deshalb wünscht er von seinen Nachfolgern das sie sich freuen sollen. Durch Paulus lässt er uns wissen ,Phill.4/4: “Freuet euch in dem Herrn allezeit, noch einmal wiederhole ich es, freuet euch... . . .“

Wie wir schon gelernt hatten, war Jesus Bauhandwerker und schon deshalb waren seine Emotionen nicht zimperlich. Im Gegensatz zur allgemein angenommenen Darstellung war Jesus Christus kein “netter Bubi” , sondern ein Mann mit Kanten, der es auch mal Krachen lies. Schauen wir in Matth.21/12 nach : Jesus ging dann in den Tempel Gottes, trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften , warf die Tische  der Geldwechsler und die Sitze der Taubenverkäufer um und sagte zu Ihnen : „ Es steht geschrieben : Mein Haus soll ein Bethaus heißen! Ihr aber macht es zu einer Räuber höhle.“

Zu dieser Bibelstelle, muss man die näheren Umstände kennen. Es ist nämlich aus der Geschichte bekannt, das die Pharisäer zu dieser  Zeit  in Juda nicht nur die Einhaltung der Toragebote überwachten, sondern sie waren auch als Bankhalter zuständig für das Geldwesen. Sie hatten zu diesem Zwecke den Tempel zur Bank und zum Kaufhaus umfunktioniert. Nun kommt da der Mann Jesus herein, und schmeißt den ganzen Laden mit Tischen und Stühle um. Dann treibt er die pharisäische Händlerobrigkeit aus dem Tempel hinaus. Ehrlich, die hatten Angst vor Jesus sonst hätten sie sich  niemals von einem einzelnen Mann  aus dem Tempel hinaustreiben lassen. Jesus musste ein Bulle von Mann gewesen sein. Schon Tische und Stühle  umwerfen von  kann nicht jeder . Auch was er sagte, war nicht zimperlich gesagt, sondern saftig mit Schmackes. Nun stellen sie sich einen Jesus vor, wie man heute denkt das er gewesen sei. Ein dünnes schmächtiges Männchen, bleich mit schulterlangen Haaren (  nach Dürer). Ein solcher Jesus, hätte die Pharisäer niemals vertreiben können. Denn die Pharisäer waren so wie das N.T. zeigt ziemlich hartgesotten.

Also:

#75 >>> Jesus Christus muss ein körperlich sehr starker und vitaler Mann gewesen sein.

An andere Stelle des  Evangeliums, findet man Jesus als als einen sehr geradlinigen Mann, der  kein Blatt vor den Mund nimmt wenn es darum geht zu sagen was Sache ist. So sagt er zu den Pharisäern ganz offen, was er von Ihnen hielt, und nennt sie Mörder und Schlangenbrut. Matth.23/29: “ Wehe euch ihr Schriftgelehrten, Pharisäer und Heuchler, denn ihr baut die Grabstätten der Propheten aus und schmückt die Grabdenkmäler der Gerechten und sagt, hätten wir zur Zeit unsere Väter gelebt , wir hätten uns nicht mit Ihnen am Blut der Propheten schuldig gemacht. Damit stellt ihr euch selbst das Zeugnis aus, das Ihr die Söhne der Prophetenmörder seid. So macht Ihr das Maß der Schuld eurer Väter voll. Ihr Schlangen und Otternbrut, wie wollt ihr dem Strafgericht der Hölle entrinnen?”

Fassen wir zusammen :

#76 >>> Jesus war voll Mitgefühl und Barmherzigkeit gegenüber seinen aufrichtigen Nachfolgern

#77 >>> Jesus war geradlinig im Denken und sagte deutlich was Sache ist

#78 >>> Wenn es notwendig war hat Jesus seine gottlosen Feinde auch kräftig beschimpft.

 

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R8: Jesus verkündigt das Evangelium.

In den Evangelien die von Jesus berichten, finden wir Ihn durch das damalige Judäa ziehen, Wunder wirken , und seine Jünger belehrend predigen. Es scheint so, das er in dieser Zeit nicht mehr gearbeitet hat. Man findet darüber etwas in  Lukas  5/ 17 :“ Eines Tages, als er (Jesus) der Lehrtätigkeit oblag,.........“ und in Lukas 4/43 : Er aber (Jesus) sagte zu Ihnen ( seinen Jüngern): „ Ich muss auch in  anderen  Städten die Heilsbotschaft  vom Reich Gottes verkündigen, denn dazu bin ich gesandt. So predigte er denn in den Synagogen des Landes.“

Wir sehen hier zwei wichtige Dinge:

#81 >>> Jesus hörte auf zu arbeiten und zog als Wanderprediger durch  das Land.

#82 >>> Jesus  war gesandt um die Heilsbotschaft vom Reich Gottes zu predigen.

Heute ist  der christliche Glaube in der ganzen Welt verbreitet, dabei ist jedoch die Botschaft vom Reich Gottes etwas in den Hintergrund getreten. Damals war die Zeit nicht reif für eine breite Verkündigung in allen Ländern. Wie Matth.15/22 zeigt, war Jesus nicht bereit für Heiden irgendetwas zu tun: Da kam eine kanaanitisch Frau aus jenem Gebiet her und rief in laut an :“Erbarme dich meiner du Sohn Davids, denn meine Tochter ist von einem bösen Geist schwer geplagt.“Er antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu Ihm und sprachen: „Fertige sie doch ab“: Und er sprach :“ Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hause Jsrael gesandt“... ... er wollte der Frau eigentlich nicht helfen. Nur nachdem  Ihn die Frau mit starken Argumenten überzeugte , half er Ihr ausnahmsweise.

Es ist offensichtlich:

#83 >>> Jesus half und heilte nicht irgendjemand und allen jederzeit.

#84 >>> Jesus predigte das Reich Gottes und heilte konsequent nur im Hause Jsrael.

#85 >>> Zur Zeit von Jesus war die Zeit noch nicht reif um die Botschaft vom Reich Gottes in der ganzen Welt zu verkündigen.

Allerdings ist es in Vergessenheit geraden, dass der Staat Juda von  damals nicht  das Haus Israel war, genauso wenig, wie der moderne Staat „Israel“ nicht das Haus Israel  ist. Beide Staaten sind nur das Haus „Juda mit dem Stamm Levi“. Das Haus Israel dagegen bestand Bekannterweise aus 12 Stämmen. Alle 12 Stämme zusammen sind das Haus „Israel.“ Durch die geschichtlichen Ereignisse und Kriegswirren der babylonischen Herrscher wurden die restlichen 10 Stämme in die Länder hinter Assyrien verschleppt. ( 2 Könige 17...) Darum sprach Jesus von den verlorenen Stämmen des Hause Israel. Ob Jesus wirklich bei den verschleppten Israeliten  in Armenien oder Persien und sonst wo war, zeigt uns die Bibel nicht. Was war das eigentlich für eine Botschaft, die  er verkündigte ? Heute ist die Bibel die „ Frohe Botschaft“ oder die „ Gute Nachricht“ und wir Christen denken dabei automatisch an die Botschaft von Jesus als Erlöser und  alle Dinge die der Apostel Paulus uns aufgeschrieben hat. Paulus hat das Evangelium von Jesus Christus verkündigt. Jesus Christus  dagegen hat das Evangelium vom Reich Gottes verkündet. Beide Evangelien gehören zusammen und ergänzen sich. Wir finden in den Evangelien viele Bibelstellen, die wiedergeben, was es mit dem Reich Gottes auf sich hat, was es ist, und wie man hineinkommt in dieses Reich. Um alle diese Aussagen zu studieren,  ist hier nicht der Rahmen. Es genügt zwei Stellen zu lesen, um zu verstehen was Christus verkündigte: Zuerst Mark.1/14: Nachdem dann Johannes ins Gefängnis gesetzt war, begab sich Jesus nach Galiläa und verkündigte dort die Heilsbotschaft Gottes mit den Worten:“ Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes nahe herbeigekommen, tut Buße und glaubt an die Heilsbotschaft.“

Man erkennt was Jesus primär als Reich Gottes verkündigt hat:

#86 >>> Den Glauben an die Heilsbotschaft des Reiches Gottes

#87 >>> Der Aufruf zur Buße (Reue)

Weiter hat Jesus im Gleichnis von den Pfunden verkündigt, was es mit dem Reich Gottes auf sich hat Lukas 19/11: “ Als sie dies hörten, fügte er (Jesus ) noch  ein Gleichnis hinzu, weil er sich in der Nähe von Jerusalem befand und weil sie meinten das Reich Gottes würde jetzt sofort erscheinen. Er sagte also: “Ein Mann von vornehmer Abkunft reiste in ein fernes Land, um für sich dort die Königswürde zu gewinnen , und dann wieder heim zu kehren. Er berief nun 10 seiner Knechte und gab Ihnen 10 Mienen (1 Pfund Silbergeld) und sagte zu ihnen: “ Macht Geschäfte mit dem Geld , in der Zeit , in der ich verreißt bin. Seine Mitbürger aber hassten Ihn und schickten eine Abordnung hinter Ihm her, durch die sie erklären liesen:“ Wir wollen diesen Mann nicht als König über uns haben.“ Als er nach Empfang seiner Königswürde heimkehrte, lies er jenen Knechte, denen er das Geld gegeben hatte zu sich rufen um zu erfahren was für Geschäfte sie gemacht hätten. Da erschien der erste und sagte:“ Herr dein Pfund hat zehn weitere Pfunde eingebracht.“  Der Herr antwortete ihm: “ Schön du guter Knecht, weil du im Kleinen treu gewesen bist, sollst du die Verwaltung von 10 Städten erhalten.“ Dann kam der zweite und sagte: “ Herr dein Geld hat fünf Pfunde dazugewonnen: “ Der Herr antwortete ihm : “ Schön du guter Knecht, auch du sollst über fünf Städte gesetzt werden.“ Hierauf kam der dritte und sagte :   “ Herr hier ist dein Geld, das ich in einem Tuch wohl verwahrt habe, denn ich hatte Furcht vor dir, weil du ein strenger Mann bist, du hebst ab, was du nicht eingelegt hast, und erntest was du nicht gesät hast.“ Da antwortete er Ihm: “Nach deiner eigenen Aussage will ich dir dein Urteil sprechen du nichtsnutziger Mann. Du wusstest, das ich ein strenger Mann bin. Warum hast du da mein Geld nicht auf die Bank gebracht, dann hätte ich es jetzt mit Zinsen abgehoben. Dann befahl er einen beistehenden :“ Nehmt ihm  das Pfund weg und gebt es dem der zehn Pfund hat. „ Sie erwiderten: Herr, der hat ja schon zehn Pfund.“ „Ich sage euch, jedem der da hat wird noch mehr geben werden, wer aber nichts hat, dem wird auch noch genommen werden was er hat. Doch meine Feinde, die mich nicht als König über sich gewollt haben, führt hierher und macht sie vor meinen Augen nieder.“

Dieses Gleichnis vom Reich Gottes kann man erst verstehen, wenn man sich daran erinnert, dass Jesus ein König ist . Er ist der König der Juden und der kommende König für alle. Johannes 19/ 19 und 1 Thimotheus 6/15: „Die der selige und alleinige Machthaber zur festgesetzten Zeit eintreten lassen wird, er der König der Könige , der Herr der Herren.“Jesus spricht also in dem Gleichnis von den Pfunden von sich als König, der jetzt in den Himmel verreist ist um seine Königswürde zu empfangen.

Unter diesem Gesichtspunkt erkennt man aus dem Gleichnis was es mit dem Reich Gottes das Jesus verkündigte, auf sich hat:

#88 >>> Das Reich Gottes ist die Regierung und Herrschaft von Jesus Christus.

#89 >>> Im Reich Gottes, gibt Jesus der König  seinen Knechten etwas, das sie vermehren sollen.

#812 >>> Im Reich Gottes ist Jesus  der kommende König im Universum.

Jesus hat auch seine Jünger beauftragt dieses Evangelium zu verkündigen , was diese nach der Himmelfahrt von Jesu auch weiterhin taten. Vom Himmel aus hat Jesus dann auch noch den Apostel Paulas berufen, und ihn  gezeigt was die Gaben sind die er gibt, nämlich alle Gaben des heiligen Geistes, die Gnade Gottes.                   Link >>> Gehe zur Gnade

Mit diesen geistigen Gaben, sollen die Nachfolger von Jesus arbeiten um später von Jesus Lohn zu erwarten:

# 815 >>> Die Pfunde im Gleichnis von den Pfunden sind die Gaben der Gnade Gottes.

#810 >>> Im Reich Gottes gilt für die Knechte Gottes das Leistungsprinzip.

#811 >>> Im Reich Gottes wird derjenige, der nichts tut, nicht akzeptiert.

#813 >>> Jesus wird seine Nachfolger fragen, was sie erreicht haben auf seinem Weg.

#814 >>> Jesus wird den Faulen und Trägen, alles wegnehmen was sie meinen zu haben.

Nun sehen wir uns  in an, wie diese Verkündigung vonstatten ging und finden , das Jesus häufig vor einer sehr großen Volksmenge  gepredigt hat, und zwar in:

  • Math. 14/21: ....vor 5000 Menschen....
  • Luk.8/37: ....die gesamte Bevölkerung der Gegend.....
  • Luk.8/40 : ....die Volksmenge......
  • Luk.12/1......... vor 10000ten Menschen......
  • Mark.3/8......... eine große Volksmenge.......
  • Matth.4/25......... es folgte ihm viel Volk.......
  • Math. 5/1..... als Jesus die Volksscharen sah......
  • Math. 21/8 ....die überaus zahlreiche Volksmenge.....
  • Math. 7/31.....von der Volksmenge.....
  • Wie wir gesehen haben, predigte Jesus Christus zu seinen Lebzeiten vor zehntausenden von Menschen die Heilsbotschaft vom Reich Gottes. Es ist jedoch paradox, Jesus sagte selbst, das er nicht predigte, damit das Volk das Geheimnis vom Reich Gottes  verstehen würde. In Matth.13/11 sagte er zu seinen Jüngern : “Euch ist es gegeben die Geheimnisse des Himmelreiches zu erkennen, jenen aber ist es nicht gegeben.“ Warum hat er sich dann die Mühe  des Predigens gemacht? Nun, den Aufruf zur Umkehr, das ist Reue oder Buße, hat jeder verstanden. Seine übrige Predigt, wurde zum Zeugnis für Gott gemacht wie es in Matth.24/14 geschrieben steht:“ Und dies Evangelium vom Reich Gottes wird verkündigt werden in alle Welt zum Zeugnis....“

 

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R9. : Jesus soll getötet werden.

Das Jesus zu zehntausenden von Menschen gepredigt hat,  wäre selbst nach heutigen Verhältnissen bemerkenswert, denn diese Menschenmenge würde ein Fußballstadion füllen ! Da ist es nicht verwunderlich, dass er den Obrigkeiten in Judäa , König Herodes, den Pharisäern als Gesetzeshüter, den Hohenpriestern , manchem im Volk und der römischen Besatzungsmacht, ein Dorn im Auge war. Durch das große Verkündigen des Evangeliums durch Jesus , sah die Obrigkeit ihre Führungsrolle in Gefahr, denn Jesus predigte in den Augen der Obrigkeit eine andere Regierung, sie verstanden ja nicht, das sein Reich vom Himmel war. Dazu, hat Jesus auch noch seine Jünger zum Verkündigen über das ganze Land geschickt, die zusätzlich  noch den Auftrag hatten , diejenigen Städte zu verfluchen, die seiner Botschaft feindlich gegen überstanden. Luk.10/1-12. Für die Führungselite von Juda war Jesus ein Aufwiegler, ein Staatsfeind. Auch viele Menschen im Volk waren Jesus feindlich gesinnt. Ja die Feindschaft war bald so groß, dass man ihn töten wollte, aber Gott bewahrte Ihn und man konnte Ihn nichts tun. Jesus bewahrte sich vor seinen Verfolgern durch die Weisheit und die Kraft Gottes und zog nicht öffentlich nach Jerusalem , sondern im Geheimen. Johannes 7/8 :“....Ich geh nicht zu diesem Fest hinauf, den meine Zeit ist noch nicht da. Nachdem er ihnen das gesagt hatte, blieb er in Galiläa. Als jedoch seine Brüder zum Fest hinaufgegangen waren, ging auch er hinauf, nicht öffentlich, sondern im Geheimen. Die Juden nun, suchten Ihn am Fest und sagten: Wo ist jener ? Und in der Volksmenge war viel Gemurmel über Ihn. Die einen sagten : Er ist gut; andere sagten : Nein, sondern er führt das Volk irre....“

Wir sehen hier :

#91 >>> Die Juden waren nicht alle seine Feinde, das Volk war gespaltener Meinung über Jesus

Aber der Hass auf Jesus stieg  gewaltig an. In Johannes 7/19 sagte Jesus zum Volk :“ Hat nicht Mose euch das Gesetz gegeben, und keiner handelt nach dem Gesetz.Warum sucht ihr mich zu töten. Das Volk antwortete:“  Du hast einen Dämon. Wer sucht dich zu töten? „

Das Volk sagte von Jesus : Johannes7/25:“ Einige der Einwohner Jerusalems sagten nun: Ist das nicht der, den sie zu töten suchten ? Und siehe er redet frei heraus...“

In Johannes 8/40 sagte Jesus zu den Juden :“ Wenn ihr Abrahams Kinder seid, so tut Abrahams Werke. Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat.....“

Nun schritten die Juden zur Tat . Johannes 8/59:“ Nun hoben die Juden Steine auf um sie auf Ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und  und ging aus dem Tempel hinaus.“

Immer wieder versuchten die Juden Jesus zu steinigen. Johannes10/31:“ Wiederum trugen die Juden Steine herbei , um Jesus zu steinigen......“

Durch die Heilungswunder und sein Predigen wuchs im ganzen Land die vermeintliche Erkenntnis, das Christus vom Teufel sei. Matth.11/18 und  Matth.10/24:“ Ein Knecht ist nicht über seinem Herrn, haben sie mich Satan benannt, wie vielmehr werden sie das bei seinen Nachfolgern tun.“

Wir halten fest :

#92 >>> Jesus wurde von vielen Juden als Teufel oder von Dämonen besessener, bezeichnet.

Lange bevor Jesus gekreuzigt  wurde gab es Anschläge auf Ihn , um Ihn weg zu schaffen.

König Herodes hat den Freund und Verwanden von Jesus, Johannes den Täufer, gefangen , in Ketten gelegt und schließlich getötet. Matth.14/1. Herodes hätte Jesus schon als Säugling töten lassen, wenn er Ihn gefunden hätte, den die Weisen aus dem Morgenland die dem Stern bei Jesu Geburt folgten, haben dem Herodes berichtet, das ein neuer König der Juden geboren sei. Das war der eigentliche Anfang des Konflikts der Jesus sein ganzes Leben begleitete. Matth.2/13 :“ Als die Weisen nun Weggezogen waren, da erschien dem Joseph ein Engel des Herrn im Traum und gebot ihm : „Steh auf, und nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und fliehe nach Ägypten, und bleibe solange dort, bis ich es dir sage! Denn der Herodes geht damit um, nach dem Kindlein zu suchen , um es umzubringen....“

Forscht man noch sorgfältiger in der Bibel, so findet man, das die Feindschaft, die Jesus in seinem Leben begegnete und  die schließlich auch zu seinem Tode führte, eine tiefe Ursache hatte. In Offb.12/1  wird die Geburt Jesu im Zusammenhang mit geistigen und himmlischen Dingen beschrieben : Und  es erschien ein großes Zeichen im Himmel: Ein Weib, das mit der Sonne umkleidet war, und der Mond war unter Ihren Füssen, und ein Kranz von 12 Sternen war auf ihrem Haupte. Sie war guter Hoffnung und schrie in ihren Geburtsschmerzen und  Kindesnöten. Dann erschien plötzlich ein anderes Zeichen am Himmel : Ein großer feuerroter Drache, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern mit sieben Königskronen auf seinen Köpfen. Sein Schweif fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und schleuderte sie auf die Erde. Der Drache stellte sch dann vor das Weib , die in Wehen lag, um das Kind sofort zu verschlingen........“

In der Bibel ist der Drache immer Satan der Teufel. Diese Tatsache ist unter folgendem Link beschrieben.

Link >>> Gehe zu Drache und Teufel

Der Teufel wollte Jesus vom Anfang an töten , dazu hat er den Herodes angestiftet

Also :

#93 >>> Hinter der Feindschaft die Jesus begegnete, steckte Satan, der Widersacher Gottes

#94 >>> Der Teufel wollte Jesus schon als Kind töten lassen

#95 >>> Der eigentliche Anstifter der Kreuzigung Jesu war der Teufel:

#96 >>> Die Feinde von Jesus: Manche  Juden, die Pharisäer, Saduzäer und Hohenpriester samt dem römischen Statthalter Pilatus waren Werkzeuge des Teufels.

Wir finden das auch für den Verräter von Jesu , Judas Ischaroit so beschrieben: Luk.22/3:

Da fuhr der Satan in Judas, der den Beinamen Ischariot führte und zu der Zahl der 12 gehörte: Und er ging hin und verabredete mit den Hohenpriestern und den Hauptleuten der Tempelwache, wie er Jesus in die Hände liefern wollte.“

Das Ergebis dieses Verrats war schließlich die Ermordung von Jesus durch seine Feinde.

 

R10:  Jes us Christus der Erbe der Verheißung.

Wir haben drei Gründe für die Feindschaft und Mordabsichten gegen Jesus gefunden. Die Bibel zeigt uns aber noch einen weiteren tieferen Grund , warum Jesus getötet werden sollte. Es geht dabei um das Erbe der Verheißung die Abraham gegeben wurde. Das steht im Galaterbrief 3/15 :”Liebe Brüder, ich will an menschliche Verhältnisse erinnern:  Auch die letztwillige Verfügung eines Menschen, die rechtskräftig geworden ist, kann doch niemand umstoßen oder nachträglich mit Zusätzen versehen. Nun sind aber die göttlichen Verheißungen (Testament) dem Abraham und seinem Samen zugesprochen worden. Es heißt also nicht :” Den Samen in der Mehrzahl, sondern bezogen auf seinen einzigen: “Und deinem Samen”, und das ist Christus.”

Im Klartext heißt das:

#101 >>> Jesus Christus war und ist der Erbe der Verheißung die dem Abraham gegeben wurde.

Was diese Verheißung ist, findet man in Römer 3/13 “...denn die Verheißung, die dem Abraham gegeben und seinem* Nachkommen gegeben wurde, das er der Erbe der Welt sein sollte...” 

* = Einzahl

#102 >>> Die Verheißung für Abraham sagt aus, das Jesus und seine Nachfolger, die Erben der Welt sein sollen.

Da könnte man leicht sagen, das verstehe ich nicht! Denn die Welt gehört doch sowieso Gott. Es ist doch Nonsens, wenn Jesus, der selbst Gott ist und von Gott gekommen ist plötzlich der Erbe von dem wird, was ihm sowie so gehört? Nun, es ist ganz einfach, wie wir unter #21 gesehen haben ist Jesus der Sohn von Gott dem Vater. Natürlich erbt der Sohn, wer denn sonst.

Nun ist da aber noch eine andere Geschichte, denn die Welt ist einem Verwalter übergeben. In Luk.4/5 sagt der Teufel zu Jesus : Nochmals, nahm der Teufel den Jesus mit sich auf einen hohen Berg , zeigte Ihm alle Königreiche der Welt samt Ihrer Herrlichkeit und sagte :”Dir will ich diese ganze Macht und ihre Herrlichkeit geben, denn mir ist sie übergeben , und ich kann sie geben wen ich will....”

#103 >>> Der Satan ist als Verwalter der Welt eingesetzt.

Jesus lehnte es ab den Teufel anzubeten den Jesus war Gott immer treu , und er wusste, er würde die Welt von Gott dem Vater erben und nicht vom eingesetzten Verwalter. Und wenn Jesus sein Erbe antritt, kommt Satan der Weltverwalter weg. Die Erbverheißung Abrahams war das ganze Problem mit Jesus, denn wenn man den Erben umbringt, kann er nicht mehr erben. Jesus selbst, hat diese Dinge in dem Gleichnis vom Weinberg beschrieben, das er zu den Hohenpriestern im Tempel  sagte, wo die Weinbergverwalter schließlich den Sohn  des Weinbergbesitzers erschlugen um den Weinberg selbst zu erben. 

Matth. 21/33 : Es war ein Hausherr, der legte einen Weinberg an, umgab ihn mit einem Zaun, grub in Ihm eine Kelter, verpachtete den Weinberg und ging außer Landes. Als dann die Zeit der Ernte kam, sandte er seine Knechte zu den Pächtern um die Ernte in Empfang zu nehmen. Da ergriffen die Weingärtner seine Knechte, den einen misshandelten sie , den nächsten steinigten sie, den dritten erschlugen sie. Wiederum sandte er neue Knechte , doch mit diesen verfuhren sie ebenso. Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen, weil er dachte: “ Sie werden sich doch wohl vor meinem Sohn scheuen”: Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sagten sie unter sich :”Dieser ist der Erbe, kommt wir wollen ihn töten, dann können wir das Erbgut in Besitz nehmen.”:Wenn nun der Besitzer zurückkommt, was wird er mit den  Weingärtnern machen? Sie ( Die Hohenpriester) antworteten Ihm:” Er wird diese Elenden elendiglich umbringen und seinen Weinberg an andere Weingärtner verpachten, die ihm die Früchte zur rechten Zeit abliefern.” Jesus fuhr dann fort :  “ Habt ihr noch niemals in den heiligen Schriften das Wort gelesen :  “Der Stein den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Durch den Herrn ist er das geworden und ein Wunder in unseren Augen ? Deshalb sage ich euch, das Reich Gottes wird euch genommen werden und einem Volk gegeben werden das dessen Früchte bringt....”

Dieses Gleichnis erklärt ich selbst, die Hohenpriester sind die bösen Weingärtner und der Weinberg ist das Reich Gottes, Der Weinbergbesitzer ist Gott, und dessen Sohn ist Jesus. Den an anderer Stelle sagt Jesus:” Ich bin der Weinstock und Ihr seid die Reben, und mein Vater ist der Weingärtner...”

Wir erkennen nun aus diesem Gleichnis:

#104 >>> Die Hohenpriester sind die Verwalter des Reiches Gottes im alten Bund.

#105 >>> Das Priestertum des alten Bundes hat nicht mehr Gott sondern dem Teufel gedient.

#106 >>> Die Hohenpriester haben alle Knechte Gottes , nämlich die Propheten misshandelt und getötet.

#107 >>> Die Hohenpriester lassen Jesus töten weil sie das Erbe wollen.

#108 >>> Die Hohenpriester werden abgesetzt und der alte Bund beendet, und der Tempel zerstört..

#109 >>> Das Reich Gottes wird denen  gegeben werden die Früchte bringen. Das ist der neue Bund.

Am Abend vor seinem Tode, hat Jesus deshalb den neuen Bund eingesetzt, mit der symbolischen Speise seines Leibes und Blutes, was im allgemeinen das Abendmahl genannt wird. Luk.22/20.” .......Dieser Kelch ist der neue Bundes....”...

Jesus war selbst ein 100%iger  Teil des alten Bundes, er hat ihn ja eingesetzt #32.. Zum Beispiel hat er den Tempel in Jerusalem als das Haus seines Vaters bezeichnet, obwohl er schon wusste, das dieser bald zerstört werden würde. Jesus hat nie einen Zweifel daran gelassen, er das Mosaische Gesetz respektiert hat. Er sagte deutlich, in Matth.5/17:Ich bin nicht gekommen, das Gesetz und die Propheten aufzulösen, sondern zu erfüllen . Denn wahrlich , ich sage euch , bis Himmel und Erde vergehen, wird vom Gesetz kein Buchstabe, und kein Strichlein vergehen, bis alles erfüllt ist....”

Deshalb heißt es auch im Römerbrief über ihn, das er es möglich gemacht hat, das Gesetz zu erfüllen, das aussagt, wer am Holze hängt der ist verflucht. Röm.8/1 :” Somit gibt es also jetzt keine Verurteilung mehr, für die welche in Jesus Christus sind, den das Gesetz des Lebensgeistes, hat uns von dem Gesetz der Sünde und des Todes frei gemacht. Denn was dem Gesetz unmöglich war, das worin es wegen dem Widerstand des Fleisches ohnmächtig war, Gott hat es vollbracht und die Sünde im Fleisch verurteilt, indem er seinen Sohn in der Gleichgestalt des Sündenfleisches und um der Sündenwillen sandte, damit die Rechtsforderung des Gesetze Erfüllung  fände, in uns, die wir nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geiste.”

Durch seinen Tod, hat Jesus somit das Gesetz erfüllt Röm.3 /13: Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes dadurch losgekauft, das er für uns zum Fluch geworden ist. Denn es steht geschrieben, verflucht ist jeder, der am Holze hängt. Es sollte eben der dem Abraham verheißene Segen den Heiden in Christus Jesus zuteil werden, damit wir das Verheißungsgut des Geistes durch den Glauben empfangen können.”

#110 >>> Jesus Christus hat durch seien Tod den Fluch des Gesetzes für uns erfüllt.

#111 >>> Jesus Christus hat durch seien Tod möglich gemacht, das seine Nachfolger das Gesetz ebenfalls erfüllen können.

#112 >>> Jesus hat das Gesetz nicht abgeschafft, obwohl es weiterhin gültig ist, sondern erfüllt und wirkungslos gemacht.

#113 >>> Durch den neuen Bund den Jesus eingesetzt hat, macht er die Erfüllung des Gesetzes für seine Nachfolger möglich..

#114 >>> Die Nachfolger von Jesus im neuen Bund, sind mit Ihm Erben der Verheißung, und werden den Teufel in der Weltverwaltung ablösen.

#115 >>> Die Nachfolger von Jesu , die auch erben geworden sind, müssen damit rechnen ebenfalls verfolgt zu werden.

 

R11:  Gott der Vater in Jesus Christus.

Durch alle Beschreibungen von Jesus, unter den Punkten 1. bis 10. , sehen wir Jesus als einen Mann der Stärke und der Gefühle, ein Mann der die Elemente beherrscht, Kranke heilt, und freundliche Emotionen hat und sogar weint.Wir haben seine Geradlinigkeit gesehen und was er alles konnte, wo er her kam und was er erben wird und wie er einen Tag vor seinem Tode die innere Ruhe bewahrt hat. Da könnte der Gedanke aufkommen, jawohl, der hatte Kraft, der hatte Stärke, der war ausgeglichen, der liebte die Menschen,  jawohl, Jesus war die “Person”.

Aber  so war Jesus nicht. Denn der, der alle diese guten Beispiele gegeben hat war nicht wirklich er selbst Jesus, sondern, es war Gott der himmlische Vater von Jesus, der in Jesus wirkte der gab ihm die Stärke, die Disziplin, die Freude und die Liebe für die Menschen und trotzdem war Jesus kein Sklave Gottes. So sagte er zu den Pharisäern: “ . Viele gute Werke habe ich euch Vater her sehen werden, um welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen.” und weiter sagte Jesus in Johannes 8/26 : Vieles hätte ich noch über euch zu sagen und zu richten, aber der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, und ich, was ich von ihm gehört habe, das rede ich zur Welt. Und sie verstanden nicht, das er vom Vater zu ihnen redete . Dann fuhr Jesus fort : “ Wenn Ihr den Menschensohn erhöht haben werdet, dann werdet Ihr erkennen, das ich es bin und das ich nichts von mir selbst tue, sondern so rede wie der Vater mich gelehrt hat, und der mich gesandt hat, ist mit mir, er hat mich nicht alleine gelassen, weil ich allezeit das tue, was ihm wohl gefällig ist.”

An anderen Stellen sagte er über sich selbst:

Johannes 6/37: “Alle, die der Vater mir gibt, werden  zu mir kommen und wer zu mir kommt, den werde ich nimmer hinausstoßen, denn ich bin aus dem Himmel herabgekommen, nicht um meinen Willen auszuführen, sondern den Willen des der mich gesandt hat...”

Und weiter in : Johannes 5/30 :Ich vermag nichts von mir aus selbst zu tun, nein, sondern wie ich vom Vater höre, so richte ich, und wein Gericht ist gerecht, weil ich nicht meinen Willen tue, sondern den Willen dessen der mich gesandt hat, der mich gesandt hat.

Man kann hier erkennen:

#111>>> Jesus hat nichts von sich selbst getan.

#112>>> Die guten Werke die Jesus getan hat, stammten von seinem himmlischen Vater.

#113 >>> Was Jesus gesagt hat, hat ihm der himmlische Vater eingegeben.

#114>>> Jesus Christus hat in allem den Willen des Vaters getan.

Eine Aussage von Jesus finden finden wir dort geschrieben,  wo er  seine Nachfolger auffordert, so zu leben wie er lebte “ Wer mir nachfolgt, der verleugne sich selbst und nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.”

Diese Einstellung  hat Jesus vorgelebt :

#115 >>> Jesus hat sich selbst verleugnet bis zum Tode am Kreuz.

Richtig begreifen kann man das nur, wenn man seine Kreuzigung in diesem Sinne betrachtet. Denn Jesus war im Kern wie jeder von uns, er wollte nicht gekreuzigt werden. Am Abend vor seiner Verhaftung und Abführung, betet Jesus noch im Garten auf dem Ölberg zu seinem Vater im Himmel, ob es nicht einen anderen Weg  gäbe als seine Kreuzigung ........Mark.14/35 :”Dann ging er noch ein Stück weiter und warf sich auf die Erde nieder und betete, das, wenn es möglich sei die Stunde an Ihm vorübergehen möchte, dabei sagte er :”Abba, mein Vater, alles ist dir möglich, lass diesen Kelch an mir vorübergehen! doch nicht was ich will, sondern was du willst.”

.In jedem Falle aber, wollte er den Willen des Vaters tun .....” aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.  Wie die Geschichte ausging, wissen wir, er musste sterben, weil es der Wille des Vaters war, das er sein Blut für die Sünden aller Menschen opfern sollte. So wurde er als Lamm Gottes als Opferlamm für alle Menschen am Passah geschlachtet.

Jesus hat vorgelebt, was er von seine Nachfolgern verlangt:

#116 >>> Jesus hat sich selbst verleugnet und war seinem Vater gehorsam bis zu seiner Kreuzigung

 Wie war es möglich das Jesus sein Ego seinen Eigenwillen so klein gehalten und sich so beherrscht hat? Des Rätsels Lösung finden wir in Johannes 3/34: “Denn der den Gott gesandt hat, der redet die Worte Gottes, denn Gott verleiht den Geist nicht nach Maß, sondern in unbegrenzter Fülle. Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.”

Das Verhältnis von Jesu zu seinem himmlischen Vater wurde durch drei Dinge getragen:

#117>>> Jesus hatte von Gott dem Vater , den heiligen Geist in unbegrenzter Fülle erhalten.

#118 >>> Der Vater hat dem Sohn alle Dinge übergeben.

Das zeigt uns, welch großes Vertrauen Gott Vater in den Sohn gesetzt hatte, er vertraute darauf, das Jesus mit der ihm übergeben Macht und Kraft keine  Unfug anrichten würde. Nebenbei zeigt der Hinweis, auf die unbegrenzte Fülle des heiligen Geistes, dass:

#119 >>> Der heilige Geist wird abgemessen verliehen, er kann des halb keine Person sein.

Und das wichtigste :

#1110 >>> Das Verhältnis zwischen Gott Vater und seinem Sohn Jesus war von Liebe geprägt.

#1111 >>> Das Verhältnis von Jesus zu seinem Vater war also kein Befehlsverhältnis, sondern ein vertrauensvolles Gehorsamsverhältnis.

Unter #88 hatten wir erkannt, das das Reich Gottes die Herrschaft und Regierung von Jesus Christus ist. Link >>> Gehe zur Regierung Gottes

Da aber Jesus alles durch und mit dem Vater tut, so ist das Reich Gottes in die Herrschaft von Gott dem Vater durch ihn. Denn Jesus ist auch deshalb in die Welt gekommen , das er den Vater bekannt macht, Luk.10/21 :” In eben dieser Stunde, jubelte Jesus durch den heiligen Geist, mit den Worten:” Ich danke dir , Vater, Herr des Himmels und der Erde, das du dies vor Weisen und Klugen verborgen hast, und es unmündigen offenbart hast, ja Vater, denn so ist es dir wohlgefällig gewesen. Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt, wer der Sohn ist als nur der Vater und wer der Vater ist als nur der Sohn und wem der Sohn ihn offenbaren will.”

Klarer geht’s nicht :

#1112>>> Jesus Christus offenbart uns , zeigt uns, bringt uns, den himmlischen Vater

Fast jeder weiß das, aber viele Christen, haben infolge einer “Vater Unser” Routine nicht darüber nachgedacht, was es heißt ,,Matth.6/9 : “ ...Unser Vater, der du bist im Himmel..”

Es heißt in :Matth7/21: “ nicht alle, die “ Herr Herr zu mir sagen, werden ins Himmelreich eingehen, sondern die, die den Willen meines himmlischen Vater tut.”

#1113>>> Wer Jesus wirklich nachfolgt, wird den Vater erkennen und dessen Willen tun.

Deshalb gilt, was im 2 Johannes 7 steht: .... “Denn viele Irrlehrer sind in die Welt hinausgegangen, die Jesus Christus nicht als den bekennen, der im Fleisch gekommen ist, darin zeigt sich der Irrlehrer und Widerchrist, gebt acht auf euch selbst, das ihr nicht das verliert, was ihr durch eure Arbeit bereits erreicht habt, sondern vollen Lohn empfangt, jeder, der darüber hinausgeht und nicht in der Lehre Christi verbleibt, der hat Gott nicht, wer dagegen in der Lehre verbleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn...

Also aufgepasst :

# 1114 >>> Jede christliche Lehre, die zwar einen Jesus, aber den himmlischen Vater nicht lehrt, ist eine Irrlehre.

Mit dem Vater hat Jesus Christus auch die Liebe des himmlischen Vaters in die Welt gebracht, er hat für seine Nachfolger gebeten das sie dadurch einig seien , dass der Vater und seine Liebe in Ihnen sei . Johannes 17/20: “ Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, die durch ihr Wort zum Glauben an mich kommen werden, dass sie alle eins seien, wie du Vater in mir bist, und ich in dir bin, so lass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, das du mich gesandt hast. Ich habe auch die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, damit sie alle eins seien, wie wir eins sind. Ich in Ihnen und du in mir, auf das sie alle zur vollkommenen Einheit gelangen......”

Und Johannes 15/9 : Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt: bleibet in meiner Liebe, wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, gleich wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und damit in seiner Liebe bleibe.”

Also fassen wir zusammen:

#1115 >>> Jesus Christus hat die (10) Gebote des Vaters im Himmel gehalten.

# 1116 >>> Jesus Christus war in der Liebe des himmlischen Vaters.

#1117 >>> Jesus Christus brachte uns den himmlischen Vater.

# 1118 >>> Jesus Christus will, das wir die (10) Gebote seines Vaters ebenfalls halten.

# 1119 >>> Seine Nachfolger sollen ebenfalls in der Liebe des Vaters sein.

# 1120 >>> Durch die Liebe des Vaters sind alle eins, die die Gebote halten.

# 1121 >>> Wo Spaltung  ist, ist die Liebe des himmlischen Vaters nicht.

 

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R12:  J esus Christus führt Gefangene in die Freiheit

Was ist Freiheit ? Zur Zeit des kalten Krieges, war das Thema Freiheit sehr aktuell, es gab den Sender freies Europa und in Budapest kämpften 1956 Jmre Nagy und seine Helden für die „ Freiheit“ . Nun ist Europa aus der kommunistischen Unfreiheit befreit. Aber echte Freiheit haben wir eigentlich nicht . Jesus war und ist ein Held echter Freiheit. Er befreit Menschen und Völker aus  geistiger Unfreiheit. Es ist die Grundeinstellung von Jesus Christus, Gefangene zu befreien, Sklaven zu erlösen, und geistige Fesseln zu zerreißen. Die Bibel ist voll von Beschreibungen seiner Freiheits- Heldendaten. Auch schon zu der Zeit als er noch nicht auf der Erde war, sondern im Himmel bei seinem Vater, hat er Freiheits- Heldendaten vollbracht. Psalm 74,10:

 "...Aber Gott ist mein König von alters her, der Heilstaten vollbringt auf Erden. Du hast das Meer zerspalten mit deiner Kraft, die Häupter des Drachen über den Fluten zerschmettert. Du hast zerschlagen die Köpfe des Leviathan, dem Volk der Wüstentiere ihm zum Fraße gegeben. Du hast aufgetan Quellen und Bäche ausgetrocknet mächtige Ströme . Dein ist der Tag dein ist die Nacht . Du hast hingesetzt Leuchte und Sonne,  festgesetzt alle Grenzen der Erde."

Wir sehen hier, was Jesus Christus in der Vorzeit tat:

#121 >>> Damals in der Vorzeit, hat Jesus den Satan den alten Drachen zerschmettert.

Später hat er sich des Volkes Jsrael, das in Ägypten unter der Sklaverei war, erbarmt, hat ihnen den Mann Mose geschickt und  Jsrael mit vielen Wundern aus der Sklaverei geführt. Psalm 114:“ Halleluja! Als Israel aus Ägypten auszog, Jakobs Haus aus dem Volke fremder Sprache, da ward Juda Gottes Heiligtum, Israel sein Herrschaftsgebiet. Das Meer sah es und floh, der Jordan wandte sich rückwärts, die Berge hüpften wie Widder, die Hügel gleichwie Lämmer. Was war dir oh Meer, das du flohest, dir Jordan, das du dich rückwärts wandest, ihr Berge das ihr hüpftet wie Widder, ihr Hügel gleich wie Lämmer ? Vor dem Anblick des Herrn, erbebte die Erde, vor dem Anblick des Gottes Jakobs, der Felsen verwandelte zum Wasserteich, Kieselgestein zu sprudelnder Quell.“

Durch Wunder hat Jesus Christus  immer wieder geholfen und Gefangene befreit Psalm 68/18 :

“ Der Kriegswagen Gottes sind Vieltausend mal Vieltausend, der Allherr ist unter ihnen, ein Sinai an Herrlichkeit. Du bist zur Höhe hinaufgefahren hast Gefangene weggeführt....“

Also:

#122 >>> Jesus Christus befreit Gefangene durch Wunder.

Die Propheten, die das Erscheinen von Jesus voraussagten, haben darauf hingewiesen, dass der kommende Held, Gefangene befreien wird: Jesaia 42/7 :“ So hat Gott der Herr gesprochen der den Himmel geschaffen und ausgespannt hat, der die Erde ausgebreitet hat, mit allem was auf Ihr sprosst, der der Bevölkerung auf ihr den Odem gegeben hat und Lebensgeist denen, die auf ihr wandeln: Ich der Herr habe dich berufen (Jesus) in Gerechtigkeit und dich bei der Hand gefasst, und habe dich behütet und habe dich zum Bundesvermittler gemacht, zum Licht für die Völker, um blinde Augen zu öffnen, um Gefangene aus dem Kerker heraus zu führen, und aus dem Gefängnis die , die in der Finsternis sitzen.....“

Als er dann kam, hat er diese Voraussagen erfüllt. Ein Beispiel seiner Freiheits- Heldendaten ist in  Luk.13/10 beschrieben: „ Jesus lehrte einst in einer Synagoge am Sabbat, da war gerade eine Frau anwesend, die schon seit 18 Jahren einen Geist der Schwäche hatte; sie war zusammengekrümmt und unfähig, sich ordentlich aufzurichten. Als Jesus sie erblickte, rief er sie herbei und sagte zu ihr : “Frau du bist von deiner Schwäche befreit.“ Dann legte er ihr die Hände auf und sie richtete sich augenblicklich gerade empor und pries Gott......Vers 18 diese Frau eine Tochter Abrahams, die der Satan nun schon 10 Jahre lang in Fesseln gehalten hat, die sollte am Sabbattage nicht von dieser Fessel befreit werden? .....“

Diese Frau, die Jesus geheilt hat, war unfrei, mit geistigen Fesseln durch den Satan gebunden und Jesus hat sie von den Fesseln befreit und dadurch war sie geheilt.

In Apg.10/37 berichtet Petrus von  den  die Taten Jesu :“ Nämlich wie Gott Jesus von Nazareth mit Geist und Kraft gesalbt hat und wie dieser dann umhergezogen ist und alle geheilt hat, die vom Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit ihm.“

Ähnliches wird auch in Luk. 14 /32 beschrieben, wo Jesus zu den Pharisäern sprach:“Wisse wohl ich treibe böse Geister aus und vollbringe Heilungen, heute und morgen und übermorgen, komme ich damit zum Abschluss......“

Notieren wir also:

#123>>> Jesus Christus befreit Menschen von Fesseln, die der Teufel gelegt hat.

Die Fesseln des Teufels, können auch andere Auswirkungen im Menschen bewirken, verschieden Krankheiten, Frust und Freudlosigkeit, Siechtum und Ängste. Jesus hat für alle die in seinen Fußstapfen wandeln gesagt: “Nun sagte Jesus zu den Juden und allen, die an Ihn gläubig geworden waren:“ Wenn ihr in meinem Worte bleibt, so seid ihr in Wahrheit meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.“

Wie wir gesehen haben, meint Jesus mit frei machen, vom Teufel befreit zu sein.

Also:

#124>>> Echte Jünger von Jesus werden durch die Wahrheit vom Teufel befreit.

#125 >>> Echte Freiheit ist die Freiheit von Teufel.

Den Weg zu dieser Freiheit hat Jesus uns gezeigt, nämlich in der Wahrheit bleiben. Aber was ist Wahrheit ? Jesus gibt auch auf diese Frage Antwort . Johannes 14/6 :“ Ich ( Jesus ) bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich..“

Das ist der Weg, um vom Teufel befreit zu werden:

#126 >>> Jesus Christus ist die Wahrheit.

#127 >>> Jesus befreit seine Jünger von Teufel, wenn sie in ihm der Wahrheit( geistig) bleiben.

Das ist eines seiner vielen guten Werke, davon lesen wir in 1. Johannes 3/8 „.....dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre ...“

Was die Werke des Teufels sind, haben wir schon unter #123 gesehen : Fesseln und Schlingen legen, um Menschen zu fangen und zu überwältigen und zu Fall zu bringen.

Jesus hat zu seinen Lebzeiten also wesentlich mehr getan, als zu predigen und zu heilen.

Er hat die Mächte der Finsternis entwaffnet und besiegt : Koll.2/15 :“ Nachdem er dann die Mächte und Gewalten völlig entwaffnet hatte, stellte er sie öffentlich zur Schau und triumphierte über sie.”

 Hier wird klar:

#128>>> Jesus hat den Teufel entwaffnet und seine Macht genommen

Jesus will aber nicht nur einige besonders Berufene vom Teufel erretten und befreien, sondern alle Menschen 1 Thim 2 /3: “So ist es löblich vor Gott, unserem Retter und Heiland, dessen Wille es ist, das alle Menschen gerettet werde, und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“

 Also:

#129>>> Alle Menschen können gerettet werden, wenn sie  Jesus Christus erkennen.

Jesus muss man erkennen an seinem Geist 2Kor.3/17 „Der Herr aber ist der Geist, wo aber der Geist des Herrn ist da ist Freiheit.“ Diese Freiheit ist im Galaterbrief näher beschrieben. Gal.5/13 : „Ihr seid ja doch zur Freiheit berufen...“ 

Wie weiß man nun, das man Jesus erkannt,  und in dieser Freiheit ist? Gal.5/ 22 : “Die Früchte des Geistes bestehen in Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Beständigkeit, gegen diese Früchte, kann das Gesetz keine Anklage erheben.“

Eigentlich ganz einfach oder? Nicht ganz, denn die Sache hat einen Haken!

Aufgepasst :

Die Bibel warnt ihre Leser vor einem falschen Christus und einem falschen Geist. Den Geist des Irrtums.

Link >>>  Gehe zum Irrtum

Wie kann man diesen Geist des Irrtums erkennen? Der heilige Geist ist keine Person. Unter #59 haben wir bewiesen, dass der Geist Gottes keine Person sein kann!

#1213>>>  Den falschen Christus erkennt man an einem falschen Geist.

#1214>>>  Der echte Geist von Jesus Christus ist keine Person.

Link >>>: Gehe zum Geist Gottes      

In Kolosser 2/15 haben wir gesehen, dass Jesus den Teufel entwaffnet hat. Im Zusammenhang mit dieser Entwaffnung, findet man dort auch eine der wichtigsten Bibelstellen des neuen Testamentes Vers 13 : “Auch euch, die ihr durch den unbeschnittenen Zustand eures Fleisches einst tot wart, hat euch Gott zusammen mit Ihm (Jesus) lebendig gemacht, indem er uns alle Übertretungen aus Gnade vergeben hat, dadurch das er den durch seine Satzungen gegen uns lautenden Schuldschein, der für unser Heil ein Hindernis bildete, ausgelöscht hat, indem er ihn ans Kreuz heftete.“.

Hier steht, was jeder Christ weiß:

#1215>>> Durch Christus sind uns unsere Sünden vergeben, der Schuldschein ist vernichtet.

Allerdings beweisen manche Christen diese Stelle so, als wenn die Gebote abgeschafft wären.

Aufgepasst:

Die Gebote sind, damit nicht abgeschafft sondern im Gegenteil, Jesus Christus sagt :Matt. 19/16 :“ Da trat einer  an ihn (Jesus) heran und fragte : „Meister, was muss ich Gutes tun, um ewiges Leben zu erlangen?“ Er antwortete ihm:

„Willst du zum Leben eingehen, so halte die Gebote!“

„Welche?“

„Diese : Du sollst nicht töten, du sollst nicht Ehebrechen, nicht stehlen, nicht falsch Zeugnis ablegen, ehre deinen Vater und deine Mutter, liebe deinen Nächsten wie dich selbst.....“

Das ist eindeutig:

#1216>>> Wer Jesus Christus erkennen will, muss seine Gebote halten.

Mit der Hilfe von Gottes Geist können die Jünger von Jesus seine Gebote halten, denn wir finden im Römerbrief den Hinweis: Die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung."

#1217>>>Wer die Liebe von Jesus Christus hat, wird befreit aus der Sklaverei des Gesetzes weil er die Gebote halten kann.

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R13:  Der zeitliche Verlauf der Kreuzigung und Auferstehung von Jesus Christus

Das zeitliche Verständnis der Kreuzigung von Jesus hilft, das Opfer von Jesus Christus besser zu begreifen. Dazu gehen wir durch die Schriftstellen der Kreuzigung, ohne auf Details zu achten.

In Matth.26 /2 hat Jesus folgendes gesagt .“ Ihr wisst das übermorgen das Passah statt findet, da wird der Menschensohn zur Kreuzigung überliefert.“

Wir erkennen also:

#131>>> Die Kreuzigung Jesu fand zum Jüdischen Passahfest statt.

Das Passah ist das Israelitische Frühlingsfest zum Gedenken an den Auszug Israels aus Ägypten. Da Jesus Jude war, hat er dieses Fest gehalten. Um seinen Opfertod zu begreifen, sollte man deshalb dieses Passah verstehen. In 3 Mose 23/1, hat Gott für Jsrael diese Festtage angeordnet: „ Folgendes sind die Feste des Herrn mit Versammlungen am Heiligtum, die Ihr zu dem am festgesetzten Zeitpunkt ausrufen sollt: Am vierzehnten Tag des ersten Monats gegen Abend, findet die Passahfeier für den Herrn statt, und am 15 Tage des ersten Monats wird das Fest der ungesäuerten Brote zu Ehren des Herrn gefeiert. Da sollt Ihr sieben Tage lang ungesäuertes Brot essen. Am ersten Tage habt Ihr eine Festversammlung am Heiligtum zu halten..........“

Das Passah ist eigentlich ein Abendessen, bei dem ein Lamm gegessen wurde, und ist Teil einer achttägigen Festzeit: „Der Tage der ungesäuerten Brote“: 2Mose 12/6 : „ Am zehnten Tag dieses Monats, da nehme sich jeder Hausvater für seine Familie ein Lamm ......bis zum 14 Tag des Monats , sollt ihr sie in Verwahrung halten , dann soll die gesamte Volksgemeinde sie zwischen den Abenden schlachten. Hierauf sollen sie etwas von dem Blut nehmen und an die Türpfosten streichen in denen sie die Mahlzeit halten. Sie sollen dann das Fleisch noch in dieser Nacht essen....“  Im folgenden Bild 1. ist die zeitliche Folge dieses Festes der ungesäuerten Brote, als Zeitbalken wiedergegeben.

              Bild 1, Zeitliche Folge der Tage der ungesäuerten Brote und des  Passah von Israel

Dieser Zeitverlauf, basiert auf dem hebräischen, das ist der jüdischen Kalender. Um eine zeitliche Übersicht über die Kreuzigung zu erhalten, machen wir uns ein Bild mit drei solchen Tag und Nacht Zeitbalken, Bild 2: -Der Römischen (1 )-, der Jüdischen mit dem Passah (3)- und der Kreuzigungs (2 ) Woche. In die Kreuzigungswoche, tragen wir alle Ereignisse der Kreuzigung ein.

                    Bild 2 Die Kreuzigung in verschiedenen Kalendern

Da Jesus Jude war, wollte Jesus das Passahmahl nach Vorschrift halten, aber es war ihm nicht möglich, denn wie wir schon gesehen haben, sollte er am Passahnachmittag gekreuzigt werden. Deshalb, hat er sein Passahmahl um einen Tag vorgezogen , so wie es heißt, auf den ersten Tag der ungesäuerten Brote, gewissermaßen, war dies sein Abschiedsessen von seinen Freunden.

Matth.26/17: „Am ersten Tag der ungesäuerten Brote aber traten die Jünger zu Jesus und fragten Ihn:“ Wo sollen wir dir alles vorbereiten, das du das Passahmahl halten kannst? Er antwortete, gehe in die Stadt zu dem und dem und sage zu Ihm,“ Der Meister lässt dir sagen, meine Zeit ist nahe, bei dir will ich das Passahmahl mit meinen Jüngern halten....“Dieses Passahmahl, war der Abend des Abendmahls, der Fusswaschung, der Abschiedsreden und der Einsetzung des Neuen Bundes. Johannes Kapitel 13 bis 17.

-Zeitlich gesehen befinden wir uns nun am Punkt F der Kreuzigungsline 2, gleichzeitig am Beginn der Tage der ungesäuerten Brote Linie 3, von Bild 2

Von diesem Abendessen an, entwickelte sich alles sehr schnell, denn Judas einer seiner Jünger hat Jesus verraten und  in der Nacht nach diesem Passahmahl, haben die Häscher der Juden Jesus am Ölberg gefangen; ( Johannes 18/12 ) und zum Hohenpriester gebracht.

-Zeitlich gesehen, befinden wir uns nun in der Nacht vor dem Passah der Juden , Bild 2.

 Nach seiner Verhörung und Geißelung, führten sie Ihn am Morgen des folgenden Tages zu Pilatus. Matth.27/1:“ als es aber Tag geworden war, fassten alle Hohenpriester und die Ältesten den Entschluss, seine Hinrichtung zu erreichen. Sie liesen Ihn dann fesseln und abführen und übergaben ihm dem Statthalter Pontius Pilatus.“ Pilatus hat dann eine Weile versucht die Kreuzigung zu verhindern bis er dem Mob ohne Ende  schrie „ Kreuzigen, kreuzigen....“....“ schließlich gab Pilatus nach  und ordnete die Kreuzigung an. Johannes 19/16:“ Darauf übergab er ihnen Jesus zur Kreuzigung „

Jesus starb dann nach Matth.27 /45 im Laufe des Nachmittags und wurde am Abend desselben Tages begraben.

-Zeitlich gesehen, befinden wir uns nun in der Mitte des Tages vor dem Jüdischen Passahmahl .Siehe  Fig.2 Zeitlinie 2.

Man sieht hier, das Jesus just zu dem Zeitpunkt gestorben ist, an dem das Lamm für das abendliche Passahmahl geschlachtet wurde.

Es ist offensichtlich :

#132 >>> Jesus Christus ist als Passahlamm gestorben.

#133 >>> Jesus ist das Passahlamm für seine Jünger.

Darum wird Jesus in der Bibel das Lamm Gottes benannt Johannes 1/ 29 :“ Am folgenden Tag, sah Johannes den Jesus auf sich zu kommen, da sagte er :“ Siehe das Lamm Gottes, dass die Sünden der Welt hinwegnimmt.“ In diesem Sinne war Jesus ein Opferlamm nach 2 Mose 12 /6 dessen Blut das Volk Israel beschützte. Durch diese Erkenntnis, sehen wir , Luther irrte sehr, als er in seiner Bibelübersetzung in Matth.26/2 anstelle von Passah >>„Ostern „ schreibt und Jesus an anderer Stelle als >>“Osterlamm” bezeichnet. Die Bibel berichtet, das Jesus dann am Spätnachmittag desselben Tages begraben wurde .Math.27/57:“ Als es dann Spätnachmittag geworden war, kam ein reicher Mann von Arithmäa namens Joseph, der gleichfalls ein Jünger geworden war, begab sich zu Pilatus und bat Ihm um den Leichnam Jesu. Da gab Pilatus den Befehl, man sollte Ihm den Leichnam übergeben. Joseph nahm nun den Leichnam, wickelte ihn in reine Leinwand und legte Ihn in das neue Grab, das er für sich selbst im Felsen hatte aushauen lassen...“

-Zeitlich gesehen, befinden wir uns nun am Punkt D der Zeitlinie 2.

Bis jetzt wissen wir nicht, welcher Wochentag dies war. Wir wissen aber, das Jesus drei Tage im Grab war, wie er selbst gesagt hat :Mathh.12/40 :“ Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Leib des Riesenfisches gewesen ist, so wird der Menschensohn (Jesus) Drei Tage und drei Nächte im Inneren der Erde sein.“

Wiederholung !!!!!!!!

#134 >>> Jesus lag drei Tage und drei Nächte im Grab

- Wir befinden uns nun auf der Zeitlinie 2 am Punkt F,

Klar, wenn Jesus am Abend begraben wurde, muss die Auferstehung nach 3 Tagen , ebenfalls am Abend stattgefunden haben. Bis jetzt wissen wir allerdings immer noch nicht, welcher Wochentag dies war. Die Bibelstelle Matth.28/1 jedoch legt offen, das es sich um einen normalen Sabbat handelte :“ Nach Ablauf des Sabbats aber, als der erste Tag nach dem Sabbat anbrechen wollte, gingen Maria von Magdala und die andere Maria hin, um nach dem Grabe zu sehen.....“  Der dritte Tag , in dem Jesu im Grabe lag, war offensichtlich ein Sabbat nach unserem Kalender ein Samstag in der Wochenlinie 1 am Punkt C. Aber am Morgen danach, also am Sonntagmorgen war Jesu nicht mehr im Grab, den die zwei Frauen fanden ihn nicht. Matth 28/5 :“ Der Engel wandte sich an die Frauen mit den Worten:“ Fürchtet euch nicht, ich weiß, dass ihr Jesu den gekreuzigten sucht. Er ist nicht mehr hier, denn er ist auferweckt worden, so wie er es vorausgesagt hat.“

- Wir befinden uns nun auf der Zeitlinie 3 am Punkt A des römischen Kalenders, das ist Sonntagmorgens.

Jetzt haben wir den Sonntag als Bezugstag zum römischen Kalender gefunden, und können zur Kreuzigung zurückrechnen.

Das Ergebnis dieser  Zeitanalyse ist :

  • #135 >>> Jesus wurde am Mittwoch nachmittag gekreuzigt.
  • #136 >>> Jesus wurde am Mittwoch Abend begraben.
  • #137 >>> Jesus ist am Samstagabend auferstanden.
  • #138 >>> Jesus ist nicht am Sonntagmorgen auferstanden.
  • #139 >>> Jesus wurde nicht am Karfreitag gekreuzigt.
  • #1310 >>> Die Leidenszeit von Jesu hat mit dem Hebräischen Passah zu tun.
  • #1311 >>> Die Leidenszeit und die Auferstehung von Jesu hat nichts mit Ostern zu tun.
  • #1312 >>> Ostern ist kein christliches Fest.

Über die Herkunft von Ostern

Über die Herkunft von Ostern schrieb Jakob Grimm (anno 1875), das die beginnende Kirche ( anno 300) nicht in der Lage war, die heidnischen Bräuche wie Verehrung der Frühlingsgöttin „Ostara“ oder „Austria“ zu unterbinden, und sie diese Brauche deshalb in die Kirchenlehre einband und Passah zu Ostern umbenannte. Andere Kirchen in Europa so wie Bischof Ulfila der Westgotischen Kirche, jedoch die Bezeichnung „Peschka“ für das größte Kirchenfest beibehielten. Vom Konzil zu Nicäa 325 ist dann bekannt, das dort die Bezeichnung Passah endgültig durch Ostern ersetzt wurde.

Ende:  Zeitplan Kreuzigung S. L. 2008

 

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R14: Christus verabschiedet sich von seinen Jüngern.

Jesus und seine Jünger

Normalerweise folgten Jesus eine Menge von Menschen, Männer, Frauen, und sogar Kinder, um ihn zu sehen, oder zu hören, was er zu sagen hatte. Aber nicht alle Menschen, die ihm folgten, waren seine erwählten Jünger. Seine erwählten Jünger waren keine Menschen, die ihm zufällig gefolgt waren, sondern, Jesus hat seine Jünger erwählt und diese haben erkannt, dass Jesus der Sohn Gottes war. Luk:6/12 :“ Es begab sich aber in diesen Tagen, das Jesus hinausging auf den Berg um zu beten und verharrte die Nacht über im Gebet zu Gott und als es Tag geworden war, rief er seine Jünger herzu und erwählte aus ihnen 12, die er auch Apostel nannte . Die Namen der 12 Apostel aber sind diese : „Zuerst, Simon Petrus  genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Phillippus und Bartolomäus, Thomas und Matthäus der Zöllner, Jakobus der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon der Kananäer und Judas Ischariod, welcher ihn verriet „.

 Hier wird klar:

#141>>> Jesus betete die ganze Nacht durch, um mit Gottes Weisheit die richtigen Jünger als Apostel zu wählen.

An dem Abendessen vor seiner Gefangennahme und Kreuzigung, das allgemein als Abendmahl bekannt ist, war er mit diesen zwölf Jüngern (spätere Apostel) zusammen. Nach den Vorbereitungen für dieses Essen, das am Anfang der Jüdischen Festtage der ungesäuerten Brote, als Passahmahl stattfand Mark.14/12, saßen sie zusammen bei Tische. Mark.14/17: „ Als es Abend geworden war, kam er mit den Zwölfen und während sie bei Tische saßen und aßen...“

Im Johannesevangelium, liest sich die gleiche Stelle so: Johannes 13/1 :“ Vor dem Passahfest, als Jesus wusste, das seine Stunde gekommen war, aus dieser Welt zum Vater zu gehen, erwies er den Seinen, die in der Welt waren, die Liebe, die er bisher zu ihnen gehegt hatte bis zum letzten Augenblick. Es war bei einem Mahl, und schon hatte der Teufel dem Judas Ischariot, dem Sohne Simons den Entschluss des Verrates eingegeben. Weil Jesus nun wusste, dass er von Gott ausgegangen sei und der Vater Ihm alles in die Hände gegeben hatte und er wieder zu Gott hingehe........“

Wir sehen hier, das dieses Mahl ein besonderes Essen war, es war das letzte mal das Jesus mit seinen erwählten Jüngern zusammen war, es war auch das letzte Mal das er einahm und er wusste dies.

Wir heben deshalb die Umstände dieses Essens besonders hervor:

#142>>> Jesus Christus wusste: Jetzt komm meine Kreuzigung.

#143>>> Jesus Christus wusste: Judas mein Jünger ist da, er wird mich verraten.

#144>>> Jesus Christus wusste: Morgen bin ich tot.

#145>>> Jesus Christus jammerte und klagte deshalb nicht, er hatte sich unter Kontrolle.

#146>>> Jesus Christus wusste, nach drei Tagen werde ich auferstehen.

#147>>> Jesus Christus wollte seinen Jüngern bis zum letzten Augenblick zeigen das er sie liebte.

#148>>> Jesus Christus wusste, das dies das letzte Zusammensein mit seinen Jüngern war.

Der Abschied von Jesus im Detail.

An diesem Mahl, das vor allem in Johannes Kapitel 13 bis 17, beschrieben ist, hat Jesus Beispiele gesetzt und Reden gehalten die für seine Jünger und seine Kirche Grundlagen sind, die so wichtig sind, dass es gut ist, diese im Einzelnen zu untersuchen und festzuhalten:

  • Jesus gibt in der Fußwaschung ein Beispiel für eine demütige Einstellung.
  • Jesus zeigt die Symbole des neuen Bundes.
  • Jesus erklärt den Vater.
  • Jesus erklärt den Zusammenhang zwischen dem Halten der Gebote und seiner Liebe.
  • Jesus übergibt seine Jünger an den Vater.
  • Jesus verspricht den heiligen Geist der Wahrheit zu schicken.
  • Jesus warnt vor kommender Verfolgung.
  • Jesus ermahnt seine Jünger in seiner Liebe zu bleiben.

Die Demut von Jesus und die Fusswaschung.

Die Nachfolger von Jesus, auch die Saduzäer und sogar die Pharisäer sprachen ihn oft mit der Bezeichnung „Meister„ an und Jesus hat dieser Bezeichnung nie widersprochen. Johannes 8/3 : “Da führten die Schriftgelehrten eine Frau herbei, die beim Ehebruch ertappt worden war und sagten zu ihm :“ Meister, diese Frau ist beim Ehebruch ertappt worden,......... : Eines Tages sprach Jesus zu seinen Jüngern Matth:“ 23/8 : „ Ihr sollt euch nicht Meister nennen lassen, denn einer ist euer Meister ihr aber seid alle Brüder, und niemand auf Erden sollt Ihr euren Vater nennen, denn einer ist euer Vater im Himmel. Auch Lehrer sollt Ihr Euch nicht nennen lassen, den einer ist Euer Lehrer nämlich Christus. Der Größte unter Euch soll Euer Diener sein......“

Man sieht :

#149>>>  Christus war sich seines Amtes, seiner Größe und Fähigkeiten voll bewusst.

#1410>>> Christus wusste, das er der Meister war.

#1411>>> Man soll keinen Menschen als Meister für göttliche Dinge bezeichnen.

#1412>>> Man soll keinen Menschen (außer dem leiblichen Vater) als Vater bezeichnen, außer Gott.

Diese Bibelstelle, zeigt uns aber auch, das bei Gott die Rangverteilung , anders definiert ist als in herkömmlicher Weise. Normalerweise, würde der Chef und Meister von oberen Rang den Leuten vom unteren Rang niemals ein Diener sein !Jesus jedoch müsste nicht Jesus sein, wenn er nicht vorgelebt hätte, was er befohlen hat.An dem Abendessen vor dem Passah, war Jesus seinen Jüngern ein Diener, indem er ihnen die Füße gewaschen hat: Johannes 13 /4 :“ Er erhob sich von seinem Mahl von seinem Platz, legte die Oberbekleidung ab, nahm einen leinenen Schurz und band ihn sich um. Danach, goss er Wasser in ein Waschbecken und begann seinen Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem leinenen Schurz abzutrocknen.....“

Jesus gibt dann in Vers 12 die Erklärung zu seinem Verhalten: „ Nachdem er ihnen nun die Füße gewaschen hatte, seine Oberbekleidung wieder angelegt und seinen Platz eingenommen hatte, sagte er zu Ihnen :“ Versteht ihr was ich euch getan habe ?  Ihr redet mich mit Meister und Herr , an und ich bin es wirklich. Wenn nun ich der Herr und Meister euch die Füße gewaschen habe, so seid auch ihr verpflichtet einander die Füße zu waschen, denn ein Vorbild habe ich euch gegeben. Damit ihr es ebenso machet, wie ich euch getan habe. Wahrlich wahrlich, ich sage euch, ein Knecht ist nicht größer als sein Herr und ein Apostel nicht größer als sein Sender. Wenn ihr dies wisst, selig seid ihr, wenn ihr danach handelt.“

Bei dieser Fusswaschung geht es natürlich nicht nur um das waschen der Füße, sondern beispielhaft um eine ständige demütige Haltung anderen auch solchen mit niedrigerem Rang gegenüber.

Fassen wir zusammen :

#1413 >>> Jesus Christus ist der Meister , Lehrer und Vorbild für seine Jünger.

#1414 >>> Die Jünger von Jesus sollen seinem Beispiel folgend einander die Füße waschen.

#1415 >>> Die Jünger von Jesus sollen in einer „ Fusswascheinstellung „ miteinander umgehen.

Jesus erklärt die Symbole des neuen Bundes

Wie in diesem Bericht unter #212 und #32, schon erwähnt wurde, hat Jesus Christus als Gott JHWH des alten Testamentes, den alten Bund, der mit dem Volk Israel auf dem Berge Sinai, unter Vermittlung von Engeln mit Moses geschlossen wurde, einsetzen lassen. Jesus als Mensch hat das Ende dieses mit „ Alten Bund „ bezeichneten Verhältnisses zwischen Gott und den Menschen, vorausgesagt, indem er darauf hinwies, dass der für den alten Bund gebaute Tempel, vernichtet würde. Matt.24/1: “Jesus verlies dann den Tempel und wollte weitergehen, da traten seine Jünger zu ihm heran um ihn auf den Prachtbau des Tempels aufmerksam, zu machen. Er aber antwortete ihnen mit den Worten: “Ja jetzt seht ihr dies alles noch, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, es wird hier kein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht niedergerissen wird.“ Jesus konnte in die Zukunft sehen, er hat vorausgesagt, das die römischen Truppen im Jahre 70 n.C. den Tempel zerstören würden.

 [Josephus, Hänssler Verlag  Seite 371].

Halten wir fest:

#1416>>> Jesus konnte in die Zukunft sehen.

#1417>>> Jesus sagte die Vernichtung des Tempels in Jerusalem voraus.

#1418>>> Ohne Tempel, war dem alten Bund die Grundlage entzogen.

Nach der Vernichtung des Tempels in Jerusalem war dem alten Bund zwischen Gott und seinem Volk, die Basis entzogen, da keine Opfer mehr gebracht werden konnten. Jesus jedoch hat bei seinem Abschiedsessen den neuen Bund mit Gott eingesetzt und dafür Symbole erklärt. Math. 26 / 26 : „Während des Essens aber nahm Jesus das Brot, sprach den Lobpreis Gottes, brach das Brot und gab es den Jüngern mit den Worten: Nehmt, esset dies ist mein Leib. Dann nahm er einen Becher sprach das Dankgebet und gab ihnen den mit den Worten trinket alle daraus, denn das ist mein Blut, das Blut des neuen Bundes das für viele vergossen  wird zur Vergebung der Sünden....“

An anderer Stelle in Lukas 22/19 findet man in diesem Zusammenhang man noch den Satz : “Solches tut zu meinem Gedächtnis...“

Jesus erklärte hier den Sinn und Zweck seines kommenden Todes und setzte die Erinnerung Symbole Brot und Wein für seine die kurz bevorstehende Versöhnungstat ein, wie es im Kollosserbrief 1/19 erklärt wird: “Denn es war Gottes Ratschluss, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen und durch ihn alles mit sich zu versöhnen, nachdem er durch sein am Kreuz vergossenes Blut Frieden gestiftet hat, durch ihn zu versöhnen was auf Erden als auch was in den Himmeln ist. Auch euch, die ihr gottendfremdet und feindlichen Sinnes wart  jetzt aber hat er euch in seinem Fleischesleibe, durch seinen Tod versöhnt, um euch als heilig und unanklagbar vor Gottes Angesicht hinzustellen......“

Prägen wir uns ein :

#1419>>> Die Symbole des neuen Bundes mit Gott sind Brot und Wein.

#1420>>> Der gebrochene Leib von Jesus versöhnt uns mit Gott.

#1421>>> Durch das vergossene Blut von Jesus erhalten wir Sündenvergebung. 

#1422>>> Diese Symbole sollen jedes Jahr zur Erinnerung an seinen Tod verwendet werden.

Diese Symbole des neuen Bundes waren allerdings an diesem Abend noch nicht wirksam, denn das Blut Jesu war noch nicht vergossen. Aber alles was er ab diesem Zeitpunkt seinen Jünger lehrte, ist Bestandteil die Grundlage des neuen Bundes. Wie wir gesehen haben, ist Christus als das Passahlamm im alten Bund geopfert worden. Das zeigt uns, dass der von Jesus eingesetzte neue Bund nicht plötzlich als etwas ganz Neues entstanden ist, sondern er ist die Fortsetzung des alten Bundes, auf geistiger Ebene unter Einbeziehung aller Menschen. 

#1423>>> Jeder Aspekt der Abschiedsrede von Jesus ist eine Grundlage des neuen Bundes.

Jesus erklärt den Vater.

Durch die Abschiedsreden von Christus an diesem Abend, zieht sich wie ein roter Faden der ständige Hinweis auf seinen himmlischen Vater. Er wollte wohl den Jünger eindringlich klar machen das diese lernen, sich auf den Vater zu fokussieren. Er hat den Vater im Himmel auch besonders gebeten sich seiner Jünger anzunehmen, wenn er nicht mehr lebt.In Johannes 14/ 5  und weiter, erkennt man, dass die Jünger vom Vater nicht viel wussten:Thomas sagte zu Jesus:“ Herr wir wissen nicht, wohin du gehst, wie können wir den Weg wissen. Jesus sagte zu ihm.“ Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen, von jetzt an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. „Phillipus sagte zu ihm: “Herr zeige uns den Vater, das genügt uns.“ Jesus antwortete : “So lange Zeit, bin ich schon mit euch zusammen und hast du mich noch nicht erkannt Phillipus?“ Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen, wie kannst du sagen, zeige uns den Vater! Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist. Die Worte, die ich zu euch spreche, spreche ich nicht aus mir selbst, nein der Vater, der dauernd  in mir ist, tut seine Werke. Glaube mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist, wo nicht, so glaube doch um der Werke selbst willen.

Daraus lernen wir:

#1424>>> Jesus Christus ist der Weg.

#1425>>> Jesus Christus ist die Wahrheit.

#1426>>> Jesus Christus hat das ewige Leben.

#1427>>> Der Weg zu Gott dem Vater geht über Jesus.

#1428>>> Wer Gott den Vater erkennen will, muss zuerst Jesus Christus erkennen.

Jesus erklärt den Zusammenhang zwischen dem Halten der Gebote und seiner Liebe.

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung, dass Gebote nicht mehr aktuell seien, hat Jesus in seiner Abschiedsrede diesen wichtigen Aspekt besonders hervorgehoben und seine Jünger ermahnt. Johannes 14/15 : Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten....“

Und in Johannes 14/21 sagt Jesus: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es der mich liebt, wer aber mich liebt, den werde ich  lieben und mich ihm offenbaren.“

Zwischen dem Halten der Gebote und der Liebe Gottes besteht also ein Zusammenhang, wie Jesus in Johannes 15/10 sagte: “Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, gleich, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe...“

Was hat Jesus wohl mit der Bezeichnung: „Meine Gebote“ gemeint?  In Johannes 15/12 hat er die Antwort gegeben: “Das ist mein Gebot, dass Ihr einander lieben sollt, wie ich euch geliebt habe, größere Liebe hat niemand, als das Er sein Leben hingibt für seine Freunde.“

An anderer Stelle in Luk. 10/17 hat Jesus, als er danach gefragt wurde, dieses Thema schon einmal sorgfältig erklärt: “Als Jesus aufbrach, um weiterzugehen, lief einer auf ihn zu, warf sich auf die Knie nieder und fragte ihn: “Guter Meister, was muss ich tun, um ewiges Leben zu erben?“ Jesus antwortete ihm : “Was nennst du mich gut, niemand ist gut außer Gott allein. Du kennst die Gebote: „Du sollst nicht Ehebrechen, nicht stehlen, nicht  falsch Zeugnis reden, keinem das ihn Zustehende vorenthalten, ehre Vater und Mutter....““.

Christus zitiert hier deutlich die 10 Gebote!

Auch in Mark.12/28 hat er Folgendes gesagt.:Da trat einer der Schriftgelehrten hinzu, der ihm zugehört hatte, wie sie miteinander verhandelten, und da er wusste, dass Jesus treffend geantwortet hatte, fragte er ihn: “Welches Gebot ist das Größte von allen? Das erste ist: "Höre Israel, der Herr unser Gott, ist Herr allein, und du sollst den Herrn deinen Gott lieben, mit deinem ganzen Herzen, mit deinem ganzen Denken, mit deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft! An zweiter Stelle steht dieses Gebot: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist höher als dieses.“

Für Jesus war dieses Thema so wichtig, das er an seinem Abschiedsessen sehr viel Zeit für die Reden um die Gebote und seiner Liebe verwandte. Seine Jünger, hatten verstanden, und später als  Apostel der Kirche diese Dinge klar gemacht. Zum Beispiel werden im Brief an die Hebräer diese aufgefordert, einen Kampf gegen Sünde zu führen, um Gott zu gefallen. Heb. 10/32 : “ Erinnert euch aber der früheren Tage, nachdem ihr erleuchtet worden ward, viel Kampf der Leiden erduldet habt, indem Ihr teils durch Schmähungen und Trübsale zur Schau gestellt, teils Genossen derer geworden seid, die so wandelten. Denn ihr habt mit den Gefangenen gelitten und den Raub eurer Güter mit Freuden hingenommen, in der Erkenntnis, dass ihr einen besseren und bleibenden Besitz habt. Darum werfet eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat. Den Ausdauer habt ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tun und die Verheißung erlangen möget. Den noch eine ganz kurze Zeit, wird der welcher kommen soll kommen und nicht verziehen. Mein Gerechter wird aus Glauben leben, und wenn er feig zurückweicht, hat meine Seele keinen Gefallen an ihm. Wir aber sind nicht solche, die feig zurückweichen, und so zugrunde gehen, sondern solche, die glauben und so das ewige Leben gewinnen.“ Jesus sagte es sehr deutlich  im neuen Testament, das seine Nachfolger durch eine enge Pforte gehen müssen.Wir sehen also, obwohl Jesus durch seinen Kreuzigungstod uns mit Gott versöhnt hat, (siehe #1320) reicht es nicht aus, die Symbole seines neuen Bundes, Brot und Wein zu erhalten, wenn man sich nicht bemüht, ihm zu gefallen und seine Anweisungen und Gebote zu halten.

Fassen wir also zusammen, was Jesus uns zu diesem Thema gesagt hat:

#1429>>> Das Halten der 10 Gebote ist für die Nachfolger von Jesus obligatorisch.

#1430>>> Wer die Gebote Gottes hält, wird von Gott geliebt und erkennt Gott.

#1431>>> Wer die 10 Gebote hält und Gott versteht, soll lernen seine Nächsten zu lieben wie sich selbst.

#1432>>> Wer den Nächsten liebt wie sich selbst, hat eine Menge Selbstsucht und Egoismus abgelegt.

#1433>>> Gottes Gebote halten und Gott lieben seinen Nächsten lieben ist auch mit Kampf verbunden.

Wie das Endziel seiner Liebe ist, von der Jesus spricht,  ist eigentlich jedem Bibelleser bekannt und wird 1000000-mal vorgelesen und wiederholt 1Kor.13/1: “Und wenn ich mit Zungen der Menschen und der Engel reden könnte, aber die Liebe nicht besäße, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingend Schelle, und wenn ich alle Gabe prophetischer Rede besäße und alle Geheimnisse wüsste, und alle Erkenntnis hätte und wenn ich allen Glauben besäße, sodass ich Berge versetzen könnte, aber die Liebe fehlte, so wäre ich nichts, und wenn ich alle meine Habe den Armen austeilte und meinen Leib dem Feuertod hergäbe, aber keine Liebe besäße, so würde es mir nichts nütze. Die Liebe ist gütig, die Liebe ist freundlich, die Liebe ist frei von Eifersucht, die Liebe prahlt nicht, die Liebe bläst sich nicht auf, sie ist nicht rücksichtslos, sucht nicht den eigenen Vorteil, lässt sich nicht erbittern, rechnet das Böse nicht an, freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, freut sich vielmehr über die Wahrheit, entschuldigt alles, glaubt alles, sie hofft alles, erträgt alles.....“

Jesus übergibt seine Jünger an den Vater.

Jesus Christus war sehr um das Wohl seiner Anhänger bedacht. Eines Tages, hatte er ja 5000 seiner Zuhörer mit Essen versorgt oder an einer Hochzeit Wasser in Wein verwandelt.Noch vielmehr war er um das geistige Wohl seiner Jünger bedacht. Darum hat in seinem Abschiedsgebet diese Sorge für seine Jünger, für die er ab diesem Zeitpunkt nicht mehr selber sorgen konnte, an den Vater übergeben. Johannes 17/6 zeigt uns diesen Teil seines Abschiedsgebetes : “.... Ich habe deinen Namen den Menschen geoffenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast, Sie waren dein, und du hast sie mir übergeben, und sie haben dein Wort gehalten. [7] Jetzt haben sie erkannt, das alles was du mir gegeben hast von dir stammt. [8] Denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen übergeben und sie haben sie angenommen und haben in Wahrheit erkannt, dass ich von die ausgegangen bin und haben den Glauben gewonnen, das du es bist der mich gesandt hat. [9]  Ich bitte für sie nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, die du mir gegeben hast, denn sie sind dein Eigentum[10]  und was mein ist das ist alles  dein und was dein ist das ist alles mein und ich bin in Ihnen verherrlicht worden. [11]  Und ich bin nicht mehr in der Welt während ich zu dir gehe, doch sie verbleiben noch in dieser Welt, während ich zu dir gehe. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir anvertraut hast, damit sie eins seien, so wie wir es sind. [12]  Solange ich in ihrer Mitte gewesen bin, habe ich sie, die du mir gegeben hast in deinem Namen erhalten und habe sie behütet, und keiner von ihnen ist verloren gegangen außer dem Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt würde. [13] Jetzt aber gehe ich zu dir und rede dieses noch in der Welt, damit sie die Freude, wie ich sie habe vollkommen in sich tragen. [14] Ich habe ihnen dein Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht zur Welt gehören wie auch ich nicht der Welt angehöre. [15] Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt zu nehmen, sondern sie vor dem Bösen zu behüten. [16] Sie gehören nicht zur Welt, wie auch ich nicht zur Welt gehöre. [17] Heilige sie in deiner Wahrheit dein Wort ist Wahrheit. [18] Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt [19] und für sie heilige ich mich, damit auch sie in Wahrheit geheiligt seien. [20] Ich bitte aber nicht nur für diese allein, sondern auch für die, die durch dein Wort zum Glauben an mich kommen werden, [21] dass sie alle eins seien, so wie du Vater in mir bist und ich in dir bin, wie du Vater in mir bist, und ich in dir bin, so lass auch sie in uns eins sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. [22]  Ich habe auch die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, damit sie eins seien, wie wir eins sind. [23] Ich in ihnen und du in mir, damit sie zur vollkommenen Einheit gelangen, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast. [24] Vater, ich will, dass da wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir verliehen hast, denn du hast mich schon vor der Grundlegung der Welt geliebt. [25] Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast, [26]  und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn weiterhin kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast in Ihnen sie, und ich in Ihnen.“

Dieses Gebet, zeigt das Vertrauensverhältnis, das Jesus zum himmlischen Vater hatte und die ihm wichtigen Dinge für seine Jünger, für die er gebetet hat. Da man davon ausgehen kann, dass sein Gebet erhört wurde, schreiben wir sie unter Verwendung der Versnummer  [ ] auf :

#1434 >>>[9]   Die Jünger und Nachfolger Jesu sind das Eigentum des Vaters im Himmel.

Wie soll man das Verstehen, das wir Gottes Eigentum sind? Ein Christ gehört nicht nur Gott an, sondern gehört ihm. Das findet man auch so in 1. Petrus 2/9 beschrieben : “Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums.“

#1435 >>>[12] Jesus hat seine Jünger behütet.

#1436 >>>[15] Die Jünger und Nachfolger Jesu werden vom Vater vor dem Bösen bewahrt.

Auch wir werden heute von Christus behütet, so wie es im Brief an  Judas 24 beschrieben  ist; als Rettung vor Gottlosen Menschen : “Dem aber, der euch vor allem Straucheln zu bewahren und euch unsträflich mit frohlocken, vor, dass Angesicht seiner Herrlichkeit hinzustellen vermag, ihm den alleinigen Gott, der durch unseren Herrn Jesus Christus unser Retter ist, ihm gebührt Ehre und Majestät; Macht und Gewalt seit aller Weltzeit, jetzt und in alle Ewigkeit.“

#1437 >>>[13] Die Jünger und Nachfolger Jesu haben große Freude in sich.

Diese Freude, ist das Gegenteil, von Depression und Frust und wird als zweite  Frucht des Geistes in Galater 5/22 beschrieben:“ Aber die Früchte des Geistes sind :Liebe, Freude, Friede Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut.....“

#1438 >>>[17]  Das Wort Gottes  ist die Wahrheit.

#1439 >>>[17]  Die Jünger und Nachfolger Jesu werden in der Wahrheit geheiligt.

Unter #1425, haben wir Jesus als die Wahrheit notiert, da auch, wie man sieht, das Wort Gottes die Bibel, die Wahrheit ist, ist  Jesus auch in der Bibel. Das heißt,  durch Bibelstudium werden Jesu Nachfolger geheiligt. Aber was ist mit Heiligung gemeint? Die Bibel definiert diesen Begriff nur an einer Stelle, 1 Kor7/14: “Der ungläubige Mann ist durch seine Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist durch den gläubigen Bruder geheiligt, sonst wären ja eure Kinder unrein, in Wirklichkeit sind sie doch geheiligt.“  Mit etwas Logik, zeigt dies, das heilig gleich rein ist und geheiligt gleich gereinigt ist.

#1440 >>>[21]  Jesus bittet für seine Jünger und alle ihre Nachfolger das sie eins sollen.

#1441 >>>[22]  Die Einheit seiner Jünger und Nachfolger ist vollkommen.

#1442 >>>[23]  Durch diese Einheit soll die Welt glauben, dass Jesus von Gott ist.

#1443 >>>[26]  Die Einheit wird durch die Liebe des Vaters bewirkt.

Sollen Christen eine Einheit bilden, und in allen Dingen gleicher Meinung sein?  Ist das mit "eins sein" gemeint? Ist Gott ein Maschinist, der sich ein Volk von Maschinen züchtet? Oder sollen sie eine Organisation bilden, eine Kirche mit einer Verwaltung die durch Befehle über die Kirche herrscht? Wir schauen uns Galater 3/20 an , wo steht: „Gott aber ist einer.“  Das steht da, obwohl wir unter  #28, gelernt haben das Jesus und der Vater, zwei Geist- Personen sind. Beide bilden einen Gott, obwohl sie doch zwei Personen sind. Genau so sollen Jesu Jünger einen Gott bilden, obwohl alle zusammen doch viele sind. Klar, der Vater ist der Höchste, lässt aber andere Meinungen und Ansichten zu. Diese Erkenntnisse stehen im krassen Widerspruch zur landläufigen Meinung, dass Gott eine dreieinige Person wäre. Gott ist vielmehr ein „vieleiniger Gott.“ Die Nachfolger von Jesus und seine Kirche, sind auch nicht in einer „Kirche“ organisiert, sondern Jesus hat gesagt, das er verschiedene Schafe in verschiedenen Schafhürden hat. .(Johannes 10/16).

#1444 >>>[24]  Jesus wurde schon vor der Entstehung der Welt vom Vater geliebt.

Klar, das muss ja so sein da Jesus Christus die Welt geschaffen hat, wie wir dies schon unter #24 gesehen haben.

Nun noch eine Erkenntnis zum Einprägen:

#1445>>> Christen, die uneins und gespalten sind, haben die Liebe des Vaters nicht.

Jesus verspricht den heiligen Geist der Wahrheit, zu schicken.

Ein anderer roter Faden, der sich durch die Abschiedsreden von Jesus zieht, ist das Versprechen den heiligen Geist der Wahrheit zu schicken. Aus diesem Versprechen von Jesus, kann man eine Menge über den heiligen Geist lernen. Bevor wir dies tun, möchte ich eine wichtige Sache über den heiligen Geist, aus einer anderen Aussage von Jesus, zeigen, Johannes 7/37: Am letzten großen Tage des Festes aber, stand Jesus da und rief: “Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, aus dessen Leibe werde, wie die Schrift gesagt hat Ströme lebendigen Wassers fließen. Das sagte er aber mit dem Bezug auf den Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glaubten, denn den heiligen Geist gab es noch nicht, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.“

Hier hat Jesus schon auf den kommenden heiligen Geist hingewiesen. Der Endkommentar jedoch, zeigt, das der heilige Geist erst, nachdem Jesus verherrlicht ist,  kommen wird.(gekommen ist)

Schreiben wir also auf:

#1446>>> Den heiligen Geist für die Nachfolger von Jesus gibt es erst seid Jesus zum Vater aufgefahren ist.

Jesus versprach, ihn zu schicken: Johannes 14/15 : “Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten, und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand schicken, damit er in Ewigkeit bei euch sei, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht, und nicht erkennt. Ihr erkennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird...“

Und weiter sagte Jesus im Vers 26: “Der Beistand aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“

Und in 15/26: “Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird von mir Zeugen.“

Weiter in 16/13 : “Wenn aber jener kommen wird, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten, denn er wird nicht von sich aus reden, sondern was er hört, das wird er reden und das Zukünftige wird er euch verkündigen.“

Notieren wir die Erkenntnisse aus Jesu Reden über den heiligen Geist:

#1447>>> Der heilige Geist heißt : “Geist der Wahrheit.“

#1448>>> Den heiligen Geist kann man erkennen.

#1449>>> Den heiligen Geist erhalten nur die Nachfolger Jesu.

#1450>>> Der heilige Geist ist ein Beistand.

#1451>>> Der heilige Geist lehrt und erinnert an die Dinge Gottes.

#1452>>> Der heilige Geist ist ein Übermittler von dem was Gott sagt.

#1453>>> Der heilige Geist wird in alle Ewigkeit bei uns sein.

#1454>>> Der heilige Geist ist deshalb ein Garant für den Erhalt ewigen Lebens.

Jesus warnt vor kommender Verfolgung.

Da Jesus in die Zukunft sehen konnte, wusste er auch, was auf seine Jünger zukommen würde. Johannes 15/18 : “Wenn die Welt euch hasst, so bedenkt, dass sie mich noch eher als euch gehasst hat. Wenn ihr aus der Welt wäret, so würde die Welt als das zu ihr gehörende lieben. Weil ihr aber nicht aus der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, deshalb, hasst euch die Welt. Gedenket an das Wort, das ich euch gesagt habe: “Ein Knecht, steht nicht höher als sein Herr, haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen, haben sie mein Wort befolgt, so werten sie auch das eure befolgen. Dies aber werden sie euch alles um meines Namens willen antun, weil sie den nicht kennen der mich gesandt hat.“Heute, 2000 Jahre nach den Jesus das gesagt hatte, wissen wir das Er richtig geweissagt hat, den jeder der 12 Apostel wurde, teils auf bestialische Weise, ermordet. Schon kurz nach der Verklärung von Jesus, setzte die Verfolgung ein, Apostelg.8/1: An jenem Tage, kam es zu einer großen Verfolgung der Gemeinde in Jerusalem. Da zerstreuten sich alle mit Ausnahme der Apostel in die Landbezirke....“ Stephans, wurde gesteinigt später  kamen die Verfolgungen in Rom, auf dem Balkan, in Frankreich und Süddeutschland. Echte Christen wurden und werden, bis in die heutige Zeit hinein, verfolgt.

#1455 >>> Wer an Jesu glaubt und handelt, wie er befohlen hat, muss mit Verfolgung rechnen.

Jesus ermahnt seine Jünger in seiner Liebe, zu bleiben.

Wie wir gesehen haben, hat Jesus versprochen seinen heiligen Geist und seine Liebe, zu schicken. Er hat sie allerdings ermahnt in seiner Liebe, zu bleiben. Johannes 15/1 : “Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die nicht Frucht trägt, entfernt er, und jede Rebe, die Frucht bringt, die reinigt er, damit sie noch mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein infolge des Wortes, das ich euch gesagt habe. Bleibet in mir und so bleibe ich  in euch. Wie die Rebe nicht von sich aus Frucht tragen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr es nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.

Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben, wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht. Jedoch ohne mich, könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie die Rebe und verdorrt, man sammelt sie dann und wirft sie ins Feuer, da verbrennen sie.“

Wenn es einfach wäre, in der Liebe Gottes zu bleiben, hätte Jesus seine Jünger nicht ermahnt.Wir Menschen neigen ja dazu selbst tüchtig zu sein, wie wir aber sehen, brauchen wir Jesus und den Vater um etwas zu vollbringen.Wir finden dies in 1. Thim.6/11: „Du aber Gottesmensch, halte dich von diesem allen fern, trachtet aber vielmehr nach Gerechtigkeit, nach Gottseligkeit, nach dem Glauben und der Liebe, nach Standhaftigkeit und Sanftmut, kämpfe den guten Kampf des Glaubens....Hier wird beschrieben, dass die Ermahnung von Jesus in der Liebe zu bleiben, auch ein Kampf sei kann.

Notieren wir :

#1456>>> Jesus ermahnte seine Junger eindringlich, in seiner und der Liebe des Vaters zu bleiben.

#1457>>> Ohne Jesus und ohne den Vater kann ein Jünger Jesu nichts vollbringen.

#1458>>> In der Liebe Jesus zu bleiben ist manchmal mit Glaubenskampf verbunden.

Ende Abschiedsrede S.L. 2008

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R016: Der zerrissene Vorhang, oder was Jesus Christus heute tut.

Als Jesus Christus am Kreuz starb, (Markus 15/37), zerriss der Vorhang im Tempel zu Jerusalem : Jesus aber stieß noch einen lauten Schrei aus und verschied dann. Da zerriss der Vorhang des Tempels in zwei Stücke von oben bis unten.“

Man kann dieses Ereignis, ohne zu fragen, als Gegebenheit akzeptieren, besser ist es, dieses Ereignis zu hinterfragen. Wir wollen deshalb in der Bibel eine Erklärung dafür finden, warum der Tempelvorhang zerriss und ob dieses Ereignis eine besondere Bedeutung hat. Dazu muss man  weit ausholen, zurück in der Geschichte bis zur Gründung des alten Bundes, auf dem Berge Sinai, als Gott Mose die zehn Gebote und Anweisungen für den eingesetzten Bund mit Israel, gab. 2 Mose 25 /1: „Der Herr sprach dann zu Mose folgendermaßen.........“.

Danach  gab Gott Anweisungen  über das heilige Zelt, das Mose bauen lassen sollte, und dessen Inhalt, dazu sprach Gott in Vers 25/ 40 zu Mose : „Gib wohl acht das du alles nach dem Musterbild, dem Modell, das dir gezeigt wird anfertigen lässt.“

Diesen letzten Satz muss man sich einprägen und merken, denn es ist der Schlüsselsatz zum Verständnis des zerrissenen Vorhanges.

Wir notieren :

#161>>> Gott gab Mose Anweisungen, ein heiliges Zelt und dessen Inhalt genau nach einem himmlischen Muster zu machen.

Über diese himmlischen Muster, finden wir im Hebräerbrief 8/5, wo von den Priestern in dem heiligen Zelt die Rede ist,  Folgendes :Diese versehen ihren Dienst freilich nur an einer Nachbildung und einem Schattenbild der himmlischen  Dinge...“.

Wir lernen also:

#162>>> Das heilige Zelt des alten Bundes war eine Kopie des himmlischen Heiligtums.

Im neuen Testament, befindet sich eine Beschreibung dieses Zeltes :

Hebräer 9/1: „Allerdings hatte auch der erste Bund Satzungen, für den Gottesdienst und das irdische Heiligtum. Es wurde nämlich ein Zelt hergestellt, dessen Vorderraum in welchem sich der Leuchter, sowie der Tisch mit den aufgelegten Schaubroten befand, das so genannte Heilige ist. Hinter dem zweiten Vorhang  aber befindet sich der Teil des Zeltes, der das Allerheiligste genannt wird, mit dem goldenen Räucheraltar und der ganz mit Gold überzogenen Bundeslade in welchem sich der goldene Krug mit dem Manna, sowie der Stab Aarons, welcher Blüten getrieben hatte und die Bundestafeln befinden. Oben über Ihr stehen die beiden Cherubime der Herrlichkeit als Zeichen der Gegenwart Gottes, welche mit Ihren Flügeln die Deckplatte überschatten.....

Was hat nun das heilige Zelt  aus Moses Zeiten, mit dem zerrissenen Vorhang beim Tode von Jesus, im Tempel von Jerusalem zu tun?  Viel, denn der Tempel zu Jerusalem war nach dem Muster des heiligen Zeltes aus Moses Zeiten gebaut ,und  der Tempel in Jerusalem, in dem der Vorhang zerriss, war eine Kopie des Tempels den Salomo gebaut hatte und dieser Tempel war nach dem Muster des Heiligen-Zeltes gebaut.

Siehe auch 2. Chronik 3.

Wir halten fest, wie das Muster des Heiligen-Zeltes und des Tempels zu Jerusalem war:

#163 >>> Das heilige Zelt hatte zwei Räume, die durch einen Vorhang getrennt waren.

#164 >>> Der vordere Raum des heiligen Zeltes, war das Heilige und diente der Darbringung von Tieropfern.

#165 >>> Der hintere Raum des heiligen Zeltes, war das Allerheiligste, in der sich die Bundeslade befand.

#166 >>> Der hintere Raum des heiligen Zeltes, war die Wohnung Gottes.

Die beiden Räume waren durch einen Vorhang voneinander getrennt. 2Mose 26/31 : „ Weiter sollst du einen Vorhang von blauem und rotem Purpur, von Karmesin, und gezwirnten Byssus anfertigen, und zwar in Kunstwirkarbeit, mit eingewirkten Cherubbildern....“.

Und im Tempel Salomos finden wir den gleichen Vorhang in 2 Chronik 3/14: “Weiter lies er einen Vorhang von blauem und rotem Purpur herstellen, von karmesinfarbigem Stoff und Byssus herstellen und brachte Cherube darauf an.“ Nach der Art des Stoffes zu schließen musste der Vorhang sehr dicht und dick gewesen sein:

#167 >>> Der Vorhang im Tempel trennte Vorraum und Heiligtum.

#168 >>> Der Vorhang im Tempel war einige Zentimeter stark.

Nach der Dicke des Vorhanges im Tempel zu schließen, konnte dieser nicht einfach von selbst zufällig zeitgleich mit dem Abscheiden von Jesus, zerreißen. 

Also:

#169 >>> Das Zerreißen des Vorhanges beim Tode von Jesus war ein durch Gott bewirktes Wunder.

Dieser Vorhang des Tempels, war deshalb so stark, weil er eine Trennung zwischen Vorraum und Heiligtum bewirken sollte, den im Heiligtum war Gott und ein ganzes Jahr lang durfte niemand diesen Raum betreten. Eine Beschreibung des Heiligtums, des Vorhanges und der Vorschriften  für die Priester des alten Bundes wird im Hebräerbrief beschrieben:

Hebräer 9/1 : „Allerdings hatte auch der erste Bund Satzungen, für den Gottesdienst und das irdische Heiligtum. Es wurde nämlich ein Zelt hergestellt, dessen Vorderraum in welchem sich der Leuchter, sowie der Tisch mit den aufgelegten Schaubroten befand, das so genannte Heilige ist. Hinter dem zweiten Vorhang aber befindet sich der Teil des Zeltes, der das Allerheiligste genannt wird, mit dem goldenen Räucheraltar und der ganz mit Gold überzogenen Bundeslade in welchem sich der goldene Krug mit dem Manna, sowie der Stab Aarons, welcher Blüten getrieben hatte und die Bundestafeln befinden. Oben über ihr stehen die beiden Cherubim der Herrlichkeit all Zeichen der Gegenwart Gottes, welche mit Ihren Flügeln die Deckplatte überschatten.... .Seitdem dies so eingerichtet worden ist, betreten die Priester, welche die gottesdienstlichen Handlungen zu verrichten haben, den vorderen Raum des Zeltes jederzeit, den Zweiten aber, darf nur der Hohepriester einmal im Jahr betreten, und zwar nicht ohne Blut, das er für sich selbst und die Verfehlungen des Volkes darbringt. Dadurch weißt der heilige Geist darauf hin, dass der Zugang zum wahren Heiligtum noch nicht für die Allgemeinheit frei gegeben ist, solange das vordere Zelt noch bestand hat. So ist nun dieser vordere Raum ein Sinnbild für die Gegenwart, insofern in ihm blutige und unblutige Opfer dargebracht werden, die doch nicht imstande sind den der Gott damit dient in seinem Gewissen ans Ziel zu bringen.“

Wir sehen also:

#10 >>> Das Heiligtum durfte nur einmal im Jahr vom Hohenpriester betreten werden.

Der Tag, an dem der Hohepriester das Heiligtum betreten durfte, war der Vesöhnungstag, ein hoher Feiertag des alten Bundes. Diese ganze Zeremonie der Opferung im Heiligtum am Versöhnungstag, ist in 3Mose 16 beschrieben.

#1611 >>> Der Tag des Zuganges zum Heiligtum war der Versöhnungstag; ein Feiertag des jüdischen Festkalenders.

Erinnern wir uns daran, dass der Tempel und seine Anordnung  ein Abbild des himmlischen Tempels ist. Dann allerdings ist auch der Vorhang im Tempel ein Abbild eines himmlischen Vorhanges:

#1612 >>> Der Vorhang zwischen Vorraum und Heiligtum des Tempels ist das Abbild eines himmlischen Vorhanges des himmlischen Tempels, der ebenfalls einen Vorraum und ein Heiligtum hat.

#1613 >>> Der Vorhang im irdischen und im himmlischen Tempel ist eine Sperre, die verhindert das das Heiligtum unbeabsichtigt betreten wird.

Wie wir uns erinnern, zerriss der Sperrvorhang des irdischen Tempels beim Tode von Jesus, das bedeutet, dass die Sperre zu Gottes himmlischem Heiligtum ebenfalls weg ist:

Die Bedeutung des zerrissenen Vorhanges ist also: 

#1614 >>> Das Zerreißen des Vorhanges eröffnete die Möglichkeit  in das himmlische Heiligtum einzutreten.

#1615 >>> Das Heiligtum im Himmel darf deshalb unter bestimmten Bedingungen jederzeit betreten werden.

#1616 >>> Das Zerreißen des Vorhanges, setzte das irdische Heiligtum außer Kraft.

#1617 >>> Das Zerreißen des Vorhanges, setzte  Funktionen  des Versöhnungstages außer Kraft.

#1618 >>> Der Versöhnungstag des alten Bundes, ist deshalb nur noch ein Tag der Erinnerung das der Teufel weggenommen wird.

So, wie es im irdischen Heiligtum einen Hohenpriester gab der ein Opfer darbrachte, so muss es im himmlischen Heiligtum ebenfalls einen  Hohenpriester geben, der Opfer darbringt. Wie  Hebräer 8/1 zeigt, ist Jesus Christus nach seiner Auferstehung als Hoherpriester in dieses Heiligtum eingegangen. Wir lesen Hebräer.8/1: “Einen solchen Hohenpriester haben wir, der sich im Himmel zur Rechten des Thrones der göttlichen Majestät gesetzt hat und zwar als Verwalter des Heiligtums, nämlich des wahren Zeltes, das der Herr nicht ein Mensch errichtet hat. Denn jeder Hohepriester wird zu dem Zweck bestellt, unblutige und blutige Opfer darzubringen. Darum muss auch Jesus etwas vorzubringen haben. Befände er sich nun auf der Erde, so würde er nicht einmal Priester sein, weil hier ja bereits Priester vorhanden sind, welche die Gaben nach dem mosaischen Gesetz darbringen... “.

Und ebenfalls Hebräer 9/x : „Christus dagegen ist, indem er als Hoherpriester der zukünftigen Güter kam, durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist, das heißt nicht dieser geschaffenen Welt angehört, und auch nicht mittels des Blutes von Böcken und Kälbern, sondern mittels seines eigenen Blutes ein für alle Mal in das Heiligtum eingetreten und hat eine ewig gültige Erlösung bewirkt. Denn wenn schon das Blut von Böcken oder Stieren, oder die Asche einer Kuh, mit denen man den verunreinigten besprengt, Heiligung zur leiblichen Reinheit bewirkte, um wie viel mehr wird das Blut Jesu Christi, der in der Kraft des ewigen Geistes, sich selbst als ein fehlerloses Opfer dargebracht hat............“.

Wir lernen:

#1619 >>> Jesus Christus  war das blutige Opfer (Johannes 19/34) für das himmlische Heiligtum.

Deshalb :

#1620 >>> Jesus Christus wurde nach seiner Auferstehung der Hohepriester im himmlischen Heiligtum.

Nun können wir vergleichen, wie es früher im irdischen Tempel war und wie das Hohepriestertum von Jesus Christus heute ist:

Hebräer 9/24: “Den Christus ist nicht in ein von Menschen gemachtes Heiligtum eingegangen, das nur eine Nachbildung der wahren Heiligtümer war, sondern in den Himmel selbst um jetzt für uns zum Heil persönlich vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen; auch hat er das nicht in der Absicht getan sich oftmals als ein Opfer dazu bringen, wie der irdische Hohepriester alljährlich mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht, sonst hätte er ja seit Erschaffung der Welt oftmals leiden müssen. So ist er aber nur einmal am Ende dieser Weltzeiten erschienen um die Sünde durch sein Opfer zu beseitigen. Und so gewiss es dem Menschen bevorsteht, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, ebenso wird auch Christus, nachdem er einmal  als ein Opfer dargebracht wurde, um die Sünden vieler wegzunehmen, zum zweiten Mal ohne Bezug zur Sünde denen erscheinen, die auf ihn warten.“

 Wir erkennen hier:

#1621 >>> Das Opfer von Jesus muss nicht jährlich wiederholt werden.

#1622 >>> Das Opfer von Jesus Christus reicht für alle Zeiten und alle Menschen.

#1623 >>> Jesus ist  heute täglich als Hoherpriester im himmlischen Heiligtum.

#1624 >>> Jesus kommt als Hoherpriester direkt zu Gott, und bewirkt für uns heute täglich Sühne.

Wenn man das begreift, so wird es klar, das es keinen anderen Mittler zu Gott braucht.

#1625 >>> Jesus Christus ist unser Fürsprecher vor Gott, nicht seine Mutter Maria.

Deshalb, finden wir heutzutage Vergebung bei Jesus für unsere Sünden und Fehler. So ist es im 1Johannesbrief beschrieben : 1 Johannes 2/1 : “Meine Kinder, dies schreibe ich, damit ihr nicht sündigt, sollte aber jemand trotzdem sündigen, so haben wir einen Fürsprecher beim Vater, nämlich Jesus Christus.“

Von der Barmherzigkeit, die Jesus in seinem Amt hat, berichtet Hebräer „2/17: “...und daher, musste er in allen Stücken, seinen Brüdern gleich werden, damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester Gott gegenüber, um für die Sünden des Volkes Vergebung zu erwirken. Denn eben, weil er selbst Versuchung erlitten hat, kann er denen helfen, die versucht werden.“            

Man sollte deshalb nie vergessen:

#1626 >>> Jesus Christus wurde deshalb Mensch, um für uns Barmherzigkeit zu lernen.

Darum ist in vielen Briefen des neuen Testamentes von der Barmherzigkeit Gottes die Rede.

Während im alten Bund mit seinen in Buchstaben geschriebenen Vorschriften die Folge von falschem Verhalten,  unbarmherzig die Todesstrafe war, kann  Jesus Christus im neuen Bund den Buchstaben des Gesetzes durch seine Barmherzigkeit außer Kraft setzen.

#1627 >>> Jesus Christus setzt durch seine Barmherzigkeit die Todesforderung des Gesetzes für den Sünder außer Kraft.

Wir haben gesehen, das Zerreißen des Vorhanges im Tempel war ein Symbol für die Wegnahme der Sperre zu Gott, das bedeutet, echte Christen haben durch Jesus täglich Zugang zu Gott dem Vater so, wie es in Hebräer 10 /19 beschrieben ist: Da wir nun ihr Brüder, die freudige Zuversicht haben, durch das Blut Jesus Christus in das Heiligtum einzugehen, das ist der neue und lebendige Weg, den er uns durch den Vorhang hindurch, das heißt, durch sein Fleisch erschlossen hat......“.

Dieser Zugang zum himmlischen Heiligtum für den Christen, ist, solange er lebt, ein Weg des Geistes und der Seele, so wie wir es in Hebräer 6/19  finden: „In dieser Hoffnung, besitzen wir gleichsam einen festen und zuverlässigen Anker unserer Seele, der bis in das himmlische Heiligtum hinter den Vorhang hineinreicht, wohin Jesus als Vorläufer für uns zum Heil hineingegangen ist, indem er Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks geworden ist.“

Deshalb:

#1628 >>> Jesus Christus ist als Vorläufer vor uns, in das himmlische  Heiligtum eingegangen.

#1629 >>> Die treuen Nachfolger von Jesus Christus werden eines Tages ihrem Meister Jesus nachfolgen und nach der Auferstehung, auch im himmlischen Heiligtum beim Vater sein.

 Fassen wir zusammen:

  • Der Tempel des alten Bundes war nach dem Vorbild des himmlischen Tempels gebaut.
  • Das Heiligtum, die Wohnung Gottes, war durch einen Vorhang von der Umwelt getrennt.
  • Das Zerreißen des Vorhanges beim Tode von Jesus war ein Symbol für die Wegnahme der Sperre zu Gott dem Vater.
  • Der Opfertod von Jesus Christus hat den Zugang zu Gott für jedermann möglich gemacht.
  • Der Versöhnungstag des alten Bundes ist deshalb heutzutage wirkungslos.
  • Jesus Christus ist heute Hoherpriester im himmlischen Heiligtum für die Menschen beim Gott dem Vater.
  • Jesus ist barmherzig und bewirkt für Sünder Versöhnung mit Gott.
  • Die Nachfolger von Jesus haben die Hoffnung der Seele, nach der Auferstehung bei Jesus und dem Vater im Himmel zu sein.

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     ENDE : JESUS CHRISTUS HEUTE ---VORHANG           S.L. 5-2009   *************************************************************************

 

Retoure zur Startseite:

R018: Reflexion zur  Braut ,Verlobung, und Hochzeitsmahl von Jesus Christus

Überblick

Den meisten Menschen, ja sogar Christen, ist es völlig unbekannt, das Jesus ein Bräutigam ist, der mit seiner Braut verlobt ist und irgendwann in der Zukunft  seine Braut  im Himmel heiraten wird. Die Bibel ist hier eindeutig, Offenbarung 19/7 : „Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich gerüstet und ihr ist verliehen worden sich in glänzend weiße Leinwand zu kleiden, die Leinwand, bedeutet die Rechtaten der Heiligen. Dann sagte er zu mir: schreibe : Selig sind die die zum Hochzeitsmahl des Lammes geladen sind!“

Das zeigt uns :

#181 Alles, was mit Liebe, Verlobung, Heirat und Familie zu tun hat, hat Gott erfunden.

#182  Dinge wie Liebe, Verlobung, Heirat und Familie sollten deshalb mit Respekt betrachtet werden.

Was Verlobung und Hochzeit  bei menschlichen Paaren bei uns  bedeutet, ist jedermann klar. Diese Dinge sind aber nur ein weltliches Abbild des Himmlischen. Hochzeiten zwischen zwei Partnern, wie bei Menschen, wird es, so wie die Bibel aussagt, im Himmel nicht geben, denn Jesus sagte : „Im Himmel wird weder geheiratet noch verheiratet, sondern wir werden sein wie die Engel im Himmel.“

Also:

#183 Normale Hochzeiten zwischen zwei Partnern gibt es im Himmel nicht.

#184 Die  Hochzeit von Jesus Christus mit seiner Braut ist ein geistiges, göttliches und  himmlisches Ereignis.

#185 Unsere Vorstellungen von Braut und Hochzeit, dürfen wir nicht auf Jesus übertragen.

Deshalb wollen wir in der Bibel suchen, was es mit dieser Hochzeit auf sich hat.

Zeitliches Verständnis der Verlobung und Heirat von Jesus. 

Im Zusammenhang mit der Hochzeit von Jesus, muss man den zeitlichen Verlauf seiner Verlobung, der Liebe und seine Hochzeit verstehen. Fangen wir mit Matthäus 22/1 an : “Und Jesus hob an und redete noch einmal in Gleichnissen zu ihnen: „ Das Himmelreich, ist einem König vergleichbar der seinem Sohn die Hochzeit ausrichten wollte,....“

Hier ist die Rede von der Hochzeit von Jesus, die sein Vater ausrichten will, und dieses Ausrichten der Hochzeit wird hier als Reich der Himmel bezeichnet, also dem Reich Gottes:

#186 Die Verlobung und Hochzeit von Jesus ist das Reich Gottes.

Deshalb wollen wir nun das Reich Gottes und damit die Hochzeit nach ihrem zeitlichen Verlauf  untersuchen, und finden in Römer 14 /17: „Das Reich Gottes besteht ja nicht aus essen und trinken, sondern aus Gerechtigkeit, Freude und Frieden im Heiligen Geist....“

Da essen und trinken etwas physisches menschliches ist, fanden wir :

#187 Das Reich Gottes und die Hochzeit von Jesus ist zuersteinmal eine Angelegenheit bei lebenden Menschen.

Im Gegensatz dazu, sagte Jesus in Johannes 3/3 :Wahrlich wahrlich ich sage euch, wenn nicht jemand aus Geist geboren ist, kann er nicht in das Reich Gottes eingehen...“

#188 Das Reich Gottes und die Hochzeit von Jesus ist eine Angelegenheit von Geistgeborenen, und von den Toten auferstandenen, zu Geist verwandelten Menschen im Himmel.

Über die Gläubigen, die aus Geist geboren wurden, finden wir in 1Thessaloniker 3/13 Folgendes: “ Wir wollen euch aber liebe Brüder über die Entschlafenen  nicht im Unklaren lassen liebe Brüder, damit Ihr nicht betrübt zu sein braucht, wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn so gewiss wir glauben, das Jesus Christus gestorben und auferstanden ist, ebenso gewiss, wird Gott die Entschlafenen durch Jesus mit Ihm zusammenführen. Denn das sagen wir auf Grund eines Wortes des Herrn:    Wir die wir leben, die wir bis zur Rückkehr des Herrn am leben bleiben, werden vor den Entschlafenen nicht voraushaben. Denn der Herr selbst, wird, wenn sein Weckruf ergeht, sobald die Stimme des Engelsfürsten erschallt, und die Posaune Gottes ertönt, vom Himmel herabkommen und die Toten in Christus werde zuerst auferstehen, darauf werden wir, die wir noch leben und die  übrig geblieben sind zusammen mit Ihnen auf Wolken dem Herrn entgegen in die Luft entrückt werden und alsdann werden wir immer allzeit mit dem Herrn vereinigt sein.....“

Aus Geist geboren zu sein heißt also von den Toten auferstanden, in ein Geisteswesen verwandelt und ewig mit Jesus zu sein.Wie die meisten wissen, findet diese Auferstehung bei der Rückkehr von Jesus statt.

Wir halten also fest:

#189 Das Reich Gottes und die Verlobung mit seiner Braut, beginnt mit Johannes dem Täufer, der auf Jesus hinwies.

#1810 Das Reich Gottes und die Hochzeit von Jesus findet nach der Rückkehr von Jesus im Himmel, statt.

Der Einfachheit halber, bezeichnen wir die Wiederkunft von Jesus auf die Erde, mit ( RvJ ).

Beim weiteren Studium der Hochzeit von  Jesus muss man also jeweils unterscheiden, ob der Bibeltext, von dem die Rede ist, vor oder nach ( RvJ ) spricht!  

Jesus Christus der Bräutigam.

Jesus Christus war und ist ein Bräutigam, denn Johannes der Täufer sprach über Jesu Folgendes, Johannes 3/27: “ Kein Mensch kann sich etwas nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben hergegeben ist. Ihr selbst könnt mir bezeugen, das ich gesagt habe: “Ich bin nicht Christus, sondern nur als sein Vorläufer gesandt, wer die Braut hat, der ist der Bräutigam, der Freund aber des Bräutigams, der dasteht und ihm zuhört, freut sich vom Herzen über den Jubelruf des Bräutigams.....“

Wir sehen hier :

#1811 Jesus Christus war schon zu menschlichen Lebzeiten ein Bräutigam.

#1812 Jesus Christus hat sich über seine Braut gefreut und hat gejubelt.

Auch bei Matthäus 9/14 wird dies bestätigt :  “Damals traten die Jünger des Johannes an Jesus heran mit der Frage:“ Warum fasten wir und die Pharisäer, während deine Jünger das nicht tun?“ Da antwortete ihnen Jesus : “ können etwa die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam noch in ihrer Mitte weilt? Es werden aber Tage kommen, wo der Bräutigam von ihnen genommen ist, dann werden sie fasten.....“

Wir sehen hier, dass die Jünger von Jesus schon Lebzeiten von Jesus, Hochzeitsgäste waren.

Halten wir also fest:

#1813 Die Jünger von Jesus galten schon zu Lebzeiten von Jesus als Hochzeitsgäste, lange vor RvJ.

#1814 Wenn also in der Bibel jemand im Zusammenhang mit Jesus als Hochzeitsgast bezeichnet wird muss das nicht erst bei der  Hochzeit im Himmel sein.

Die Braut von Jesus Christus.

Jetzt wird es spannend, denn die Braut von Jesus ist nicht einfach ein nettes Mädchen, sondern, Offenbarung 21 /2: “Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem aus dem Himmel herabkommen, ausgestattet wie eine für ihren Bräutigam geschmückte Braut......“ Hier wird das neue Jerusalem, die heilige Stadt , der zukünftige Regierungssitz Gottes auf der Erde, als die Braut von Jesus bezeichnet.

#1815 Das neue, himmlische  Jerusalem, ist die Braut von Jesus Christus.

Diese heilige Stadt, ist zur Zeit im Bau, Epheser 2/19:“  So seid ihr ( die Gläubigen) nun nicht mehr Fremdlinge und Beisaßen, sondern Vollbürger mit den Heiligen und Gottes Hausgenossen aufgebaut auf der Grundmauer der Apostel und Propheten, ein Bau, bei welchem Jesus Christus selber der Eckstein ist.  In ihm wächst der ganze Bau fest zusammengefügt zu einem heiligen Tempel, im Herrn empor und in diesem werdet auch ihr mit auferbaut zu einer Wohnstätte Gottes im Geist.

Jesus sagte in Johannes 14/1 : Euer Herz erschrecke nicht, vertraut auf Gott, vertraut auf mich, in meines Vaters Hause sind viele Wohnungen, und wenn es nicht gesagt, das ich hingehe, um euch eine Stätte zu bereiten und wenn ich hingegangen bin und euch eine Stätte bereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit da wo ich bin auch ihr seid....“

Aus diesen Bibelzeilen, ergeben sich einige Erkenntnisse:

#1817 Jesus Christus ist der Grundstein der heiligen Stadt.

#1818 Die Apostel und die Propheten sind die Grundmauer der heiligen Stadt.

#1819 Die an Jesus Christus glauben, werden auch zu geistigen Bausteinen der heiligen Stadt gemacht.

#1820 Die heilige Stadt wird vor RvJ aufgebaut.

#1821 Jesus Christus, die Apostel und Propheten und alle echten Gläubigen, sind die heilige Stadt.

Nun wissen wir also, wer die Braut ist:

#1822 Jesus Christus, die Apostel und Propheten und alle echten Gläubigen, sind die Braut von Jesus.

Wir sehen also, obwohl Jesus seine Braut; die heilige Stadt heiraten wird, ist er doch selbst Teil der heiligen Stadt. Das muss ja so sein, den Jesus ist ja auch der Bruder der Gläubigen.

#1823 Jesus ist, obwohl er  der Bräutigam ist, auch Teil der Braut.

Das sind Dinge, die wir mit menschlichen Maßstäben nicht verstehen können.Über die Bausteine der Stadt, die ja die Braut darstellen, finden wir auch noch, was Jesus in Offenbarung 3/12 sagt: “Wer da überwindet, den werde ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen und er wird seinen Platz dort nie wieder verlieren...“

Nur die Mitglieder der Kirche von Jesus, die auch Überwinder sind, sind Teil der Braut. dutzende von Kirchen sagen, das ihre Kirche die Braut sei.(z.B: VKG) Eine Aussage, die Biblisch nicht belegbar ist.

Jetzt ist es deutlich und klar, wer die Braut ist:

#1824 Die Braut von Jesus sind die Überwinder im Glauben, egal welcher Kirchenorganisation sie angehören.

#1825 Nur an Jesus zu glauben, langt nicht um Teil der Braut zu sein!

Interessanterweise, wird die heilige Stadt als Tempel des Gottes von Jesus bezeichnet. Der Gott von Jesus, ist aber Bekannterweise Gott der Vater. Da der Vater und Jesus sowieso eins sind, ist die Hochzeit von Jesus eigentlich :

#1826 Die Hochzeit von Jesus ist die Hochzeit Gottes.

Eine ganz andere Darstellung dessen wer und was die Braut ist, finden wir in der Erklärung dessen, was die Bündnisse Gottes sind:

Der alte und der neue Bund, den Gott mit den Menschen geschlossen hat; werden als Frauen dargestellt:

Galater 4/21: “Sagt mir doch, die ihr gerne unter dem Gesetz sein wollt, versteht ihr denn das Gesetz nicht? Es steht ja geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, eine von der Sklavin und einen anderen von der Freien. Jedoch jener von der Magd, war nur sein fleischmäßig gezeugter Sohn, der aber von der Freien war ihm auf Grund von göttlicher Verheißung geboren. Dies ist bildlich gesprochen, denn diese zwei Frauen stellen zwei Bündnisse dar, das eine vom Berg Sinai, das zur Knechtschaft gebiert, das ist die Hagar bedeutet nämlich : Berg Sinai in Arabien. Diese Hagar entspricht dem heutigen Jerusalem, denn diese sind in Knechtschaft. Das Jerusalem droben dagegen ist eine Freie.....“

#1827 Die Bündnisse Gottes mit Menschen, werden als Frauen bezeichnen.

Gott spricht durch den Propheten Hosea zu seinem physischen Volk Israel, der Frau des alten Bundes :

Hosea :2/4 „Stellt eure Mutter zur Rede, ja zur Rede, denn sie ist nicht mehr mein ein Weib, denn ich bin nicht mehr ihr Mann.“

Und Jesus sprach zu den Schriftgelehrten, den Verwaltern des alten Bundes Folgendes,

Matthäus 21/43: “ .... Wahrlich ich sage euch, das Reich Gottes wird Euch genommen und einem Volk gegeben werden, das ihre Früchte bringt...“

Also, das zeigt uns:

#1828 Bis auf weiteres, hat Gott seine erste Braut verstoßen, er wird sie nach RvJ  in den neuen Bund eingliedern.

#1829 Gott hat nur eine Braut, nämlich das Jerusalem droben.

Aber auch die erste Braut ist in Wirklichkeit nicht verstoßen, denn sie wird Teil des neuen Bundes und der Verlobung mit Jesus. Gott sprach zu seinem physischen Volk Israel durch den Propheten Hosea Folgendes:

Hosea 2/21: “Und ich will dich mir verloben auf ewig, ja ich will dich mir verloben auf Grund von Gerechtigkeit und Recht.“

Mit diesem Thema, sind wir schon beim nächsten Kapitel angelangt.

Die Verlobung von Jesus Christus.

Der Hochzeit von Jesus, geht also, so wie sich das gehört, eine Verlobung voran. 2.Korinther 11/2: “Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer, denn ich habe euch ja mit einem einzigen Manne verlobt, um euch Christus als reine Jungfrau zuzuführen...“

Und als Wiederholung das sich Gott verloben will: Hosea 2/21: “Und ich will dich mir verloben auf ewig, ja ich will dich mir verloben auf Grund von Gerechtigkeit und Recht.“

Unter #1822, und #1824 haben wir gesehen, das jeder, der an Jesus glaubt und ein Überwinder ist, als Teil der heiligen Stadt, der Braut, auferbaut wird. 

Also  :

#1830 Jeder, der an Jesus glaubt ihn kennt und ein Überwinder ist, der ist mit Gott verlobt.

So hingeschrieben, klingt das ziemlich nüchtern, wie eine reine Buchstabensache, aber, wie jeder weiß, verlobt sein hat mit verliebt sein zu tun, denn Gott ist Liebe 1 Johannes 4/7: Geliebte. Lasst uns einander lieben, denn die Liebe stammt aus Gott, und jeder der liebt ist aus Gott erzeugt und kennt Gott. Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt. Denn Gott ist Liebe....“

1 Johannes 1/1 :“ .......Was wir also gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt die Gemeinschaft mit uns ist aber auch die Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus.“

Wir sehen hier :

#1831 Die Verlobung mit Jesus ist nicht nur formell, dem Namen nach, sondern reell, Liebe.

#1832 Verlobt sein mit Gott heißt : In der Liebe Gottes sein und bleiben.

#1833 Verlobt sein mit Gott heißt :  Freuen, Lachen, lieben, nett sein, freundlich sein, barmherzig sein.....

#1834 Verlobt sein mit Gott heißt, die Früchte des heiligen Geistes zeigen.

In Offenbarung 22/17 ist das Verlobungsverhälnis zu Gott näher beschrieben: „  Und der Geist und die Braut sagen:  „Komm!“ und wer es hört, der sage komm und wen da düstet, der komme! Wer verlangen trägt, der empfange Wasser des Lebens umsonst.“

Jedoch, bei allem verliebt sein, verlobt sein heißt auch überwinden, das heißt, in seiner Persönlichkeit wachsen und Gott treu bleiben.

Schauen wir dazu in die Offenbarung 3/20 rein, wo Jesus zu seiner Kirche sagt: Siehe ich steh vor der Tür und klopfe an, und wenn jemand meine Stimme hört, und die Türe auftut, so werde ich bei ihm eintreten, und das Mahl mit Ihm halten und er mit mir. Wer da überwindet, dem werde ich verleihen mit mir auf meinem Throne zu sitzen...“

Hier finden wir zum ersten Mal den Begriff : „Mahl “ diese Bezeichnung taucht  in verschiedenen Gleichnissen von Jesus immer wieder auf. Nach den Erklärungen von #1830 bis #1834 ist es nicht schwer  zu begreifen, dass hier die Liebe Gottes als „Mahl“ bezeichnet wird. Und mit diesem Begriff, sind wir schon beim nächsten Kapitel. 

Die Vorbereitung zur Hochzeit .

Genau, wie ein normaler Bräutigam, bereitet Jesus Christus seit er Mensch war, die Hochzeit vor. In einem Gleichnis, sprach er Folgendes darüber.

Matthäus 22/1: Und Jesus hob an und redete noch einmal in Gleichnissen zu ihnen:  „Das Himmelreich, ist einem König vergleichbar der seinem Sohne die Hochzeit ausrichten wollte, er sandte als seine Knechte aus um die gesandten Gäste zum Hochzeitsmahl zu bitten. Doch sie wollten nicht kommen. Nochmals, sandte er andere Knechte aus, denen er die Weisung gab: “Sag den geladenen, seht mein Festmahl habe ich zugerichtet, meine Ochsen und das Mastvieh habe ich geschlachtet und alles ist bereit, kommt zum Hochzeitsmahl.“ Die aber beachteten es nicht, und gingen hin, der eine zu seinem Acker, der andere zu seinem Handelsgeschäft, die Übrigen aber ergriffen seine Knechte misshandelten und töteten sie. Da wurde der König zornig, er sandte seine Heere, lies jene Mörder umbringen und ihre Stadt verbrennen. Hierauf sagte sagte der König zu seinen Knechten:“  Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Geladenen waren unwürdig. Geht darum hinaus an die Straßenecken und ladet alle zum Hochzeitsmahl soviel ihr antrefft. So gingen den die Knechte auf die Straße hinaus und brachten alle die trafen, Böse und Gute und der Hochzeitssaal füllte sich mit Gästen........

Hier sehen wir wieder, wie schon #186 zeigte, dass das alles was mit der Hochzeit von Jesus zu tun hat, dem Reich Gottes, also dem Himmelreich gleicht. Hier ist die Rede vom König, von dessen Sohn und deren Knechte, deshalb ist folgendes es leicht einzusehen:

  • Der König,  ist Gott der Vater.
  • Der Sohn ist Jesus Christus.
  • Die Knechte waren die Propheten einschließlich Johannes:
  • Nun sehen wir hier, dass Gott wollte, das bestimmte lebende Menschen zum Hochzeitsmahl von Jesus kommen. Die Menschen gingen aber lieber ihrem Geschäft nach. Da heißt, dieses Gleichnis handelt von der Zeit vor RvJ.

Die Erkenntnis ist deshalb:

#1835 Das Festmahl sprich Hochzeitsmahl findet schon vor RvJ statt.

#1836 Das Hochzeitsmahl, ist kein Essen, sondern die Liebe Gottes.

Wir sehen aus diesem Text auch, das die zuerst geladenen Gäste, die Knechte Gottes umbringen, deshalb wurden sie von dem zweiten Bund, und der  Hochzeit ausgeladen. Dasgleiche finden wir in Johannes 1/1: “Er kam in das Seine und die Seinen nahmen ihn nicht auf“ Erinnern wir uns an #1828, dass Gott seine erste Braut, nämlich das irdische Jerusalem verstoßen hat. Genau wie in diesem Gleichnis, hat das irdische Jerusalem Gottes Knechte getötet. Die Stadt Jerusalem wurde zerstört, und der Tempel vernichtet. Die Folge davon war und ist, das Gott alle Menschen ohne Vorbehalt zu seiner Verlobung einlädt. Lukas 14/21 spricht das deutlich aus:“ ...Da wurde der Hausherr zornig und gab seinen Knecht die Weisung: “Gehe schnell auf die Gassen der Stadt und bringe die Armen, Blinden, Krüppel und Lahmen herein...“ Wie Matthäus 9/13 zeigt, sind hier mit Lahmen und Krüppel und Blinden insbesondere geistig Lahme, Krüppel und Sünder gemeint. Matthäus 9/13: “Geht aber hin und lernet das Wort  verstehen, an Barmherzigkeit habe ich gefallen und nicht an Schlachtopfern, denn ich bin nicht gekommen Gerechte zu berufen, sondern Sünder.“

Wir schreiben also auf:

#1837 Jesus lädt jedermann ohne Vorbehalt zu seiner Verlobung ein.

#1838 Jesus lädt insbesondere geistig schwache Menschen zu seiner Verlobung ein.

Jesus macht das nicht aus Jux und Langeweile, sondern um schwachen Menschen zu helfen, mit seiner Hilfe stark zu werden. Offenbarung 3/19:“ Ich überführe alle, und weise zurecht, alle  die ich liebhabe. So sei  nun eifrig, und gehe in dich. Siehe ich stehe vor der Tür und klopfe an, wenn jemand meine Stimme hört, und die Tür auftut, werde ich bei Ihm eintreten und das Mahl halten und er mit mir.“

In einem anderen Gleichnis, warnt uns Jesus das es bestimmte Bedingungen gibt, um mit Ihm verlobt zu sein.

Matthäus 25/6: “Alsdann, wird das Himmelreich zehn Jungfrauen gleichen, die sich mit ihren Lampen in der Hand, zur Einholung des Bräutigams aufmachten. Fünf von Ihnen waren töricht, und 5 von ihnen waren klug, denn die Törichten, nahmen wohl ihre Lampen, aber kein Öl mit. Die Klugen aber nahmen außer ihren Lampen auch noch Öl mit. Als nun der Bräutigam auf sich warten lies, wurden sie alle müde, und schliefen ein. Um Mitternacht, aber erscholl ein Geschrei, der Bräutigam ist da. Macht euch auf, um Ihn zu empfangen. Da erhoben sich alle Jungfrauen vom Schlaf und brachten Ihre Lampen in Ordnung, die Törichten aber sagten   zu den Klugen: „.. gebt uns von eurem Öl denn unsere Lampen verlöschen. „Da antworteten die Klugen: „ Nein, denn es würde für uns und für euch nicht reichen, geht lieber zu den Krämern und kauft euch welches. Während sie nun hingingen, um Öl zu kaufen, da kam der Bräutigam und die Jungfrauen, die in Bereitschaft waren, gingen mit Ihm zum Hochzeitsmahl hinein, und die Türe wurde verschlossen....“

Ergebnis:

#1839 Im Reich Gottes, der Verlobung mit Jesus, können zeitweise auch böse und unwürdige Menschen dabei sein.

#1840 Jesus entlobt sich von unwürdigen Menschen.

Die Hochzeit von Jesus Christus.

Wer als Mensch an Jesus festhält, in seiner Liebe bleibt und überwindet, wird im Himmel nach RvJ  bei der Hochzeit mit Jesus dabei sein.

Offenbarung 19/6 : „Dann hörte ich ein Getön, das hörte sich an wie der Jubel einer großen Volksmenge und wie das Rauschen vieler Wasser und das Krachen starker Donnerschläge:“ Halleluja! Der Herr unser Gott der Allmächtige, hat die Herrschaft angetreten! Lasst uns fröhlich sein und jubeln, und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich gerüstet und ihr ist verliehen worden sich in glänzend weiße Leinwand zu kleiden, die Leinwand, betreute die Rechtaten der Heiligen.Dann sagte er zu mir: schreibe : Selig sind die die zum Hochzeitsmahl des Lammes geladen sind!“

 

 Ende Braut Jesu

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Menge Bibel – S. Lechler 2 / 2010

R017:  Reflexion über die sieben Gemeinden der Offenbarung

1. Einleitung

Im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung des Johannes gibt es einen Abschnitt, über sieben Gemeinden Gottes, in dem Jesus Christus  durch Johannes zu  diesen Gemeinden spricht. (Offenbarung 1-3).

Diese sieben Gemeinden existierten zur Zeit der Apostel in Kleinasien entlang des Handelsweges zwischen Griechenland und Ägypten.Die Namen dieser sieben Gemeinden sind auch die Namen der Städte in denen sie einst existierten. Manche Kirchen sind der Meinung, dass diese sieben Gemeinden auch sieben Zeitalter der Kirche von Jesus Christus seien. Andere sind der Meinung, diese Gemeinden sind im Laufe der Geschichte genauso untergegangen wie die Städte in denen sie einst waren und diese Briefe sind heute bedeutungslos.

Die Namen dieser Glaubensgemeinschaften von Jesus Christus waren:

Ephesus, Smyrna , Pergamon,Thyatira, Sardes, Philadelphia, Laodicea.

Gott tadelt diese sieben Gemeinden und lobt sie zur gleichen Zeit, er weißt sie zurecht und sagt ihnen Strafen an, wenn sie keine Änderungen vornehmen. Hat uns Christen heute, dieser Lob und Tadel, und diese Warnungen, den diese Gemeinden erhielten, etwas zu sagen, obwohl diese Gemeinden in Kleinasien längst nicht mehr existieren ?

Ganz sicher, denn Jesus Christus ändert sich nicht und er würde diesen Gemeinden, sollten sie heute existierten, den gleichen Lob und Tadel aussprechen. Wir können von diesen Gemeinden für unser christliches Leben lernen um das gleiche gute Verhalten zu zeigen und nicht die gleichen Fehler zu machen, wie diese Gemeinden und deren Leiter.Wir wollen diesen Abschnitt der Offenbarung sorgfältig studieren, analysieren und davon lernen.

Jesus selbst, redete zu Johannes über diese Gemeinden und gab ihm den Auftrag alles aufzuschreiben und an die Gemeinden zu schicken. Offb.1/9 :“ Ich Johannes, euer Bruder und Genosse, der ich mit euch teilhabe an der Drangsal und am Gottesreich, und am standhaften Ausharren in Jesus, ich war auf die Insel Patmos gekommen um des Wortes Gottes und des Zeugnisse von Jesus Christus willen. Da war ich im Geist am Tage des Herrn , und hörte hinter mir eine Stimme, gewaltig wie Posaunenschall, die rief mir zu :“ Was du zu sehen bekommst, das schreibe in ein Buch und sende es an die sieben Gemeinden : Nach Ephesus, nach Smyrna, nach Pergamon und Thyatira, nach Sardes und nach Phildadelphia und Laodicea. Da wandte ich mich um, und wollte nach der Stimme sehen, die mit mir redete und als ich mich umgewandt hatte, erblickte ich sieben goldene Leuchter , und in der Mitte der sieben Leuchter, einen der aussah wie ein Menschensohn, er war mit einen bis zu den Füssen reichenden Gewand gekleidet um die Brust mit einem golden Gürtel umkleidet, sein Haupthaar und sein Barthaar, waren so weiß wie schneeweiße Wolle und seine Augen waren wie eine Feuerflamme, seien Füße glichen dem Golderz als wären sie im Schmelzofen glühend gemacht, seine Stimme glich dem Rauschen großer Wasser in seiner rechten Hand, hatte er sieben Sterne  und aus seinem Mund ging ein scharfes zweiseitiges Schwert hervor, und sein Angesicht, leuchtete, wie wenn die Sonne mit Ihrer Kraft scheint.“

Wie können wir sicher sein, das diese gewaltige Person, die zu Johannes redete der auferstandene Jesus Christus war ? In Vers 17 sagte diese Person dann zu Johannes :

“ Fürchte dich nicht, siehe ich bin’s, der Erste in der Letzte und der Lebendige, siehe ich war tot und lebe in alle Ewigkeit....“

Dieser Satz beweist, dass diese gewaltige Person, die zu Johannes sprach Jesus war, weil er sagte:

  • Ich bin’s.
  • Ich war tot und bin lebendig, und lebe in alle Ewigkeit.

Ich bin, ist einer der Namen von Jesus. Jesus wurde gekreuzigt, war tot , ist auferstanden und lebt in alle Ewigkeit. Es ist kaum zu glauben, Johannes hat den auferstanden Herrn Jesus gesehen und der hat ihm den Auftrag gegeben, alles, was er den sieben Gemeinden zu sagen hat zu bewahren und es den Gemeinden zu schicken: Offb.1/1:“ Was du zu sehen bekommst, das schreibe in ein Buch, und schicke es an die sieben Gemeinden....“

Und Johannes hat sich alles was Jesus sagte, gemerkt und die Briefe verschickt. Das Buch, in das er es geschrieben hat, haben wir heute, nämlich die Offenbarung des Johannes in der Bibel.

Wir sehen:

  • Johannes sah Jesus Christus, der zu Ihm redete.
  • Jesus Christus sieht in seiner Grundgestalt aus wie ein Mensch.
  • Johannes hatte ein phänomenales Gedächtnis den merkte sich was er sah.

Das erinnert mich an die Aussage von Jesus, das der heilige Geist uns an alles erinnern wird:

  • Johannes hatte den heiligen Geist, der ihn an alles erinnerte.

Die Briefe, die Johannes wegschicken sollte, waren direkt für diese sieben existierenden Gemeinden in Kleinasien bestimmt. Aber, aus welchem Grunde, musste Johannes das Gehörte  in ein Buch schreiben, ein Brief hätte doch genügt? Johannes war gehorsam und hat alles in das Buch geschrieben, das seit Jahrhunderten weltweit gelesen und studiert wird, die Bibel.

  • Was Jesus durch Johannes in die Bibel schreiben lies, ist deshalb an alle Christen überall und aller Zeiten gerichtet.

Das wird auch klar, wenn man bedenkt, das es selbst zur Zeit der sieben Kirchen in Kleinasien  in der damaligen Welt von Spanien bis Persien, von Jerusalem bis Rom, noch viele andere Gemeinden Christi gab. An diese anderen Gemeinden jedoch, hat Jesus keinen direkten Brief schreiben lassen. Zum Beispiel schrieb Petrus einen Brief an viele andere Gemeinden.

1Petrus 1/1:“Ich Petrus ein Apostel Jesu Christi, entbiete meinen Gruß , den Fremden Gemeindegenossen, die in Pontus, in Galatien, Kappadozien , Asien und Bytnien in der Zerstreuung leben.“

Biblisch erwähnt sind auch Glaubensgemeinschaften in : Thessaloniki , Kreta, der weltweiten Zerstreuung er Israeliten, Phillippi, Korinth, Zypern.......

Da drängt sich die Frage auf, warum es gerade sieben diese sieben Gemeinden in Asien sind, die von Jesus gelobt und getadelt werden?

Wahrscheinlich, sind diese sieben Gemeinden typisch für die ganze Kirche von Jesus Christus, die in sieben Glaubensgemeinschaften gegliedert ist, denn es gibt sieben Geister vor dem Thron Gottes, für jede Gemeinde einen Geist. Johannes hat am Anfang der Offenbarung geschrieben, das Gott der Ewige und Jesus und die sieben Geister, die vor Gottes Thron sind, den sieben Gemeinden in Asien  Gnade und Frieden wünschen. Offb.1/4 :“ Gnade sei euch und Friede von dem, der ist, der war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen , dem Erstgeborenen von den Toten und dem Herrscher über Könige auf Erden.......“

Da fragt man sich, wer sind die sieben Geister, die vor Gottes Thron sind und den Gemeinden ebenfalls Frieden wünschen? Wer oder was sind diese sieben Geister? Es steht hier nämlich nicht „sieben heilige Geister”, sondern nur “Geister.“Diese sieben Geister, müssen unabhängig denkende Wesen sein, denn auch diese sieben Geister, die vor Gottes Thron sind, wünschen den sieben Kirchen Frieden und Gnade. Bei sieben Geistern und sieben Kirchen ist es logisch, hier folgende Verbindung zu sehen :

  • Jeder der sieben Kirchen von Jesus ist einer der Geister vor Gottes Thron zugeordnet.
  • Die sieben Geister der Gemeinden, sind sieben geistige Wesen.
  • Die sieben Geister sind nicht nur für die sieben Gemeinden in Asien zuständig, sondern für die gesamte Kirche von Jesus Christus.
  • Die sieben Gemeinden in Asien stehen also symbolisch für die gesamte Kirche von Anfang der Kirchengründung.
  •  Die sieben Gemeinden in Asien , verkörpern also nicht 7 Zeitabschnitte, sondern sieben Teilkirchen , die während der gesamten Kirchengeschichte nebeneinander existierten.

Weiter im Text heißt es  von Jesus, als er zu Johannes redete.Offb.1/16: “Und er hatte in seiner Rechten Hand sieben Sterne.....“ Da Engel in der Bibel oft als Sterne bezeichnet werden ist es offensichtlich, dass den sieben Gemeinden nicht nur sieben Geister zugeordnet sind, sondern auch sieben Engel. Es ist allerdings bemerkenswert, das die Briefe an die sieben Gemeinden an die Engel der sieben Gemeinden gerichtet sind:

Offb2/1, Offb.2/8, Offb.2/12, Offb.2/18, Offb.3/1, Offb.3/7,  Offb.2/14„Und dem Engel der Gemeinde zu „...............“  schreibe.“

Lässt Jesus an seine Engel Briefe schreiben? Wer sind diese Engel der 7 Gemeinden ? Jesus spricht in diesen Briefen immer zuerst diese 7 Engel der Gemeinden an. Der Lob und der Tadel richtet sich in erster Linie an diese Engel und erst in zweiter Linie  an die Gemeinden. Jesus zieht also diese Engel zur Rechenschaft, wie es in den Gemeinden läuft.

Zum Beispiel lesen wir in der Botschaft von Jesus an den Engel von Ephesus folgendes: Offb.2/2: “ Ich kenne deine Werke und deine Arbeit und dein standhaftes Ausharren, und das du die Bösen nicht ertragen kannst. Du hast auch die geprüft, die sich als Apostel ausgeben, ohne es zu sein und hast in Ihnen Lügner erkannt. Auch standhaftes Ausharren besitzet du und hast um meines Namens willen, schwere Lasten getragen. Aber ich habe an dir auszusetzen das du deine erste Liebe aufgegeben hast , denke also daran, von welcher Höhe du herabgefallen bist, gehe in dich und tue die ersten Werke....“

Wir lesen hier das dieser Engel der Gemeinde zu Ephesus sich ändern soll, er soll anders handeln, er soll anders denken, also, er soll Busse tun und bereuen. Da bereuen zu müssen eine sehr menschliche Angelegenheit ist, sind diese Engel der Gemeinden in Wirklichkeit Menschen, nämlich die Leiter und Verantwortlichen der jeweiligen Gemeinschaften.

  • Die Engel der sieben Gemeinden sind die menschlichen Leiter dieser Gemeinden.

Aus diesem Text, können wir sehen, wie Jesus regiert. Er tadelt die Gemeindeleiter, und hält diese verantwortlich für die Dinge die in der Gemeinde laufen.

Wir lernen hier eine Art von Gottes Regierungsform:

Die Hierarchie Gottes für Verantwortung in seiner Kirche:

  • Gott Vater
  • Jesus
  • Geist der Gemeinde
  • Leiter [Engel] der Gemeinde
  • Gemeindemitglieder

Natürlich ist Jesus als Herr auch in jedem Gemeindemitglied persönlich und regiert in Ihm, deshalb ist er auch der Herr. Das ist eine andere Art von der Regierungsform Gottes. Beide Regierungsformen gelten .Wir können Gott nicht in ein uns bekanntes menschliches Schema pressen. Wie schon gesagt, Jesus spricht in diesen Briefen in erster Linie die Gemeindeleider an, was er an den gesamten Kirche tadelt, muss der Gemeindeleiter und jeder Einzelne verantworten. Jesus ist objektiv, er meckert nicht an seinen Leuten und Gemeinden rum, sondern spricht  Lob und Tadel gleichzeitig aus. Er erwartet aber das seine Gemeinden sich ändern, andernfalls, droht er saftige Strafen an. Man kann das besser verstehen , wenn man bedenkt, was Jesus zu seinen Lebzeiten von seiner Nachfolge sagte: „ Wer viel weis und wenig tut, wird viel Strafe erhalten....

2. Lob, Tadel und Erwartung von Jesus an die Gemeinde zu Ephesus.

Diese Aussagen von Jesus Christus sind in Offb.2/2 beschrieben : Ich kenne deine Werke, und weiß wie es bei die steht, und deine Mühsal und Arbeit, dein standhaftes Ausharren, und das du die Bösen nicht ertragen kannst, du hast auch die geprüft, welche sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast Lügner unter ihnen erkannt. Auch standhaftes Ausharren hast du, hast um meines Namens willen viele Lasten ertragen, und bist nicht müde geworden. Aber ich habe an die auszusetzen das du deine erste Liebe aufgegeben hast. Denke also dran, von welcher Höhe du herabgefallen bist, gehe in dich und tue die ersten Werke. Sonst komme ich über dich und werde deine Leuchter , von seine Stelle rücken, wenn du nicht in dich gehst.“

Bei dieser Aussage von Jesus, wird in erster Linie der Leiter der Gemeinde angesprochen. Man sieht hier eine Kirchengemeinde, die anscheinend eingeschlichene Verführer nicht bekämpft. Diese Kirche, befindet sich also in einem Verführungskonflikt mit dem Teufel. Die Mitglieder sollen durch raffinierte Verführer zum Abfall von Glauben gebracht werden. Es geht also um die Treue der Mitglieder zu Jesus. Deshalb wird die ganze Gemeinde aufgefordert zu überwinden. Offb.2/7:“ Wer da überwindet......“. Da überwinden eigentlich siegen heißt, erwartet Jesus, dass die Kirche von Ephesus den Teufel besiegt.

Wir fassen die ganze Situation in einer Tabelle zusammen : Gemeinde zu Ephesus

Lob an den Gemeindeleiter zu Ephesus

Tadel, an den Gemeindeleiter zu Ephesus:

Erwartung vom Gemeindeleiter zu Ephesus:

Angedrohte Strafe für den Gemeinde leider zu Ephesus.

Fleißiger Arbeiter. Erträgt Mühsal in seiner Arbeit in der Gemeinde. Harrt standhaft aus Erträgt um des Glaubens willen viele Lasten. Wird in seinen Bemühungen nie müde. Kann die Bösen nicht ertragen.

Ist von der ersten Liebe abgefallen.

Ist von von geistiger Größe zurückgefallen.

Kehre zurück zu deinen ersten Werken, deiner Liebe zu Gott, zur einstigen geistigen Höhe.

Überwinde.

(Kämpfend siegen)

Jesus kommt über ihn.

Sein Leuchter wird weggenommen, dass heißt, seine Ämter werden ihn genommen.

Fassen wir zusammen, was ein heutiger Christ daraus lernen kann:

  • Es ist wichtig und lobenswert, das man Tag und Nacht schafft , und sich ausdauernd müht, aber das gute und treue Verhältnis zu Gott ist Jesus ist das Wichtigste.
  • In den Gemeinden von Christus, kann es falsche Menschen, Verführer und Lügner , (Nikolaiten), geben.

3. Lob, Tadel und Erwartung von Jesus an die Gemeinde zu Smyrna

Diese Dinge sind in Offb.2/9 beschrieben:“ Ich kenne deine Drangsal und deine Armut, dennoch bist du reich, ich weiß auch, das du von denen geschmäht wirst, die sich Juden nennen, es aber nicht sind, sondern sie sind ein Gemeinde des Satans. Fürchte dich nicht vor den Leiden, die dir noch bevorstehen. Siehe der Teufel hat vor, einige von euch ins Gefängnis zu werfen, damit ihr erprobt werdet. Und ihr werdet eine zehntägige Drangsalszeit zu bestehen haben. Beweise dich getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“

Wir sehen hier eine Kirchengemeinde, bei der Jesus Christus überhaupt keinen Tadel ausspricht, weder beim Leider der Gemeinde noch bei den Mitgliedern. Im Gegenteil Jesus lobt ihren geistigen Reichtum und ihre Duldung von Schmähungen. Anscheinend, hat hat diese Gemeinde die lügnerischen Verführungen des Teufels schon erkannt. So sagt Jesus voraus, das der Teufel andere Geschütze auffahren wird, nämlich offene Verfolgung bis zum Tod. Hier sieht man, wie Jesus ist, er schafft die Verfolgung nicht ab, aber er tröstet seine Nachfolger, und ermuntert sie weiterhin treu zu bleiben. Es geht also auch hier um die Treue der Gemeinde zu Jesus.

Deshalb wird auch diese ganze Gemeinde aufgefordert zu überwinden. Offb.2/11“ Wer da überwindet......“ Da überwinden eigentlich siegen heißt, erwartet Jesus, das die Kirche von Smyrna, den Teufel besiegt.

Wir fassen die ganze Situation in Smyrna in einer Tabelle zusammen :

Lob an den Gemeindeleiter zu Smyrna

Tadel, an den Gemeindeleiter zu Smyrna :

Erwartung vom Gemeindeleiter zu Smyrna:

Kommende Leiden für die Gemeinde zu Smyrna.

Obwohl äußerlich arm, sind sie reich an göttlichen Werten.

Lob, das er Drangsal und Schmähungen erduldet.

---------------

Sei treu Gott treu bis zum Tode.

Überwinde.

(Kämpfend siegen)

Gefangenschaft und Tod.

 

 

 

 

Fassen wir zusammen, was ein heutiger Christ daraus lernen kann:

  • Je reicher ein Christ an göttlichen Werten ist, desto mehr können äußere Verfolgungen kommen.

4. Lob, Tadel und Erwartung von Jesus an die Gemeinde zu Pergamon

Was Jesus der Gemeinde zu Pergamon zu sagen hat, findet sich in Offb.2/12:“ Ich weiß wo du wohnst, nämlich da wo der Thron des Satans ist, doch du hältst meinen Namen fest und hast den Glauben an mich selbst in den Tagen des Antipass, meines treuen Zeugen, der ermordet worden ist, bei euch, wo der Satan wohnt, nicht verleugnet. Doch ich habe einiges an dir auszusetzen, du hast dort Leute unter dir, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak unterwies, die Israeliten zum Bösen zu verführen, nämlich Götzenopfer zu essen und Unzucht zu treiben. So hast du auch solche Leuten die sich gleicher Weise an die  Lehre der Nikolaiten halten. Gehe also in dich, sonst komme ich bald über dich, um dich mit dem Schwert meines Mundes zu bekämpfen.“

Wie man sieht, ist diese Gemeinde wegen des Namens „ Jesus Christus“ in schwere Probleme geraden, weil sie an einem Ort wohnten in dem die Anbetung des Teufels in dessen Tempel üblich war. Jesus lobt sie deswegen wegen ihrer Treue zu ihm. Er tadelt aber den Leiter, das bei ihm Verführer mit den gleichen Lehren als in den Gemeinden  Ephesus, nämlich Bileamiten und Nikolaiten, lehrten. Denn es heißt: “...du hast diese Leute unter dir.” Beide Sorten von Falschlehrern verführen Menschen , wie Offb.2/15 sagt, auf gleiche Weise zur Unzucht. Diese Verführung ist im Judasbrief näher beschrieben. Judas 11:“ Wehe ihnen ( Den Verführern), sie sind auf den Weg des Kains gegangen und haben sich aus Gewinnsucht in die Verirrung Bileams verstricken lassen....“

Von diesen Bileamitten schreibt der Judasbrief, dass diese in gleicher Weise wie Sodom und Gomorrha Unzucht getrieben haben. Von diesen untergegangenen Zivilisationen ist bekannt, dass sie gewalttätig homosexuell waren. Im Judasbrief 3, wird die Gemeinde Christi dazu aufgerufen, wegen dieser unzüchtigen Verführer um den Glauben zu kämpfen. Jesus tadelt die Gemeinde zu Pergamon und seinen Leiter, das sie nicht gegen diese unzüchtigen Lehrer kämpfen. Es geht also auch in dieser Gemeinde um die Treue zu Jesus Christus. Wie der Text von Offb.2/16 aussagt, droht Jesus den Unzüchtigen den Krieg an.

Wir fassen die ganze Situation in einer Tabelle zusammen : Gemeinde zu Pergamon.

Lob an den Gemeindeleiter zu Pergamon :

Tadel, an den Gemeindeleiter zu Pergamon:

Erwartung vom Gemeindeleiter zu Pergamon:

Kommende Leiden für den Gemeinde leider zu Pergamon:

Du bist trotz widriger Unstände treu geblieben und hast am Namen „ Jesus Christus „ festgehalten.

Du duldest falsche Lehrer bei Euch, die zur Unzucht verführen !

Gehe in dich : Denke nach, was bei dir falsch läuft und ändere es.

Überwinde, kämpfend siegen.

Sonst komme ich über dich.......

Fassen wir zusammen, was ein heutiger Christ daraus lernen kann:

  • Um Jesu treu zu sein , muss man auch unter Schwierigkeiten an seinen Namen festhalten und diesen bekennen.
  • Bei der Unzucht in Gottes Gemeinden, kann es sich  um Homosexualität handeln.
  • Es gibt Lehrer, die diese falsche Einstellung haben.
  • Jesu Nachfolger müssen um den Glauben, gegen diese falsche Einstellung, kämpfen.

5. Lob, Tadel und Erwartung von Jesus an die Gemeinde zu Thyatira

Was Jesus der Gemeinde zu Thyatira zu sagen hat, findet sich in Offb.2/19:“ Ich kenne deine Werke, und deine Liebe und deine Treue, deine Hilfsbereitschaft, und dein standhaftes ausharren und weiß, das deine Werke in letzter Zeit noch zahlreicher sind als die ersten. Doch ich habe an dir auszusetzen, das du das Weib Isabel gewähren lässt, die sich für eine Prophetin ausgibt und meine Knechte dazu verführt, Unzucht zu treiben und Götzenopferfleisch zu essen...“ Jesus lobt den Leiter dieser Gemeinde , wegen seiner Werke, wie Liebe, Hilfsbereitschaft und Treue. Das persönliche Verhalten von Ihm war einwandfrei. Jedoch seine Führungsqualitäten waren schlecht!  Er hat nicht aufgeräumt in der Gemeinde, sondern alles schleifen lassen.Wie man sieht, wiederholen sich in den Gemeinden von Jesus Christus immer wieder die gleichen Probleme. Auch hier wiederholt sich das Unzuchtsproblem verbunden mit falschen Gottesdienst. Und nicht nur das, diese Lehre wird auch noch beim Namen genannt Vers 24: „ ......die Tiefen des Satans....“

Wiederholen wir deshalb eine der wichtigsten obligatorischen Vorschriften des Neuen Bundes, die in einer Sitzung der Apostel beschlossen wurde, Apg.15/20: “Was die gläubig gewordenen Heiden betrifft, so haben wir beschlossen, und angeordnet, das sie sich hüten sollen, vor Götzenopferfleisch, Blut und Ersticktem, und Unzucht.“ Diese Anweisungen , wird leider viel zu wenig beachtet. Für nichtisraelitische Christen ist also folgendes obligatorisch:

  • Keine Götzenanbetung ( kein Bildnis irgendeines Gottes anbeten).
  • Kein Fleisch, das einem Götzen geweiht ist, essen.
  • Kein Blut trinken und essen. (nix Blutwurscht)
  • Kein Fleisch von erstickten Tieren essen.
  • Unzucht vermeiden.

Durch das Lob, das der Gemeindeleiter von Thyatira für seine persönlichen Werke erhalten hat, erkennt man, dass für einen Christen Werke sehr wichtig sind.:

  • Jesus will an seinen Nachfolgern Werke sehen.( damit sind nicht Werke des Gesetzes gemeint,sonder Werke im hlg. Geist)
  • Glaube ohne Werke ist unbiblisch.

Deshalb wird ihm auch keine weitere Strafe angedroht, sondern er selbst, Jesus wird nun in dieser Gemeinde aufräumen. Offb.2/21 :“ ....siehe ich werfe sie aufs Krankenlager ( die falsche Prophetin) und stürze die mit ihr die Ehe brechen in große Trübsal, wenn sie sich nicht von diesem Treiben abwenden und ihre Kinder will ich an einer Seuche sterben lassen. Dann werden alle Gemeinden erkennen, das ich es bin der Nieren und Herzen erforscht.“   Wenn Jesus in seiner Gemeinde aufräumt, ist er nicht zimperlich !!

Wir fassen die ganze Situation in Thyatira  in einer Tabelle zusammen : Gemeinde zu Thyatira.

Lob an den Gemeindeleiter zu Thyatira :

Tadel, an den Gemeindeleiter zu Thyatira:

Erwartung vom Gemeindeleiter zu Thyatira:

Kommende Leiden für die Gemeinde zu Thyatira:

Ich kenne deine Werke, deine Liebe, deine Treue, deine Hilfsbereitschaft.

Du duldest eine falsche Lehrerin bei Euch, die zur Unzucht verführt. !

Verbleibe in meinen Werken.

Krankheit,

Trübsal,

Kindersterben.

Fassen wir zusammen, was ein heutiger Christ von der Gemeinde zu Thyatira lernen kann:

  • Vermeide Unzucht mit allen Mitteln.

6. Lob, Tadel und Erwartung von Jesus an die Gemeinde zu Sardes

Was Jesus der Gemeinde zu Sardes zu sagen hat, findet sich in Offb.3/1: Ich kenne deine Werke, du stehst in dem Ruf, das du lebest, und du bist doch tot. Wach auf, und stärke die übrigen Gemeindemitglieder, die nahe am sterben sind, denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen vor meinem Gott erfunden, denke als daran, wie du die Botschaft vernommen hast, halte daran fest, und gehe in dich....“

An dieser Gemeinde findet Jesus Christus kaum etwas zu loben! Denn alle sind geistig eingeschlafen, sie wachen nicht, um dem Teufel zu widerstehen, der Leiter der Gemeinde samt den Mitgliedern. Gott wirkt in diesen Menschen nicht, weil sie keine Werke vollbringen und den heiligen Geist nicht wirken lassen. Nur ein paar Mitglieder sind in Jesus Augen würdig .Offb.3/4:“ Du hast jedoch einige wenige Namen in Sardes, die Ihre Kleider nicht befleckt haben, die sollen mit mir in weißen Kleidern einhergehen, denn sie sind dessen würdig.“Soweit, kann es leicht kommen, wenn man durch ständigen Stress, Überarbeitung und bequemes Leben aus guten geistigen Gewohnheiten geworfen wird.

Man erkennt hier:

  • Christen können infolge von Lebensumständen, geistig träge werden.

Jesus will, das man zurückfindet in ein aktives Leben mit Ihm, darum droht er dieser Gemeinde in Offb.3/3: Willst du aber nicht wachsam sein, so werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst sicherlich nicht wissen wann ich über dich kommen werde...“

Zusammengefasst, zeigt und nachstehende Tabelle was in der Gemeinde zu Sardes läuft: 

Lob an die Gemeinde zu Sardes:

Tadel, an die Gemeinde zu Sardes:

Erwartung vom Gemeindeleiter zu Sardes:

Kommende Leiden für den Gemeinde leiter zu Sardes:

Du hast einige wenige Mitglieder, die treu sind.

Ihr seid eingeschlafen, faul träge, tut nichts, wacht nicht, kämpft nicht.

Gehe in dich :

( denke nach, was bei dir falsch läuft und bereue)

Überwinde, kämpfend siegen.

Sonst komme ich über dich.......

Fassen wir zusammen, was ein heutiger Christ von der Gemeinde zu  Sardes lernen kann:

  • Ein Christ darf nicht träge und faul und müde werden.
  • Ein Christ; darf sich durch schwierige Lebensumstände nicht von Jesus wegbringen lassen.
  • Will man Jesus gefallen, muss man tun, was er befohlen hat

7. Lob, Tadel und Erwartung von Jesus an die Gemeinde zu Philadelphia

Was Jesus der Gemeinde zu Thyatira zu sagen hat, findet sich in Offb.3/8 :“ Ich kenne deine Werke, siehe ich habe eine offene Tür vor dich hingebracht, die niemand zuzuschließen vermag, denn du besitzest zwar nur geringe Kraft, hast aber doch an meinem Wort festgehalten und meinen Namen nicht verleugnet..... Vers 10, weil du bewahrt hast, das Wort vom standhaften warten auf mich, will auch ich dich bewahren aus der Stunde der Versuchung, die kommen wird um die Bewohner der Erde zu versuchen.““

Wir sehen hier eine Gemeinde von Jesus die sich öffentlich zu Jesus bekennt und der eine große Möglichkeit und zur Verkündigung des Evangeliums gegeben wurde , und bei der die Standhaftigkeit das Zentralthema ist., Jesus hat an der Gemeinde zu Philadelphia nichts zu bemängeln hat und er droht ihr auch keine Strafen an. Im Gegen teil, Jesus verspricht die Gemeindemitglieder vor der großen Versuchung, die am Ende dieser Zeit über die Erde kommen wird, zu bewahren. Standhaftigkeit ist also für Jesus sehr wichtig. Wir lesen darüber in 2 Petrus 1/3 :“Seine göttliche Kraft, hat uns alles was zum Leben und zur frommen Gesinnung notwendig ist, durch die Erkenntnis dessen geschenkt, der uns durch die ihm eigene Herrlichkeit und Tugend berufen hat. Durch sie hat er die uns überaus wichtigen Verheißungen geschenkt, damit ihr durch diese dem in der Welt infolge der Sinnenlust herrschenden Verderben entrinnet, und Anteil an der göttlichen Natur erhaltet. Eben darum müsst ihr auch mit Aufbietung allen Eifers in eurem Glauben die Tugend erweisen, in der Tugend die Enthaltsamkeit, in der Enthaltsamkeit, die Standhaftigkeit, in der Standhaftigkeit, die Gottseligkeit in der Gottseligkeit, die Bruderliebe und in der Bruderliebe die Liebe zu allen Menschen.“

Wir sehen aus dem Text von Petrus 2,  dass die Gemeinde zu Phildalphia  den Versuchungen die aus einer sündhaften Welt kommen,  standhaft gegenüber war,  und ist war deshalb in der Erkenntnis der Liebe Gottes weit fortgeschritten.

Zusammengefasst, zeigt nachstehende Tabelle die Situation in der Gemeinde zu Philadelphia:

Lob an den Gemeindeleiter zu Philadelphia:

Tadel, an den Gemeindeleiter zu : Philadelphia

Erwartung von der Gemeinde zu Philadelphia:

Kommende Leiden für die Gemeinde zu  Philadelphia

Du hast festgehalten an dem was ich sagte!

Du hast öffentlich meinen Namen bekannt.

Du lehrst und bist Standhaft den Versuchungen gegenüber.

--------------.

Überwindet, kämpfend siegen

---------

 

Fassen wir zusammen, was ein heutiger Christ von der Gemeinde zu  Philadelphia lernen kann:

  • Jesus will, das seine Nachfolger Versuchungen standhaft widerstehen.
  • ·Jesus will, das seine Nachfolger in seiner Liebe wachsen.

8. Lob, Tadel und Erwartung von Jesus an die Gemeinde zu Laodicea

Was Jesus dem Gemeindeleiter zu Laodicea zu sagen hat, findet sich in Offb.3/8: “ Ich kenne deine Werke, ich weiß, das du weder heiß noch kalt bist. O, das du heiß oder kalt wärest. So aber, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Mund ausspeien. weil du sagst, ich bin reich, ja reich bin ich geworden und habe an nichts Mangel, weil du nicht weißt, dass gerade du elend und erbarmenswert, nackt und blind bist, so rate ich dir, das du dir Gold kaufest, das im Feuer geläutert ist , damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit die Schande deiner Blöße nicht zu Tage tritt und Augensalbe, zum bestreichen deiner Augen, damit du sehen kannst. Ich züchtige alle, die ich lieb habe, so sei nun eifrig, und gehe in dich. Siehe ich stehe vor der Tür und klopfe an, wer meinen Stimme hört, wer meine Stimme hört, und die Türe auftut, mit dem will ich das Mal halten und er mit mir. Wer da überwindet, dem will ich geben mit mir auf meinen Throne zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seien Thron gesetzt habe.“

An den meisten Gemeinden findet Jesus etwas zu loben, an der Gemeinde zu Laodicea, findet er absolut nichts, was ihn lobenswert erscheint, und er droht diese Gemeine auszuspeien, also weit von sich weg zu spucken. Dieser Brief ist gewissermaßen die letzte Warnung , ein Schuss vor dem Bug, damit dies Gemeinde und das Ruder noch herumreißt.

 Laodicea ist :

  • · Wankelmütig, einmal folgt sie Gott, einmal hört sie auf den Teufel.
  • · Aufgeblasen , brüstet sie sich des physischen Reichtums.
  • · Nackt, das heißt diese Gemeinde ist noch in der Sünde, hat nichts überwunden.
  • · Elend, dass heißt geistig sehr schwach, unselbständig ohne Glauben.
  • · Blind, denn sie hat Gott nicht erkannt und nicht gesehen.

Über die Wankelmütigkeit, lesen wir in Jakobus 4/7:“ Unterwerfet euch also Gott, widersteht dem Teufel, dann wird er von euch fliehen. Nahet euch zu Gott, so wird er sich euch nahen  . reinigt euch die Hände ihr Sünder und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen. (Doppelherzigen), Fühlt euer Elend, trauert weint, euer Lachen verwandle sich in Traurigkeit, und eure Freude in Betrübnis, demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.“

Das ist es, wenn Jesus vom Gold spricht, er gibt diesen Menschen noch einen Chance, eine Chance, das sie die Stimme Gottes hören und Ihn erkennen und lernen zu überwinden und zu siegen.

Zusammengefasst, zeigt nachstehende Tabelle die Situation in der Gemeinde zu  Laodicea:

Lob an den Gemeindeleiter zu Laodicea

Tadel, an den Gemeindeleiter zu Laodicea :

Erwartung vom Gemeindeleiter zu Laodicea:

Kommende Leiden für die Gemeinde zu Laodicea.

--------------------

Du bist wankelmütig, ohne Glauben, aufgeblasen, geistig blind, voll Sünde.

Kaufe dir geistiges Gold, göttliche Tugenden und Eigenschaften. Lerne geistig sehen und hören. Lass dich von mir erkennen. Überwinde und siege.

Züchtigung.

Ich spei dich aus.

Fassen wir zusammen, was ein heutiger Christ von der Gemeinde zu  Laodicea lernen kann:

  • Jesus Christus will keinen halben Nachfolger.
  • Jesus Christus will ganzen Einsatz für seine Sache.
  • Menschen mit zwei Seelen sind ihm ein Gräuel.

9. Die Synagoge des Satans.

Es ist bemerkenswert, das in diesen Briefen an diese sieben Gemeinden , noch ein andere Kirche in Erscheinung tritt, nämlich im Zusammenhang, mit der Gemeinde zu Smyrna Offb.2/9 :“ Ich weiß auch, das du von denen geschmäht wirst, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern sie sind eine Synagoge des Satans. Und im Zusammenhang mit der Gemeinde zu Phildalphia, Offb.3/9: Siehe ich füge es so, aus der Versammlung des Satans, von den Leuten die sich Juden nennen , es aber nicht sind, ich will sie dahinbringen, das sie kommen und sich vor deinen Füssen  niederwerfen, und erkennen, dass ich dich geliebt habe.“

Wir erkennen hier:

  • Der Teufel, hat eine Versammlung (Synagoge) seiner Anhänger.
  • Sie halten sich äußerlich an  die Thora .( 5 Bücher Mose).
  • Des Teufels Anhänger scheinen sehr gerecht zu sein, weil sie sich an die Thora halten.
  • Des Teufels Anhänger kennen die Gemeinden von Jesus und verkehren mit ihnen.
  • Des Teufels Anhänger lästern über die Gemeinden von Jesus.
  •  
10. Zusammenfassung

Wir haben gelesen und erkannt, das die Briefe an die sieben Gemeinden heute für alle Nachfolger von Jesus gelten und das das Lob und der  Tadel von Jesus heute für jeden Christen gilt. Man muss sich also prüfen, welcher Lob und welcher Tadel von Jesus, für jeden persönlich gilt. Wir haben auch erkannt, das Jesus nicht zimperlich ist, wenn es darum geht, seine Nachfolger auf den rechten Weg zu bringen.

Ende

                 S. L.                                                                                         2008

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